Gottes
Kraft auf Simson
Ich bin sehr dankbar dafür, dass
ich einige Tage lang mit Ihnen in dem kostbaren Wort Gottes bleiben konnte.
Gestern Abend nach der predigt habe ich die Zeugnisse von einigen Leuten gehört.
Ich konnte Gott wirklich danken, und in meinem Herzen wurde mir ganz warm, als
ich gesehen habe, dass sie, die sehr unter ihren Sünden gelitten haben, durch
diese Evangelisation wiedergeboren wurden und sich darüber sehr gefreut haben.
Ich habe zwar nicht von Ihnen allen Ihr Zeugnis gehört, aber ich glaube, dass
auch Sie das sagen könnten: „Diese Evangelisation ist unvergesslich, weil ich
durch sie die Sündenvergebung empfangen habe und meine Seele aus der Sünde
befreit wurde.¡° Ich möchte alle Ehre nur dem liebenden Herrn geben, weil ich
ganz genau wei©¬, dass all diese Dinge durch Gott geschehen sind, der die Bürger
von Pusan liebt.
Heute Morgen werde ich darüber
sprechen, wie wir leben sollten, nachdem wir gerettet wurden. In den meisten
Fällen stehen frisch verheiratete Paare unter Spannung. Nachdem sie eine Weile
unter dieser Spannung gelebt haben, werden sie schlie©¬lich oft streiten. Das
passiert deshalb, weil die Männer ihre Frauen nicht gut kennen und umgekehrt.
Aber wenn ein paar Jahre vergangen sind, werden sie einander verstehen, und die
anfängliche emotionale Liebe verwandelt sich in eine tiefe Liebe, und ihre
Familie wird glücklich. Ich möchte darüber sprechen, wie wir mit Jesus ebenfalls
ein glückliches Leben führen können, nachdem wir aus der Sünde gerettet wurden
und Jesus mit unserem Herzen angenommen haben.
Lassen Sie uns Richter 15, 13
aufschlagen:
„Sie antworteten ihm: Nein, sondern wir wollen dich nur binden und in ihre Hände geben und wollen dich nicht töten. Und sie banden ihn mit zwei neuen Stricken und führten ihn aus der Felsenkluft hinauf. Und als er nach Lehi kam, jauchzten die Philister ihm entgegen. Aber der Geist des Herrn geriet über ihn, und die Stricke an seinen Armen wurden wie Fäden, die das Feuer versengt hat, so dass die Fesseln an seinen Händen zerschmolzen. Und er fand einen frischen Eselskinnbacken. Da streckte er seine Hand aus und nahm ihn und erschlug damit tausend Mann. Und Simson sprach: Mit eines Esels Kinnbacken hab ich sie geschunden; mit eines Esels Kinnbacken hab ich tausend Mann erschlagen. Und als er das gesagt hatte, warf er den Kinnbacken aus seiner Hand, und man nannte die Stätte Ramat-Lehi. Als ihn aber sehr dürstete, rief er den Herrn an und sprach: Du hast solch gro©¬es Heil gegeben durch die Hand deines Knechts; nun aber muss ich vor Durst sterben und in die Hände der Unbeschnittenen fallen. Da spaltete Gott die Höhlung im Kinnbacken, dass Wasser herausfloss. Und als er trank, kehrte sein Geist zurück, und er lebte wieder auf. Darum hei©¬t der Ort „Quelle des Rufenden¡°; die ist in Lehi bis auf den heutigen Tag. Und er richtete Israel zu den Zeiten der Philister zwanzig Jahre.¡°
Es lebte einmal im alten koreanischen Königreich ein Premierminister. Er war ein so treuer Diener, dass er sich für seine eigene Familie kaum Zeit nahm und sich nur für das Land, den König und das Volk aufopferte. Er verwendete sogar einen gro©¬en Teil seines Lohnes für das Land und nicht für seine Familie, deshalb lebte diese sehr bescheiden. Viele seiner Minister verehrten den Premierminister sehr wegen seiner Treue zum König und Volk, und sogar der König kümmerte sich um diese Familie, indem er Diener zu ihr schickte, die ihm von ihrem Leben berichten mussten.
Er wurde zwar von allen Leuten
geliebt, aber er war trotzdem nicht glücklich, denn er hatte kein Kind. Auch der
König sorgte sich darum und schickte der Frau oft gute Medizin in der Hoffnung,
dass sie dadurch ein Baby haben würden. Aber es passierte nichts. Das Ehepaar
verbrachte viele Jahre einsam, ohne Kind. Aber als er fünfzig Jahre alt war,
wurde seine Frau doch noch schwanger. Über diese Nachricht freuten sich der
König und alle Minister sehr. Der König gab der Frau besondere Mägde und viel
Essen für ihre Gesundheit, weil sie bis dahin so arm gelebt hatten. Als die Zeit
vergangen war, gebar sie endlich einen Jungen. Wie glücklich alle waren! Der
Premierminister freute sich so sehr, dass er immer sofort nach dem Dienst nach
Hause kam, um seine Zeit mit seinem Sohn zu verbringen, und er war
überglücklich, dass sein Sohn so gut gedieh wie ein Kürbis auf dem Feld.
Aber dann gab es ein Problem. Der
Sohn des Premierministers, auf den sich die Verwandten, der König und alle Leute
im Palast konzentrierten, wurde von den anderen Kindern immer geschlagen, wenn
er drau©¬en spielte. Alle guten Sachen, die er dabei hatte, wurden ihm
weggenommen, und er kam immer weinend nach Hause. Deshalb ging das Gerücht um,
dass er vielleicht geistig etwas behindert wäre. Als der Premierminister sehr
alt war, war der Sohn in einem Alter, in dem man normalerweise ans Heiraten
denkt. Immer wenn er an seinen Sohn dachte, konnte der Premierminister nicht
einschlafen vor lauter Sorge: „Wie wird mein Sohn in Zukunft unsere Familie
führen können?¡°
Eines Tages fasste er einen
wichtigen Entschluss. Früh am Morgen schickte er seine Knechte aus, um einen
berüchtigten Gangster zu holen, der so brutal und wild war, dass das Gefängnis
schon zu seinem Zuhause geworden war. Als dieser die Nachricht erhielt, dass der
Premierminister ihn sehen wollte, war er sehr ängstlich, kam zitternd, legte
sich mit dem Gesicht auf den Boden
und erwartete eine harte Strafe, weil er viele böse Dinge getan hatte.
Aber der Premierminister kam und
sagte: „Was machst du denn da? Ich habe dich als Gast eingeladen, bitte komm
herein!¡° Der Gangster war verlegen und wusste nicht, was er tun sollte. Der
Premierminister sagte noch einmal: „Ich bitte dich, hereinzukommen!¡° Der
Gangster sa©¬ mit dem Premierminister am Frühstückstisch und dachte: „Ach, er
will mich nach dem Essen hinrichten lassen, weil ich so viel Böses getan habe!¡°
Wegen diesem Gedanken konnte er das köstliche Frühstück gar nicht
genie©¬en.
„Junger Mann, es geht nicht um
andere Dinge, sondern ich habe eine Bitte an dich, deshalb habe ich dich heute
Morgen eingeladen. Könntest du mir einen gro©¬en Gefallen tun?¡°
„Egal was Sie sagen, ich werde es
tun. Ich werde mein Bestes geben, auch wenn ich dabei mein Leben
riskiere.¡°
„Ich war so beschäftigt, dass ich
nicht genug Zeit hatte, um mit meinem Sohn durch ganz Korea zu reisen. Ich werde
bezahlen, egal wie viel es kostet. Könntest du mit ihm für drei Monate
verreisen?¡°
Der Gangster dachte dabei: „Was
für ein Glück!¡°
„Aber ihr dürft nur ein Pferd
mitnehmen, um den Regierungshaushalt nicht zu belasten¡°, sagte er und gab ihm
ein Pony, auf dem nur eine Person reiten konnte.
