4. Der Mann, der 38 Jahre krank
war
Ich lese im
Johannes-Evangelium, Kapitel 5, 1-9: „Danach war ein Fest der Juden, und Jesus
zog hinauf nach Jerusalem. Es ist aber in Jerusalem beim Schaftor ein Teich, der
hei©¬t auf hebräisch Betesda. Dort sind fünf Hallen; in denen lagen viele Kranke,
Blinde, Lahme, Ausgezehrte. Sie warteten darauf, dass sich das Wasser bewegte.
Denn der Engel des Herrn fuhr von Zeit zu Zeit herab in den Teich und bewegte
das Wasser. Wer nun zuerst hineinstieg, nachdem sich das Wasser bewegt hatte,
der wurde gesund, an welcher Krankheit er auch litt. Es war aber dort ein
Mensch, der lag achtunddrei©¬ig Jahre krank. Als Jesus den liegen sah und
vernahm, dass er schon so lange gelegen hatte, spricht er zu ihm: Willst du
gesund werden? Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der
mich in den Teich bringt, wenn das Wasser sich bewegt; wenn ich aber hinkomme,
so steigt ein anderer vor mir hinein. Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimm dein
Bett und geh hin! Und sogleich wurde der Mensch gesund und nahm sein Bett und
ging hin. Es war aber an dem Tag Sabbat.¡°
Guten Morgen, meine Lieben! Heben Sie bitte Ihre Hand, wenn Sie während dieser Evangelisation die Sündenvergebung empfangen haben! Danke schön. Ich hoffe, dass Sie alle bis Freitag an dieser Evangelisation teilnehmen und alle ohne Ausnahme von Ihren Sünden befreit werden, wodurch Sie in Jesus und Jesus in Ihnen ohne jedes Hindernis bleiben können.
Vor langer langer Zeit gab es einen Salzverkäufer in der Kangwon-Provinz. Er ging mit einer Kiepe voll Salz von Dorf zu Dorf und machte Tauschgeschäfte. Manchmal bekam er Reis, manchmal Getreide, manchmal auch Waldhonig. Eines Tages war er wie gewöhnlich mit seinem Salz unterwegs, durch Berg und Tal, und rief laut „Saaaalz!!!¡° Weil der Tag sehr warm war, ruhte er sich in einem Dorf im Schatten eines Baumes aus. Ein alter Mann, der im Schatten dieses Baumes mit anderen Männern Schach spielte, sprach ihn an: „Herr Salzverkäufer, kommen Sie doch näher!¡° Der alte Mann sah nicht so aus, als ob er Salz kaufen wollte. Aber trotzdem ging er zu ihm: „Herr, meint Ihr mich?¡° „Ja, hören Sie mich an. Früher war ich ein Knecht bei Jinsa Lee*. Dann bin ich hierher gekommen und habe dieses Dorf gegründet. Weil das Ackerland gro©¬ und fruchtbar ist, leben wir hier ohne Mangel, und es geht uns gut. Ich habe gesehen, dass die Kinder dieses Jinsa die Schreib- und Leseschule besucht haben. Deshalb möchten wir unsere Kinder auch lesen und schreiben lernen lassen. Können Sie uns einen Lehrer empfehlen, der gut lehren kann? Sie kennen doch sicher so einen Mann, weil Sie das ganze Land bereisen.¡° Als der Salzverkäufer das hörte, hatte er eine Idee in seinem Herzen: „In diesem Gebiet gibt es nur Analphabeten. Als ein Lehrer gut behandelt zu werden ist besser, als Salz zu verkaufen.¡° Deshalb sagte er sofort: „Eigentlich habe ich früher in Seoul als Lehrer gearbeitet. Durch die unruhige politische Situation habe ich mich als Salzverkäufer getarnt.¡° Da freuten sich die Dorfältesten sehr und versprachen, ein Schulgebäude zu bauen. Sie baten ihn, die Dorfkinder zu unterrichten. Da eine sofortige Zusage seiner Ansicht nach nicht so gut ausgesehen hätte, zögerte er und erweckte den Eindruck, dass er es nur ungern tun würde. Aber schlie©¬lich sagte er doch zu. Dann folgte eine Sitzung der Dorfältesten. Von diesem Tag an begannen sie, die Schule und das Haus für den Lehrer zu bauen. Sie behandelten den Salzverkäufer sehr zuvorkommend, indem sie ihm einen Seidenanzug, einen Mantel und einen sehr teuren Hut kauften. Während die Gebäude errichtet wurden, verbrachte der Salzverkäufer eine friedliche, bequeme Zeit bei gutem Essen und Wein. Am Tag nach der Einweihung kamen ca. 10 Kinder, um zu lernen. Aber wie konnte ein ungebildeter Salzverkäufer die Kinder lehren? Obwohl ihm fast das Herz stehen blieb,
* Jinsa ist der
Titel für einen Mann, der das Staatsexamen bestanden hat und zu den Akademikern
gehört.
musste er mit dem Unterricht beginnen, weil er jetzt nicht mehr zurück
konnte. Verlegen zwinkerte er mit den Augen und sprach dann die Kinder an: „Sagt
mir nach!¡° „Jawohl!¡° „Tanne Tan¡°. „Tanne Tan¡°. „Fenster Fen¡°. „Fenster Fen¡°.