Der Gangster verabschiedete sich
vom Premierminister: „Auf Wiedersehen, Herr!¡°, und zu dem Sohn sagte er:
„Steigen Sie auf!¡° Er hielt die Zügel und ging zu Fu©¬. Nach einer Weile, als er
sicher war, dass sie au©¬er Sichtweite waren, sagte er zu dem Sohn:
„Herr!¡°
„Was
gibt¡¯s?¡°
„Ihre Beine sehen sehr kräftig
aus.¡°
„Ja, ich kann auch ohne Probleme
10 Meilen gehen.¡°
„Wirklich? Aber, Herr, ich bin
schwach und meine Beine sind nicht stark, deshalb muss ich
hinken.¡°
„Tatsächlich? Ich wusste nicht,
dass deine Beine so schwach sind!¡°
„Was meinen Sie dazu, wenn Sie
die Zügel halten und ich reite?¡°
„Ja, in
Ordnung!¡°
Von diesem Moment an ging der
Sohn zu Fu©¬ und hielt das Pony am Zaum, und der Gangster ritt. Nach einer Weile
begann der Junge Schmerzen in seinen Beinen zu spüren, und seine Fü©¬e waren
geschwollen.
„Können wir wieder
wechseln?¡°
„Sie sind doch der Sohn des
Premierministers, und als solcher müssen Sie Ihr Wort halten, dass Sie 10 Meilen
gehen können!¡°
„Ja, du hast Recht, meine Fü©¬e
sind stark, und ich habe kein Problem. Du darfst weiter
reiten.¡°
Auf diese Weise betrog der
Gangster den Sohn sehr listig. Immer wenn sie a©¬en, lie©¬ der Gangster nur Reste
für den Jungen übrig. Der Sohn wurde zwar sehr gelobt, aber er konnte langsam
die Schmerzen in seinen Beinen nicht mehr aushalten und wusste nicht, wie er mit
dem innerlichen Murren fertig werden sollte. Deshalb bat er trotz seiner Würde:
„Nun lass mich endlich
reiten!¡°
„Ach,
Herr!¡°
„Nein, ich will jetzt
reiten!¡°
„Herr ...!¡°
Der Sohn wurde wütend. Als sie
ein Drittel der Reise hinter sich gebracht hatten, fing er an, mit dem Gangster
zu streiten: „Ich esse diesmal zuerst, du später!¡° Aber weil der Gangster viel
listiger war als der Sohn, versuchte dieser zwar, gegen ihn zu kämpfen, aber es
klappte nicht, und der Gangster machte immer, was er wollte. Mit der Zeit wurde
das Murren des Sohnes immer grö©¬er. Obwohl er viel überlegte und auf die eine
oder andere Weise versuchte, gegen den Gangster anzukommen, zog er immer den
Kürzeren. Der Sohn sagte zu sich: „Wenn wir nach Hause zurück kommen, werde ich
mich rächen. Mein Vater ist an allem schuld. Ich verstehe nicht, warum er von
den vielen Menschen ausgerechnet so einen schlechten für mich ausgesucht
hat. Wie kann ein so dummer Mann
wie mein Vater unser Land regieren?¡°
Der Sohn begann sich nun langsam
nicht mehr nur um sich, sondern auch um das Land zu sorgen. Als die Hälfte der
Reise vorüber war, fing er an, richtig mit dem Gangster zu streiten. Beim Essen
sagte er: „Geh weg, ich will jetzt essen!¡° So stritt er heftig und nahm das
Essen für sich.
Als sie näher nach Hause kamen,
änderte der Gangster sein Verhalten: „Herr, essen Sie zuerst!¡°
„Natürlich, du darfst nicht
essen. Du hast mich bisher sehr geärgert! Ich werde dir nicht vergeben, obwohl
du dich ein bisschen geändert hast.¡°
„Ja Herr, reiten Sie
jetzt.¡°
„Du merkst wohl auch, dass wir
beinahe zu Hause sind.¡°
„Herr, sind Sie böse auf
mich?¡°
„Halt den
Mund!¡°
So gingen sie nach Seoul.
Schlie©¬lich beendeten sie ihre lange Reise. Als sie ins Haus traten, wurden sie
von der Familie sehr herzlich willkommen gehei©¬en. Der Sohn ging zu seinem
Vater: „Vater, wir sind heimgekommen.¡°
„Ich freue mich! Hattet ihr eine
gute Reise?¡°
„Ja, Vater. Aber ich möchte dir
etwas sagen.¡°
„Was willst du mir
sagen?¡°
„Ich wei©¬, dass es sich nicht
gehört, seinem Vater so etwas zu sagen, aber ich möchte wissen, wie du die
wichtigen Angelegenheiten unseres Landes regeln kannst.¡°
„Ich verstehe nicht, wovon du
redest.¡°
„Du hast mir einen Gangster als
Begleiter für meine Reise gegeben. Wie konntest du aus den unzähligen Männern,
die es gibt wie Sand am Meer, den schlimmsten der ganzen Welt für mich
herauspicken und mich die ganze Reise unter ihm leiden lassen? Ich kann mir
nicht vorstellen, wie du dieses Land regieren kannst! Ich habe Mitleid mit dem
König, der dir vertraut.¡°
Dem Premierminister standen die
Tränen in den Augen. „Ja, du bist mein Sohn! Wie ich schon immer geglaubt habe,
warst du nur verwöhnt. Du bist nicht dumm!¡°
Meine Lieben, wir können uns
vorstellen, wie glücklich der Vater war. Ohne diese schlimme Erfahrung wäre der
Junge sein ganzes Leben lang dumm geblieben.
Nun, meine Lieben, bitte heben
Sie Ihre Hand, wenn Sie in dieser Evangelisation gerettet wurden. Viele haben
ihre Hände gehoben. Halleluja! Hören Sie zu! Wissen Sie, was mit Ihnen geschehen
ist, als Sie erlöst wurden? Da gibt es viele Dinge, über die ich gerne sprechen
würde. Die letzten 25 Jahre habe ich in Evangelisationen über die
Sündenvergebung gepredigt. Ich sehe, dass einige unter den wiedergeborenen
Christen in Jesus freudig ein gesegnetes Leben führen, andere dagegen trotz
ihrer Rettung nicht mit Jesus wandeln. Heute möchte ich über dieses Thema
sprechen.
Als Sie von Ihren Sünden gerettet
wurden, wurde die Mauer zwischen Ihnen und Gott abgerissen, und der heilige
Geist kam in Ihr Herz, egal ob Sie das gemerkt haben oder nicht. Deshalb können
Sie durch den heiligen Geist leben. Bei uns ist es genauso wie bei dem Sohn des
Premierministers, der zwar die Fähigkeit und Weisheit hatte, sie aber nicht
benutzte und dadurch dumm blieb. Wir haben den heiligen Geist in unserem Herzen,
aber wenn wir nicht durch den heiligen Geist, sondern durch menschliche Methoden
leben, werden wir genauso ein Leben führen wie die, die keinen heiligen Geist
haben.
Lassen Sie uns annehmen, ich habe
ein tägliches Einkommen von 1 Million DM. Das ist zuviel für mich, ich allein
kann das nicht alles ausgeben. Zufällig treffe ich zwei Bekannte, die arm sind.
„Was ist passiert, wodurch sind
Sie so arm geworden?¡°
„Pastor, auf die und die Weise
wurde ich so arm.¡°
„Okay, ich werde Ihnen helfen.
Herr A, ich werde Ihnen jeden Tag 10.000 DM geben, und Ihnen, Herr B, auch die
gleiche Summe. Ich werde diesen Betrag jeden Tag auf Ihr Konto überweisen.
Bitte, nutzen Sie das Geld, wie es Ihnen gefällt.¡°
Beide Männer halten mich an
meinen Händen und weinen:
„Pastor, wir danken Ihnen, vielen
Dank!¡°
Herr A eilt mit seinem Sparbuch
heim und träumt schon von der Zukunft: „Ein Tag 10.000, zwei Tage 20.000, drei
Tage ..., vier Tage ... Ach, ich
bin reich! Schätzchen, komm und sieh nach, wie viel Geld wir im Haus
haben!¡°
„Nur 100
DM.¡°
Sie gehen in ein Geschäft und
kaufen für ihr ganzes Geld einen Tresor. Dann packen sie ihn mit einer
Plastiktüte gut ein und graben im Schlafzimmer ein Loch und legen ihn hinein.
Immer wenn sie sich darauf legen, denken sie: „Unter uns liegt unser Sparbuch,
jeden Tag werden wir um 10.000 DM reicher – wunderbar!!¡°
Herr B kommt heim und sagt zu
seiner Frau: „Schätzchen, mach dir von jetzt an keine Sorgen mehr. Bis jetzt
habe ich dich viel leiden lassen, aber ab heute wirst du es gut
haben.¡°
Ungefähr zehn Tage später holt er
Geld von seinem Konto. Mit 100.000 DM kauft er ein Auto, Möbel, Kleidung und
Schuhe. Aber das ist noch nicht alles. „Kinder, springt ins Auto, wir gehen in
die Kaufhäuser. Sagt mir, was ihr gerne haben möchtet!¡°
„Ein Klavier, eine Geige
...¡°
Weil sie mehr als genug Geld
haben, können sie sich ein Haus kaufen, und die Kinder tragen gute Kleidung,
gute Schuhe, gute Taschen usw., und vieles ändert sich bei
ihnen.
Ungefähr einen Monat später besuche ich Herrn B in seinem Haus, weil ich sehen will, wie er nun lebt. Das Namensschild ist richtig, aber ich kann kaum glauben, dass das wirklich sein Haus ist. Ich werde von einem Pförtner aufgehalten: „Wo wollen Sie hin?¡°
Ungefähr zehn Tage später holt er
Geld von seinem Konto. Mit 100.000 DM kauft er ein Auto, Möbel, Kleidung und
Schuhe. Aber das ist noch nicht alles. „Kinder, springt ins Auto, wir gehen in
die Kaufhäuser. Sagt mir, was ihr gerne haben möchtet!¡°
„Ein Klavier, eine Geige
...¡°
Weil sie mehr als genug Geld
haben, können sie sich ein Haus kaufen, und die Kinder tragen gute Kleidung,
gute Schuhe, gute Taschen usw., und vieles ändert sich bei
ihnen.
Ungefähr einen Monat später
besuche ich Herrn B in seinem Haus, weil ich sehen will, wie er nun lebt. Das
Namensschild ist richtig, aber ich kann kaum glauben, dass das wirklich sein
Haus ist. Ich werde von einem Pförtner aufgehalten: „Wo wollen Sie
hin?¡°
„Mein Name ist Park und ich
möchte Herrn B besuchen.¡°
„Das ist nicht möglich, er ist
viel zu beschäftigt!¡°
„Könnten Sie ihm bitte sagen,
dass ich hier bin?¡°
„Mein Herr, es tut mir leid, wenn
ich Sie störe, aber hier ist ein Mann namens Park, der darauf besteht, Sie zu
treffen. Was soll ich tun?¡°
„Waas? Pastor
Park? Bringen Sie
ihn sofort herein, ihm verdanke ich alles, was ich habe.¡°
Sein Haus ist wirklich gro©¬artig.
Es hat einen riesigen, gepflegten Garten, ein Schwimmbecken, einen Tennisplatz
usw. Sein Leben hat sich vollkommen geändert. Das Essen, die Kleidung, die
Geräte, einfach alles. Herr B eilt auf mich zu und sagt: „Alles habe ich Ihnen
zu verdanken!¡° Ich verbringe einen sehr glücklichen Tag mit
ihm.
Am nächsten Tag besuche ich Herrn
A. Nach vielem Fragen kann ich endlich seine Wohnung finden. Er lebt mit seiner
gro©¬en Familie in einem Ein-Zimmer-Appartement. Als ich an seine Tür klopfe,
grü©¬t er mich überschwänglich: „Pastor, herzlich willkommen! Sie geben uns jeden
Tag 10.000 DM. Wir wissen nicht, wie wir Ihnen danken sollen!¡° Ihr Leben ist mit
den 10.000 DM, die ich ihnen jeden Tag gegeben habe, genauso wie vorher:
Dieselbe Wohnung, dieselbe Kleidung, das gleiche Essen
...!
„Herr A, haben Sie das Geld nicht
bekommen?¡°
„Sicher habe ich es
bekommen!¡°
„Wo ist
es?¡°
„Es ist so wertvoll, dass ich es
sorgfältig eingepackt und vergraben habe.¡°
Mit derselben Gnade wird der eine
total geändert, während der andere so bleibt wie er ist.
Wir müssen lernen, wie wir nach
der Wiedergeburt unser Glaubensleben führen sollen. Wenn Sie in der Gnade des
Herrn leben, ist es nicht möglich, dass Ihr Leben nicht geändert wird. Aber,
meine Lieben, wenn Sie diese Tatsache nicht kennen, können Sie, obwohl Sie die
Gnade bekommen haben, werden wie ein Hund, der frisst, was er erbrochen hat,
oder wie ein Schwein, das zurück in eine Jauchegrube geht, nachdem es gewaschen
wurde. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie wir die Gnade, die Gott uns gegeben
hat, genie©¬en können, nachdem wir von der Sünde erlöst wurden und Jesus
angenommen haben.
Bevor ich zum Wehrdienst ging,
wurde ich darauf trainiert, als Missionar im Ausland zu arbeiten. Wenn ich in
ein unterentwickeltes Land gehen würde, müsste ich sogar Würmer essen. Deshalb
wurde ich trainiert, jedes Essen zu essen, überall schlafen zu können usw.
Dieses Training musste ich abbrechen, weil ich zum Wehrdienst einberufen wurde.
Kurz vor der Entlassung aus der Armee hat der heilige Geist mich deutlich
geführt: „Geh nicht ins Ausland, sondern verkünde das Wort über die
Sündenvergebung in Korea.¡° Seitdem öffnete er jeden Tag einen wunderbaren Weg
für mich und hat mich dazu gebracht, heute vor Ihnen zu
stehen.
Nachdem ich aus der Armee
entlassen war, wusste ich nicht, wie ich damit beginnen sollte, das Evangelium
zu verkünden. Ich wollte es in Kimcheon verkünden. Obwohl ich kein Geld, keine
Wohnung, gar nichts hatte, gab Gott mir den Glauben: „Gott ist mit mir. Er wird
meine Sache führen.¡° Am 8.6.1968 wurde ich aus der Armee entlassen und wollte
ohne Geld nach Kimcheon gehen, um zu evangelisieren. Damals fand eine
Evangelisation in Seoul statt. Ich wurde gebeten, den Kindern, die mit ihren
Eltern in die Evangelisation kamen, etwas aus der Bibel beizubringen. Mit Freude
ging ich dorthin. Eine Woche lang habe ich den Kindern das Evangelium gepredigt.
Danach habe ich 3.500 Won Honorar bekommen. In der Armee hatte ich pro Monat 360
Won, also waren diese 3.500 Won für mich ein ganzes Jahreseinkommen. In dieser
Zeit war das also sehr viel Geld für mich, und ich dachte, dass ich damit ein
Gebäude in Kimcheon mieten könnte. Ich hatte vor nichts Angst, weil Jesus mit
mir war. Ich konnte seiner Führung gut folgen, egal ob ich a©¬ oder hungerte ...
Ich ging in die Stadt und sah mich nach einer Wohnung um, die ich mieten konnte.