„Kinder Kin¡°: „Kinder Kin¡°. „Heute lernen wir nur diese drei. Zu Hause mü©¬t ihr
wiederholen.¡° Die Kinder waren überglücklich, weil sie lernen durften, und
lernten alles auswendig: Tanne Tan, Fenster Fen, Kinder Kin. Dadurch bekamen am
nächsten Tag alle die Note 1.
„Himmel Him, Trage
Tra, Hut Hut; heute lernen wir auch drei Dinge, lernt sie auswendig!¡° Die Kinder
riefen auf der Stra©¬e laut „Himmel Him, Trage Tra, Hut Hut¡°, so dass das ganze
Dorf in einen Lernrausch verfiel. Sogar die Frauen, die sonst nicht in die
Schule gehen durften, redeten untereinander auf dem Weg zum Wasserschöpfen:
„Warum dürfen wir Frauen nicht lesen und schreiben lernen? La©¬t uns jetzt von
unseren Kindern lernen!¡° Die Schule lief sehr gut, deshalb brachten die
Dorfältesten alles mögliche mit, Fleisch, Kuchen, Kissen usw. Sie dachten: Unser
Lehrer gibt sich wirklich viel Mühe. So wurde er gut bezahlt, und die Leistungen
der Schüler wurden immer besser. Jeden Tag lernten sie etwas Neues: „Bambus Bam,
Eiche Ei, ...¡° Auch die Bauern lernten gut: „Hacke Ha, Trage Tra, ....¡° Jeden
Morgen war das Dorf erfüllt von den Stimmen der Lernenden, obwohl sie gar keine
Bücher hatten und dem Lehrer nur mit geschlossenen Augen alles nachplapperten.
Der Lehrer, der überhaupt kein Grundwissen hatte, war nach sechs Monaten mit
seiner Kunst am Ende, weil sein Wortschatz ausgeschöpft war. „Herr Lehrer,
letztes Mal haben Sie gesagt ¡®Eiche Ei¡¯, warum sagen Sie jetzt ¡®Eiche che¡¯?¡°
Weil sein Wortschatz verbraucht war, hatte er jetzt einfach anders gelehrt. „Ihr
Dummerchen, das kann man doch auch so sagen!¡° „Aha, geht das auch so?¡° „Siehst
du, Eiche Ei war richtig, und Eiche che ist auch richtig, das ist wirklich
einfach!¡° Weil er das Lernen so leicht machte, mochten ihn alle Kinder sehr.
Manchmal erzählte der Lehrer von seinen Reiseerlebnissen als Salzverkäufer, und
die Kinder hörten ihm gespannt zu. Aber eines Nachts hat der Lehrer tief
nachgedacht: „Wenn der Schwanz zu lang ist, wird einer drauftreten. Ich mu©¬ mich
jetzt mit dem Erreichten zufriedengeben. Wenn ich weiter gierig bliebe und alles
aufgedeckt würde, würde mich ein vorzeitiger Tod ereilen.¡° Am nächsten Morgen
sind die Schüler gekommen. „Kinder, mir geht es ganz schlecht, deshalb könnt ihr
heute früher nach Hause gehen.¡° Dann packte er alle Geschenke und alles Geld,
das er bisher bekommen hatte, ein und lief davon, als es dunkel war. Die Kinder
waren ahnungslos und kamen morgens wie immer zur Schule. Sie riefen: „Herr
Lehrer, Herr Lehrer!¡° Aber er war weder im Schulzimmer noch in der Kammer noch
in der Toilette. Weinend suchten die Kinder den Lehrer überall. Aber er tauchte
nicht mehr auf. Das ganze Dorf war traurig und vermi©¬te ihn sehr. „Herr Lehrer,
Sie haben uns Hoffnung und Freude gegeben und sich viel Mühe gemacht, um uns zu
lehren, wo sind Sie hingegangen?¡° Die Dorfältesten konnten es schlie©¬lich nicht
mehr mit ansehen, wie die Kinder weinend nach ihrem Lehrer riefen. Deshalb
wählten sie zwei junge Männer aus, die gut laufen konnten, und schickten sie
nach Seoul, um einen anderen Lehrer ausfindig zu machen und mitzubringen.