Ich fand eine, aber der Vermieter verlangte 70.000 Won Kaution. Ich habe die
ganze Stadt abgesucht. Es gab viele Gebäude wie Bars, Billardhallen und alle
Sorten von Geschäften. Ich suchte weiter mit diesem Gebet: „Vater, die Götter
dieser Welt geben ihren Leuten schöne Gebäude wie diese. Warum gibst du deinem
Kind nicht ein Gebäude, das ich für das Evangelium brauche? Bitte, gib mir
eins!¡° Trotzdem konnte ich keins finden. Ziemlich lange bekam ich keine Antwort
auf meine Gebete, was ungewohnt für mich war, weil der Herr, seit ich von meinen
Sünden gerettet wurde, meine Gebete stets beantwortet hatte. Viele verschiedene
Gedanken gingen mir durch den Kopf: „Was soll ich tun? Vielleicht möchte er
nicht, dass ich in dieser Stadt arbeite?¡° Aber ich ging weiter ohne Geld nach
Kimcheon, um eine Wohnung zu mieten, wenn ich Zeit hatte. Als ich eines Tages
auf dem Heimweg war, traf ich im Bus einen Ausländer, der ca. 10 Jahre älter war
als ich. Ich begann eine Unterhaltung:
„Was sind Sie von
Beruf?¡°
„Ich bin
Missionar.¡°
„Wohin gehen
Sie?¡°
„Ich
reise.¡°
„Was ist das für eine
Reise?¡°
„Ich will mir nur einiges
ansehen.¡°
„Was? Sie missionieren nicht und
reisen nur herum mit dem kostbaren Geld Ihrer Gemeinde? Ich möchte gern die
Arbeit Gottes tun, aber weil ich kein Geld habe, kann ich nicht
...¡°
Ich schimpfte sehr mit ihm. Aber
erstaunlicherweise sagte er:
„Herr
Park!¡°
„Ja?¡°
„Darf ich bei Ihnen
übernachten?¡°
„Gerne, kommen Sie
mit!¡°
Ich lebte damals in einem
wirklich abgelegenen Dorf, wo ich vor dem Wehrdienst für den Missionsdienst
trainiert worden war. Dort gab es noch nicht einmal einen Brunnen und keinen
einzigen Einwohner, der eine Zahnbürste hatte. Wir tranken aus einem Bach. Der
Missionar musste nun auch aus dem Bach trinken, und dadurch bekam er Durchfall.
Er litt sehr darunter und sagte schlie©¬lich: „Herr Park, wenn ich sterben
sollte, schicken Sie meinen Leichnam bitte zu meiner Frau.¡° Jedenfalls blieb er
eine Woche bei mir. Bevor er ging, sagte er:
„Herr Park, ich möchte für ein
Jahr bei Ihnen leben, wenn Sie es erlauben.¡°
„Ich habe nichts dagegen. Aber
wir ziehen bald nach Kimcheon und möchten dort Gottes Arbeit tun. Mieten Sie
auch eine Wohnung in Kimcheon.¡°
Nach einigen Tagen kam er wieder
und sagte:
„Herr Park, hören Sie mir zu: Ich
bringe Ihnen 350.000 Won, die Gott mir gegeben hat. Ich glaube, Sie brauchen
dieses Geld, um Ihre Arbeit in der Stadt aufzubauen. Das ist nicht von mir. Ich
bitte Sie, es anzunehmen.¡° Er machte sich Sorgen, dass ich die Annahme
verweigern könnte.
„Okay, ich habe es nicht von
Ihnen bekommen. Sie haben es Gott gegeben, und Gott hat es mir gegeben. Sie
haben mir überhaupt kein Geld gegeben.¡°
„Ja, ich habe Ihnen überhaupt
kein Geld gegeben.¡°
Gott hat mir wunderbarerweise
350.000 Won gegeben. Ich habe bis jetzt niemals irgendeinen Menschen um Hilfe
gebeten, während ich die Arbeit Gottes mache. Meine Lieben, ich kann nicht die
vielen Wunder erzählen, die der Herr für mich getan hat, ohne zu weinen. Wir
sind ja die Kinder Gottes, die von der Sünde gerettet sind, deshalb erhört er
all unsere Gebete.
Ich hatte damals gar keine Ahnung
von den aktuellen Preisen, weil ich gerade aus der Armee gekommen war. Zu dieser
Zeit konnte man für ca. 350.000 Won ein gutes Haus in der Stadt kaufen. Aber das
wusste ich nicht und mietete mit 200.000 Won Kaution ein Haus. Die restlichen
150.000 Won gab ich für verschiedene Dinge für das Evangelium aus. Es ist nicht
so, dass diejenigen, die an Gott glauben, nicht auf Schwierigkeiten treffen.
Trotzdem werden sich alle Dinge zum Guten wenden. Ich war damals immer damit
beschäftigt, überall Evangelisationen zu führen. Eines Tages erzählte mir eines
unserer Gemeindemitglieder, dass der Hausbesitzer verschwunden war, nachdem er
sich auf sein Haus eine gro©¬e Summe geliehen und dann Konkurs gemacht hatte.
Einen Monat später kam der Bankdirektor zu mir und sagte, wir sollten das Haus
so schnell wie möglich räumen, weil es jetzt der Bank gehörte. Ich war hilflos,
weil ich kein anderes Gebäude hatte, in das ich umziehen konnte. Ich habe zu
Gott gebetet: „Vater, ich habe so einen Fehler gemacht, weil ich mich nicht gut
auskenne. Was soll ich machen? Ich habe keinen Platz, wo ich hingehen kann. Ich
glaube nicht, dass du willst, dass dein Knecht unter einer Brücke wohnen muss.
Bitte, gib mir ein Haus!¡°
Es kam keine Antwort. Eines
Tages, mitten im Gebet, bekam ich einen Gedanken: „Bete nicht nur, sondern geh,
um ein Haus zu mieten!¡° Deshalb ging ich in die Innenstadt und fand ein Gebäude.
Im 2. Stock gab es einen gro©¬en Saal mit vielen Zimmern. Der Vermieter verlangte
200.000 Won Kaution. Es gefiel mir sehr, aber ohne Geld konnte ich nichts
tun. Inzwischen war der Bankmanager einige
Male bei mir vorbeigekommen, um mit mir zu reden, aber er hat mich jedesmal
verpasst, da ich immer unterwegs zu Evangelisationen war. Da es sehr schwer war,
mich zu treffen, kam er eines Tages ganz früh morgens, als ich gerade wieder zu
einer Evangelisation gehen wollte.
„Es ist sehr schwer, Sie zu
treffen!¡°
„Ich war sehr beschäftigt, und
jetzt muss ich auch schon wieder weg.¡°
„Ein kleiner Moment sollte
möglich sein!¡°
„Ich bedaure
wirklich.¡°
„Dann gibt es keine andere
Möglichkeit. Ich komme mit Ihnen.¡°
Ich stieg in einen Bus ein, er
auch.
„Herr Park, Bankmanager ist kein
leichter Job. Ich habe leichtfertig Geld verliehen, ohne mich über den
Hausbesitzer zu erkundigen. Es tut mir wirklich leid.¡°
Während er redete, wusste ich
nicht, ob ich ihm sagen sollte, dass ich Christ bin, weil die Leute
normalerweise härter werden, wenn sie mit Christen Geschäfte machen. „Wie wäre
es, wenn ich nicht sage, dass ich an Jesus glaube, und einfach nicht ausziehe?
Aber ich habe ja zu Gott gebetet, Gott muss dieses Problem lösen. Kann ich es
selbst lösen?? Ist es nicht doch richtig, zu sagen, dass ich an Gott glaube? Ja!
Wenn ich es nicht schaffe und nur Gott dieses Problem lösen kann, muss ich es
sagen.¡° So habe ich mich entschieden.
„Herr Manager, ich bleibe in
diesem Haus. Nicht, weil ich meine 200.000 Won nicht bekommen habe, sondern weil
ich kein anderes Haus habe, in das ich umziehen kann. Ich habe diese Sache schon
meinem Chef gemeldet, und jetzt warte ich auf seine Antwort. Sobald ich von ihm
höre, werde ich ausziehen.¡°
„Wer ist Ihr
Chef?¡°
„Er ist wirklich ein guter Chef.
Es ist Jesus Christus.¡°
Er fragte mit aufgerissenen
Augen: „Sind Sie ein gläubiger Christ?¡°
„Ja.¡°
Ich erzählte ihm mein Zeugnis,
wie Jesus mir bis dahin geholfen hatte. Er ergriff meine Hände und sagte: „Herr
Park, ich habe überhaupt keinen Glauben. Aber was Sie gerade erzählt haben, hat
mich sehr berührt. Beten Sie weiter und lösen Sie das Problem so bald wie
möglich.¡°
Ich habe zwar weiter gebetet,
machte mir aber immer noch Sorgen. Während ich die Evangelisation leitete,
konnte ich dieses ganze Problem vergessen. Aber sobald ich heim kam, fiel ich
wieder in Sorge. Eines Tages ging ich auf den Dachboden, schloss die Tür zu und
betete unabsichtlich laut weinend. Mitten im Gebet kam mir der Gedanke, dass ich
zu dem Gebäude gehen sollte, das ich neulich gesehen hatte. Aber ich dachte
dabei, dass es sicher schon vermietet wäre, weil es sehr billig war. Trotzdem
ging ich hin und sah, dass das Schild „Zu vermieten¡° immer noch da war. Ich
dachte: „Gott möchte mir dieses Gebäude geben.¡° Obwohl ich gar kein Geld hatte,
klingelte ich. Nur die Kinder waren zu Hause, deshalb sagte ich, dass ich am
Abend wiederkommen würde, um den 2. Stock zu mieten. Abends ging ich wieder hin
und traf den Vermieter:
„Ich bin wegen des 2. Stocks
gekommen.¡°
„Ah, waren Sie heute Nachmittag
hier?¡°
„Ja.¡°
Ich habe angefangen zu erzählen:
„Ich bin ein Diener Gottes. Ich kam in diese Stadt, um Gottes Wort zu verkünden.
Aber durch einen Bürger dieser Stadt habe ich mein Geld verloren. Deshalb muss
ich das Haus, in dem ich jetzt wohne, räumen, ohne die Kaution zurückzubekommen.
Ich habe kein anderes Haus, in das ich umziehen kann. Für dieses Problem habe
ich zwar seit einem Monat gebetet, aber ich wei©¬ noch nicht, wie Gott mich
führen wird. Doch ich habe das Gefühl, dass dies das Gebäude ist, das er mir
gibt. Ich habe aber kein Geld. Wenn
Sie möchten, können Sie es mir überlassen. Aber wenn nicht, dann tun Sie es eben
nicht. Sie brauchen kein Mitleid mit mir zu haben. Mein Herr hat ganz gewiss ein
Haus für mich vorbereitet.¡° Ich habe ca. 30 Minuten lang erzählt. Danach dachte
er ungefähr 5 Minuten nach. Dann öffnete er plötzlich wieder seinen Mund und
sagte: „Ich bin ein Ältester einer Gemeinde dieser Stadt. Gott gab mir dieses
gute Gebäude an der Hauptstra©¬e. Wie kann ich nein sagen, wenn ein Knecht Gottes
es benutzen möchte?¡° Ich war so glücklich, dass ich nicht mehr wusste, ob ich
träumte oder wachte. Ausgerechnet in diesem Moment spielte seine Tochter
Gemeindelieder auf dem Klavier, deshalb wusste ich nicht, ob ich im Himmel oder
auf der Erde war. Gott ist wirklich ein lebendiger Gott! Ich war sehr dankbar
und wusste nicht, wie ich meine Tränen zurückhalten sollte. Als ich dabei war zu
gehen, hielt der Älteste meine Hände und sagte: „Wenn Sie kein Geld hinterlegen,
wird es uns beiden unangenehm sein. Es ist mir egal wie viel, aber hinterlegen
Sie so viel wie Sie können. Wie viel können Sie?¡° „80.000 Won.¡° Dies kam
unbewusst aus meinem Mund. Ich hielt mir noch schnell den Mund zu, aber es war
schon zu spät. „Das reicht.¡° Wir machten ab, dass ich eine Woche später
einziehen würde.
80.000 Won war für mich eine
Riesensumme. Wenn ich aber mit den Geschwistern darüber gesprochen hätte, hätten
sie doch nichts anderes tun können, als sich Sorgen zu machen. Ich kniete nieder
und betete: „Herr, ich wei©¬ nicht, warum. Aber ich habe 80.000 Won gesagt.
Bitte, kümmere du dich darum!¡°
Immer wenn ich drau©¬en etwas
hörte, dachte ich, es kommt jemand und bringt Geld. Einen Tag, zwei Tage, drei
Tage ... Es passierte nichts. Am fünften Tag hörte ich, wie eine Frau kam, die
zu sich sagte: „Es muss dieses Haus sein ...¡° Ich sah ein bekanntes Gesicht
hereinkommen. Als ich ganz am Anfang ein Haus in Kimcheon mieten wollte, schloss
ich einen Vertrag ab und zahlte 50.000 Won als Teil der Kaution an. Aber dieses
Haus wurde der Bank übergeben, deshalb löste ich den Vertrag wieder auf. Der
Hausbesitzer sagte mir zu, dass ich die 50.000 Won zurückerhalten würde. Ich
habe dann mehrmals vergeblich versucht, ihn zu treffen. Eines Tages traf ich ihn
endlich an, um ca. 23 Uhr. Er sagte zu mir: „Herr Park, ich habe kein Geld.
Nehmen Sie unseren Schrank mit.¡° Ich dachte, dass es unmöglich wäre, von ihm das
Geld wiederzubekommen. Ich gab auf und verga©¬ die Sache.
Aber nun nach einem Jahr tauchte
seine Frau plötzlich bei mir auf: „Herr Park, es tut mir so leid. Ich habe viele
Schulden, deshalb kommen die Gläubiger jeden Tag zu mir. Ich wei©¬ nicht warum,
aber ich möchte Ihnen als erstem Ihr Geld zurückgeben. Heute habe ich zufällig
40.000 Won bekommen, und ich bin sofort zu Ihnen gekommen, bevor ein anderer
Gläubiger sich das Geld schnappt. Nehmen Sie erst diese 40.000 Won. Später werde
ich die restlichen 10.000 Won bringen.¡° Ach, wie eng ist doch das Herz der
Menschen! Warum habe ich nicht gesagt, dass sie mir die 10.000 Won nicht mehr
bringen muss?! Ich sagte nur: „Vielen Dank, auf Wiedersehen!¡° Ich zählte mehr
als hundert Mal, weinend einmal, nach dem Beten noch einmal und noch einmal ...
Ich war ganz sicher, dass Gott diese 40.000 Won geschickt hatte und er den Rest
auch noch geben würde.
An diesem Nachmittag ging ich zur
Bank, um den Manager zu treffen.
„Herr Manager, Gott hat uns ermöglicht, umzuziehen. Wir werden übermorgen ausziehen. Sie können kommen und nachsehen.¡°
„Herr Park, ich habe einen Sohn
in Ihrem Alter. Es tut mir wirklich leid. Es schmerzt mich, weil das, was ich
tue, Ihr junges Leben entmutigen könnte. Ich möchte später als Abgeordneter
kandidieren. Bitte, denken Sie nicht schlecht über mich.¡° Er ging zum Tresor,
zählte das Geld und gab mir ein Bündel davon. „Herr Park, nehmen Sie es als
kleine Entschädigung.¡°
Ich war wirklich sehr dankbar. Er
bot mir eine Tasse Tee an, bevor ich ging. Aber ich konnte nicht länger bleiben,
weil mein Verlangen, das Geld zu zählen, das er mir gegeben hatte,
unwiderstehlich war. Sobald ich um die Ecke gebogen war, zählte ich. Es waren
10.000 Won. Damals war das viel Geld. Obwohl ich immer noch 30.000 Won brauchte,
konnte ich nichts anderes tun, als den Herrn zu loben. Ich wusste nicht, wie ich
dem Herrn danken sollte, der immer in allem mit mir war.
Meine Lieben, während ich danach
als Pastor arbeitete, erhielt ich viele Angebote von anderen Gemeinden, die mir
mehr Gehalt zahlen wollten. Aber weil ich ein Knecht Gottes bin, habe ich die
Gewissheit, dass Gott mich führt und alles, was ich brauche vom Himmel kommt.
Auch für diese Evangelisation habe ich ein Honorar abgelehnt, weil der Herr sich
um mein Leben kümmert.
Mir fehlten immer noch 30.000
Won. Ich hatte aber gar keine Sorge, obwohl ich nur noch zwei Tage Zeit bis zum
Umzug hatte. Nach einer Weile klingelte das Telefon. Es war ein Freund von mir:
„Ich habe zufällig mitbekommen, dass du Schwierigkeiten hast. Es tut mir so
leid, dass ich keine gro©¬e Hilfe sein kann. Ich habe gerade mein neues Geschäft
aufgemacht, deshalb habe ich auch Schwierigkeiten mit dem Geld. Aber ich könnte
dir mit 20.000 Won aushelfen. Wenn du kannst, zahle es später zurück, wenn
nicht, lass es.¡° Ganz unerwartet bekam ich von diesem Freund so eine gro©¬e Summe
geliehen. Nun fehlten mir noch 10.000 Won. Ich bat darum, dass alle Brüder, die
mit mir in diesem Haus wohnten und arbeiteten, ihr Geld zusammenlegen sollten
einschlie©¬lich der kleinsten Münzen. Sie haben alle ihre Taschen durchwühlt und
sogar 10-Won-Münzen gegeben. Daraus wurden 8.000 Won. Jedenfalls haben wir
dadurch schlie©¬lich die 80.000 Won zusammenbekommen.
Endlich kam der Tag des Umzugs.
Es war der 19. April 1970, ein regnerischer Tag. Wie könnte ich jemals diesen
Tag vergessen! Ich bat die Brüder, sich um den Umzug zu kümmern, und ging weg,
um das Evangelium zu verkünden. Als ich nach dem Evangelisieren aus einem Haus
kam, regnete es immer noch. Die Frau, die ich eben besucht hatte, sorgte sich um
mich: „Es regnet ...¡° „Macht nichts, Jesus wurde sicher auch nass, wenn es
regnete.¡° Als ich durch den Regen lief, kam mir folgender Gedanke: „Herr, als du
auf der Erde warst, hattest du kein Haus und keinen Raum für dich, nicht wahr?
Du hattest kein zweites Gewand. Wie hast du dich vor der Nässe geschützt? Und
wie hast du die kalten Winter verbracht? Die anderen Leute gingen abends zurück
nach Hause, wenn es dunkel wurde, nachdem sie dein Wort gehört hatten, aber du
gingst hinauf auf den Berg, um zu beten, ohne einen Platz zum Schlafen zu haben.
Unter solchen Schwierigkeiten hast du gelitten, als du hier warst. Warum
gedenkst du eines so schlechten Knechtes wie ich einer bin und gibst mir ein
Haus?¡° Ich konnte die Tränen nicht unterdrücken. Seit ich von meinen Sünden
befreit wurde, hat Jesus mich keinen Augenblick verlassen, hat sich um mich
gekümmert und mich geschützt, in guten und schlechten
Zeiten.
Natürlich hat der Herr auch für
diese Evangelisation gearbeitet. Öffentliche Fernsehsender wie MBC senden keine
Werbung für religiöse Veranstaltungen, weil sich sonst Angehörige anderer
Religionen beschweren. Der Herr hat aber nicht nur gemacht, dass sie die Werbung
für unsere Evangelisation akzeptierten, sondern auch, dass die Werbung zu der
Kategorie der öffentlichen Bekanntmachungen zählt, was einen unglaublich
günstigen Preis bedeutet. Viele Dinge wie Poster, Plakate usw. wurden mit der
Hilfe des Herrn vorbereitet. Bei allem, was wir für die Vorbereitung der
Evangelisation getan haben, konnten wir merken: „Gott freut sich sehr darauf,
dass die Sündenvergebung den Menschen dieser Stadt verkündet wird. Gott wird
diese Evangelisation führen, weil es ihm weh tut, wenn die Menschen unter Qual,
Leid und Traurigkeit bleiben.¡° Ich war Gott von ganzem Herzen dankbar. „Gott,
ich danke dir, weil du einen schlimmen und dummen Menschen wie mich benutzt.¡°
Während dieser Evangelisation habe ich öfter vor Freude innerlich geweint:
„Vater, vielen Dank!¡° Ich war auch sehr dankbar, als ich die Menschen nach vorne
kommen sah, die von ihren Sünden befreit werden wollten, und als ich in der
Gebetsstunde nach der Predigt von den Pastoren gehört habe, dass viele von ihnen
gerettet wurden.
Wenn Sie von Ihren Sünden befreit
und wiedergeboren sind, ist Jesus immer bei Ihnen. Sie sind nie wieder allein.
Ich bin sicher, dass er niemals unsere Hände loslassen wird, bis er uns über den
Fluss des Todes zu seinem ewigen Königreich führen wird.
In diesem Frühjahr ist meine
Gro©¬mutter gestorben. Ich war zuständig für die Beerdigung, weil mein Vater und
mein älterer Bruder nicht mehr leben. Die Beerdigung fand an einem Dienstag
statt. Aber genau von diesem Dienstag an musste ich auch eine Evangelisation
führen. Am Montag bin ich von Seoul in die Heimatstadt gefahren, um die
Beerdigung vorzubereiten. Aber in dieser Nacht konnte ich kaum schlafen, weil
das alles ungewohnt für mich war. Nach dem Trauergottesdienst bin ich schnell
zurück nach Seoul gefahren und ungefähr um 18 Uhr dort angekommen. In Eile habe
ich zu Abend gegessen und anschlie©¬end gepredigt. In dieser Woche war ich sehr
beschäftigt und müde. Am Samstag nach der Evangelisation wollte ich mich ein
wenig ausruhen, aber ich konnte nicht, weil ich die Pastorenbibelstunde führen
und die Gemeindemitglieder besuchen musste. Früh am Abend legte ich mich hin.
Ungefähr um 19 Uhr bekam ich starke Bauchschmerzen. Es wurde so schlimm, dass
ich es um ca. 22 Uhr nicht mehr aushalten konnte. Ich bat meine Frau, einen
Bruder anzurufen, der mit seinem Auto herkommen sollte. Nach Mitternacht wurde
ich in die Notaufnahme gebracht. Zu dieser Zeit war ich mal bei Bewusstsein, mal
nicht. Zum ersten Mal in meinem Leben dachte ich: „Ich sterbe jetzt.¡°
Weil es früh am Morgen war,
untersuchte mich kein Facharzt, sondern Assistenzärzte. Vielmals fragten sie
mich, der ich mich sterbenselend fühlte, nach den Symptomen. Als einer gefragt
hatte und wegging, kam ein anderer und stellte wieder die gleichen Fragen. So
musste ich sechs- oder siebenmal antworten. Obwohl ich wegen der starken
Schmerzen ab und zu bewusstlos war, dachte ich: „Wenn ich noch einmal ins
Krankenhaus muss, muss ich einen Kassettenrekorder mitnehmen.¡° Jedenfalls zeigte
das Röntgenbild, dass ich eine Darmverschlingung hatte, und sie führten einen
Plastikschlauch durch die Nase in meinen Magen, um die Flüssigkeit abzuführen.
Es war wirklich schmerzhaft.
Ich wurde von der Notaufnahme
weggebracht, lag in meinem Zimmer und dachte an den Herrn: „Die Gemeinde wird
wohl in Ordnung bleiben mit Pastor Kim. In meiner Familie lässt nichts zu
wünschen übrig. Meine beiden Kinder sind gerettet, und meine Frau hat auch kein
Problem, weil sie mit dem Herrn lebt ...¡° Ich konnte nichts entdecken, worüber
ich mir Sorgen machen musste. Aber ich hatte doch einen Wunsch: „Ich möchte gern
nur noch zehn weitere Jahre leben.¡° Ich schüttelte diesen Gedanken aber ab, als
ich daran dachte, dass ich denselben Wunsch nach zehn Jahren wieder haben würde,
und ich hatte wahren Frieden in mir. „Wenn ich diese Welt verlasse, wird der
liebende Herr mich willkommen hei©¬en. Ich habe ihm vieles zu sagen, z. B.:
‚Herr, warum hast du mir damals nicht sofort geholfen?¡® Ich werde ihm auch dies
und jenes erzählen.¡° Ich war abwechselnd wach und ohnmächtig und weinte
dabei.
Seitdem ich 1962 von der Sünde
gerettet worden bin, kamen und gingen viele Menschen in meiner Nähe, aber der
Herr verlässt mich kein einziges Mal. Es gab Zeiten, in denen ich richtig
handelte, auch Zeiten, in denen ich falsch handelte. Aber der Herr ist immer bei
mir und verlässt mich nicht. Als ich dachte, dass ich nun an der Hand Jesu den
Fluss des Todes überqueren und mit dem Herrn im ewigen Himmelreich leben würde,
hatte ich nur noch einen Wunsch: „Wenn ich sterbe, bitte kümmere dich um meine
Frau und die beiden Kinder, mehr als ich, als ich hier war¡°, und war sehr
friedlich. Ich erkannte, dass es ein gro©¬er Segen ist, dass ich von der Sünde
gerettet worden bin.
Ich wurde zur Chirurgie gebracht.
Der Chirurg sagte: „In manchen Fällen stirbt der Patient an der
Darmverschlingung innerhalb 24 Stunden. Aber es kommt auch vor, dass Patienten
nach einigen Stunden zu ihrem Normalzustand zurückkommen. Möchten Sie abwarten
und die Schmerzen noch eine Weile aushalten? Falls Sie merken, dass sich Gase
freisetzen, sagen Sie mir Bescheid.¡° Inzwischen war es Sonntag. Nach dem
Gottesdienst besuchten mich einige Geschwister und blieben den ganzen Nachmittag
bei mir. Sie gingen wieder zurück, um am Abendgottesdienst teilzunehmen. Gleich
nachdem sie gegangen waren, lösten sich die ersten Gase. Das war das kostbarste
Gas!
Jedenfalls bin ich nicht länger
allein, wenn ich unter Traurigkeit, Qual und Leid bin. Ich bin auch nicht
allein, wenn ich den Fluss des Todes überquere. Deshalb kann ich gelassen diesem
Tag entgegensehen und lebe bis dahin nur noch von einem Tag zum
anderen.
Simson in Richter 15, 13 wurde
mit starken Stricken gefesselt. Lassen Sie uns Vers 14 gemeinsam lesen: „Und als er nach Lehi kam, jauchzten die
Philister ihm entgegen. Aber der Geist des Herrn geriet über ihn, und die
Stricke an seinen Armen wurden wie Fäden, die das Feuer versengt hat, so dass
die Fesseln an seinen Händen zerschmolzen.¡°
Es gibt viele Menschen, die
sagen: „Pastor, sagen Sie mir nur, wie ich gerettet werden kann. Ich bin sehr
beschäftigt, darum lassen Sie alles andere weg und erklären Sie mir nur den Weg
der Rettung¡°, obwohl sie die Hände gehoben hatten und von ihrer Sünde befreit
werden wollten und die Pastoren ihnen die Bibel erklären möchten. Aber leider
geht das so nicht bei der Erklärung der Sündenvergebung. Die meisten Menschen
verstehen die Sündenvergebung nur mit ihrem Verstand, und sie haben die Sünde
immer noch in ihrem Herzen. Sie sind in ihrem Herzen noch nicht von der Sünde
befreit worden. Wenn der heilige Geist kräftig arbeitet, werden die Fesseln der
Sünde im Herzen gelöst. Aber wenn nicht, wissen sie zwar, dass Jesus für die
Sünden gestorben ist, aber sie haben keine Gewissheit, dass ihre Sünden wirklich
vergeben sind und haben immer noch Unklarheit im Herzen. Simson war zwar fest
mit Stricken gefesselt, aber als der Geist des Herrn auf ihn kam, wurden die
Stricke gelöst wie verbrannte Fäden. Egal welche Sünde Ihr Herz fesselt - sie
wird leicht gelöst, wenn der heilige Geist kommt. Das ist die Rettung. Aber
einige erkennen diese Tatsache nicht und denken deshalb, dass sie gerettet sind,
wenn sie nur folgendes Wissen haben: „Jesus hat meine Sünde weggewaschen.¡°
Andere denken, dass sie gerettet sind, wenn sie nur ein Empfangsgebet gesprochen
haben. Nein, das ist nicht wahr! Unser Herz muss von der Sünde befreit sein,
dann können wir sagen, dass wir gerettet und wiedergeboren sind. Unser Herz muss
von der Sünde gelöst werden!
So wie Simson mit Stricken stark
gefesselt war, sind die meisten Menschen heutzutage von Schuldgefühlen oder der
Angst vor der Sünde gefesselt. Nur durch die Kraft des heiligen Geistes können
diese Fesseln gelöst werden. Deshalb haben wir vor dieser Evangelisation mit
Fasten gebetet, dass der heilige Geist Gottes arbeiten möge. Ich möchte, dass
Sie, die von der Sünde gerettet sind, weiter für mich darum beten, dass ich vom
heiligen Geist erfüllt werde und, egal wo ich hingehe, viele Menschen den Segen
der Rettung bekommen können. Ich meine nicht die Leute, die nicht wiedergeboren
sind, weil Gott ihre Gebete nicht hört.
Nun, meine Lieben, lassen Sie uns
sehen, was nach der Rettung passieren sollte. „Und als er nach Lehi kam, jauchzten die
Philister ihm entgegen. Aber der Geist des Herrn geriet über ihn, und die
Stricke an seinen Armen wurden wie Fäden, die das Feuer versengt hat, so dass
die Fesseln an seinen Händen zerschmolzen.¡° Egal wie stark ein Strick sein
mag, er verliert seine Kraft, wenn er verbrannt ist, nicht wahr? Er kann dann
sogar durch Anpusten zerfallen. „Und er
fand einen frischen Eselskinnbacken. Da streckte er seine Hand aus und nahm ihn
und erschlug damit tausend Mann.¡° Wenn man von der Sünde befreit ist, wird
eine neue Kraft in uns aufsteigen. Wenn man dann die Bibel liest, kann man sie
anders annehmen als früher, und unser Gebet wird anders, und egal was wir in die
Hand nehmen, wir werden gro©¬e Wunder erleben. Man empfindet es nicht mehr als
Bürde, das Evangelium zu verkünden. Wenn man dann einfach den Mund aufmacht,
wird man erleben, wie der Herr durch uns wirkt, so wie bei Simson, der tausend
Mann erschlagen hat. Wenn der Herr dabei ist, geschehen solche Ereignisse durch
uns. Nachdem Simson tausend Mann getötet hatte, war er kurz davor, zu verdursten
und in die Hände der Unbeschnittenen zu fallen. Er schrie zu Gott um Hilfe, und
Gott spaltete die Höhlung im Kinnbacken, und Wasser floss
heraus.
Warum ist der kräftige Simson zu
einem Menschen geworden, dessen Augen ausgestochen wurden und der im Gefängnis
die Mühle drehen musste? Die Kraft, die er hatte, genügte allein nicht. Er
brauchte einen Führer. Der Unterschied zwischen David und Simson war, dass David
immer einen Führer bei sich hatte, weil er schwach war. Als David mit der Frau
von Uria sündigte, tadelte ihn Nathan, ein Diener Gottes, erbarmungslos, und
obwohl David König war, gehorchte er dem Diener Gottes. Aber Simson vertraute
nur auf seine eigene Kraft, deshalb benötigte er keinen Führer, der ihn
geistlich hätte leiten können. Heutzutage bemühen sich auch einige, ein gutes
Glaubensleben zu führen, weil sie denken, dass sie es allein schaffen können, weil sie
gerettet sind. Dann geraten sie in Verwirrung, weil sie keinen Führer haben.
Wenn Simson einen wahren Führer gehabt hätte, als er sich in Delila verliebte,
hätte dieser geschimpft: „Simson, sei vernünftig, tu Bu©¬e. Was tust du jetzt?
Delila, du böses Weib, wie kannst du es wagen, zu versuchen, Gott seinen Diener
zu entziehen? Verschwinde sofort von hier!¡° Hätte Simson so einen Knecht Gottes
gehabt, hätte dieser Simson retten können. Simson war zwar ein Mann mit gro©¬er
Kraft, aber er hatte keinen Hirten, der ihn hätte führen können. Damals wie
heute brauchen die wiedergeborenen Christen unbedingt einen Hirten. Warum? Weil
wir nicht selbst ein Hirte sind, sondern ein Schaf.
Seit ich in Seoul als Pastor
arbeite, bin ich vielen religiösen Menschen begegnet, die ihrem Pastor
misstrauen. „Ich meine nicht, dass Sie schlecht sind, aber die meisten Pastoren
sind ...¡° Immer wenn ich so etwas höre, fühle ich Schmerzen in meinem Herzen.
Dann sage ich: „Sagen Sie bitte nicht so etwas. Es gibt zwar manchmal solche
Pastoren, aber prinzipiell sind Pastoren doch die Knechte Gottes.¡° Sie erwidern:
„Dann sagen Sie mir doch bitte, wie ich die echten von den falschen
unterscheiden kann!¡° Mein Herz bedauert solche Menschen. Sie müssen unbedingt
einen wahren Hirten finden. Jesus sagte in Matthäus 7: „Seht euch vor vor den falschen Propheten.¡°
Aber was ist der Unterschied
zwischen falschen Propheten und wahren Dienern Gottes? Jesus bezeichnete falsche
Propheten als Wölfe: „... die in
Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie rei©¬ende Wölfe.¡° Wie
können wir sie unterscheiden, wenn sie rei©¬ende Wölfe in Schafskleidern sind?
Wir können es nicht. Aber der Herr hat eine gute Methode gezeigt. Wölfe können
sich als Schafe verkleiden, aber wir können sie erkennen, wenn sie Nachwuchs zur
Welt bringen. Sie können sich zwar als Schafe verkleiden, aber sie können nicht
Schafe gebären. Jesus sagte: „Ihr sollt
sie an ihren Früchten erkennen.¡° Sie müssen eine wahre Gemeinde finden. Sie
müssen das Glaubensleben unter der Leitung eines wahren Dieners Gottes führen.
In dieser Stadt Pusan gibt es unzählige Pastoren. Es mag einige falsche Pastoren
unter ihnen geben, vielleicht einer von tausend oder zehntausend. Wie
unterscheiden wir sie? An ihren Früchten. Wir müssen nachprüfen, ob Früchte der
Sündenvergebung und der Wiedergeburt von ihnen kommen.
Wenn Sie einen wahren Diener
Gottes haben, müssen Sie auf ihn vertrauen und Ihr Herz öffnen, auch wenn der
Pastor manchmal Fehler macht, weil er auch ein Mensch ist. Nur wenn Sie ihm
vertrauen, kann er Sie tadeln und korrigieren, wenn Sie vom rechten Weg
abkommen. Wenn wir richtig sind, brauchen wir keinen Pastor. Wir brauchen ihn,
wenn wir falsch sind. Bitte, unterscheiden Sie nicht nach Ihrem Gefühl: Wenn der
Pastor Ihnen gefällt, glauben Sie, dass er der wahre Knecht Gottes ist. Aber
wenn nicht, denken Sie, dass er falsch ist. Bitte, unterscheiden Sie auch nicht
so: „Er ist sehr anständig. Er ist hoch ausgebildet ...¡° Jesus hat das verboten.
Wenn Sie sehen, dass Gott durch ihn arbeitet, damit Menschen gerettet und
wiedergeboren werden, vertrauen Sie sich ihm ganz an und folgen Sie ihm. Dann
können Sie ein geistliches Leben führen. Diejenigen, die dem Pastor nicht
vertrauen, können kein Glaubensleben führen. Auch wenn Sie jetzt kleingläubig
sind, müssen Sie ihm völlig vertrauen, sobald Sie festgestellt haben, dass er
der wahre Knecht Gottes ist. Wenn der Pastor Sie verletzt oder Sie in der
Predigt tadelt, denken Sie bitte nicht, dass er Sie beleidigen will, sondern
dass er so etwas sagt, weil es notwendig für Sie ist.
Aber wir müssen zuerst
unterscheiden, ob er wirklich ein wiedergeborener Diener Gottes ist, der den
heiligen Geist hat, oder ob er nach dem Theologiestudium nur theoretisch
predigt. Wenn es sich anhand der Bibel herausstellt, dass er ein falscher Pastor
ist, müssen Sie sich ohne Zögern abwenden. Und wenn Sie einen wahren Pastor
haben, müssen Sie für ihn beten, ihn unterstützen und mit ihm Gott dienen. Wir
müssen dem Ma©¬stab der Bibel folgen, nicht dem, was die Menschen
sagen.
Meine Lieben, zum Ende dieser
Evangelisation mache ich mir viele Gedanken. Ich wei©¬ nicht, wie Sie nach der
Wiedergeburt leben werden. Ich habe für diese Evangelisation gebetet: „Herr,
viele Menschen leiden unter der Sünde, weil sie nicht wissen, wie sie von ihr
befreit werden können. Wir brauchen mehr Diener für diese Aufgabe. Wir wünschen
uns, dass viele durch diese Evangelisation die Sündenvergebung annehmen und
Diener Gottes werden. Wir brauchen Diener, die mit dem Evangelium nach China,
Brasilien, Afrika, in die moslemischen Länder im mittleren Osten und in unser
Nachbarland Japan, das reich, aber voll von Sünde ist, gehen. Herr, bitte lass
alle, die in dieser Evangelisation wiedergeboren werden, von wahren Knechten
Gottes geführt werden, so dass sie nicht wie die weltlichen Menschen nur die
weltlichen Freuden genie©¬en und sterben. Bitte, lass sie für das Evangelium
Tränen vergie©¬en, wegen Jesus geschlagen werden, wegen Jesus hungern und leiden,
so dass sie näher zu Jesus kommen und sich alle im ewigen Königreich umarmen und
ihre wunderbaren Zeugnisse austauschen können.¡°
Mit meinem ganzen Herzen wünsche
ich mir, dass der Herr in Ihrem Herzen arbeitet und Sie auf jedem Schritt Ihres
Lebens führt. Ich wünsche mir auch, dass Sie nicht allein sind, wenn Sie auf
Schwierigkeiten oder Not treffen, sondern dass der Herr Sie begleitet, der seit
25 Jahren, seit ich aus der Sünde gerettet bin, in jeder Situation bei mir
ist.
Ich habe nur ein Drittel von dem
gepredigt, was ich vorbereitet hatte. Meine Lieben, ich bitte Sie wirklich, für
mich zu beten. Ich kann die Gesichter der durch diese Evangelisation
wiedergeborenen Christen nicht vergessen. Ich kann zwar nicht mit Ihnen zusammen
bleiben, aber ich möchte, dass Sie im heiligen Geist ein segensreiches
Glaubensleben führen. Ich möchte, dass die Rettung, die Sie in dieser
Evangelisation bekommen haben, tiefe Wurzeln schlägt, so dass Sie wertvolle
Gläubige werden, die nicht wackelig sind, wo immer Sie auch sein mögen. Ich
möchte hier meine Predigt beenden. Danke
sehr.