Als sie mit dem
neuen Lehrer unterwegs zu ihrem Dorf waren, erzählten sie ihm, wie gut der
vorige Lehrer die Kinder unterrichtet hatte und dadurch im ganzen Dorf ein
regelrechter Lernboom ausgelöst worden war. Als der neue Lehrer das hörte, wurde
er unsicher und dachte: „Werde ich das auch so gut können wie mein Vorgänger,
der so sehr geliebt wurde?¡°
An seinem ersten
Schultag, bevor er mit dem Unterricht begann, sagte er zu den Kindern: „Nun sagt
mal auf, was ihr bisher gelernt habt!¡° Voller Selbstvertrauen fing ein Kind an:
„Bambus Bam, Eiche Ei, Himmel Him, Trage Tra, Hut Hut.¡° Als der Lehrer das
hörte, blieb ihm die Luft weg. Aber er konnte nicht sagen, dass der Vorgänger
alles falsch gemacht hatte, weil die Kinder ihn von ganzem Herzen verehrten.
„Kinder, hört mir mal zu! Der Lehrer, der euch bisher gelehrt hat, ist kein
normaler Mensch. Er ist ein vom Himmel gekommener, besonderer Lehrer, deshalb
hat er euch soooo gut gelehrt, aber ich kann das nicht so wie er! Bitte, lernt
jetzt auch von mir, obwohl ich das nicht so gut kann!¡° „Jawohl!¡° Die Kinder
waren sehr gespannt, knieten sich hin und begannen zu lernen. „Habt ihr einmal
dieses Zeichen gesehen?¡° „Nein.¡° „Das ist das Zeichen für Hanl (=Himmel), und
wir sprechen es so aus: Tson. Sprich mal nach: Hanl Tson.¡° „Herr Lehrer, ich
habe eine Frage: Hanl Ha (=Himmel Him) ist richtig, wieso jetzt auf einmal Hanl
Tson? Das ist falsch!¡° „Ja, der gute Lehrer hat so gelehrt, aber jetzt lernt so
wie ich es euch sage!¡° Einige Kinder sagen „Hanl Tson¡°, einige „Hanl Ha¡°, und es
gab ein gro©¬es Durcheinander. „Lernen wir jetzt das zweite Zeichen: Ta (=Erde)
Dsi.¡° „Herr Lehrer, wieso Ta Dsi, das hei©¬t doch richtig Ta Ta.¡° „Goml
(=schwarz) Chyon.¡° „Goml Gom!¡° „Nurn (=gelb) Hoang.¡° „Nurn Nu!¡° „Dsib (=Haus)
U.¡° „Dsib Dsib!¡° Es war unmöglich, die Kinder richtig zu lehren. Deshalb ging
der Lehrer zu den Dorfältesten und sagte: „Ich kann nicht mehr weiter diese
Kinder unterrichten, weil sie von einem so hervorragenden Lehrer gelernt haben.¡°
Und er ging fort aus diesem Dorf.
Es war für diese
Leute in dem abgelegenen Dorf unmöglich zu unterscheiden, was richtig war: Hanl
Ha oder Hanl Tson. Aber, meinen Lieben, wenn diese Kinder mit dem, was sie
gelernt hatten, zum Staatsexamen gegangen wären, wäre ihre Unwissenheit sofort
aufgedeckt worden. In diesem abgelegenen Dorf jedoch konnten sie nicht erkennen,
was richtig war. Sie haben einfach nachgeplappert „Hanl Ha, Ta Ta¡°, weil es so
schön einfach und bequem war.
Meine Lieben, Sie lachen jetzt, aber es ist gar nicht zum Lachen! Auch in der heutigen Zeit gibt es viele Gläubige, die es so machen. Weil sie keine Ahnung haben, führen sie ihr Glaubensleben oberflächlich und ungenau. Obwohl es unbequem und hart ist, mu©¬ man von „Hanl Tson¡° * an genau lernen. „Ta Dsi, Goml Chyon, Nuru Hoang ...¡°. So mu©¬ man lernen. Obwohl es schwer ist, man darf nicht oberflächlich sein und einfach sagen „Hanl Ha ist richtig und Hanl Tson ist auch richtig.¡°
* „Hanl Tson¡° ist
das erste von 1000 chinesischen Zeichen, die nacheinander gelernt werden müssen,
so wie das „A¡° in unserem Alphabet.
Meine Lieben, warum
glauben Sie an Jesus, warum besuchen Sie die Gemeinde, warum sind Sie heute
hierher gekommen? Meine Lieben, warum sind wir mühselig und beladen, warum läuft
unser Glaubensleben nicht gut? Der Grund ist: Weil wir wegen der Sünde aus Eden
ausgesto©¬en worden sind. Mit der Sünde können wir nicht vor Gott bestehen. Wegen
der Sünde steht eine Mauer zwischen Gott und uns. Wenn ein Schaf seinen Stall
verlässt und alleine in der Wildnis ist, hat es Angst und leidet. Genauso ist
das Leben eines Menschen, der Gott verlassen hat. Obwohl man Geld hat, obwohl
man schön ist, obwohl man hochgebildet ist, obwohl man eine hohe Position hat,
hat man keinen echten Frieden, wenn man Gott verlassen hat. Warum glaubt man an
Jesus? Um von der Sünde, die als eine Mauer zwischen Gott und uns steht, befreit
zu werden und die Beziehung zwischen Gott und uns wiederherzustellen und um frei
und ohne Hemmungen vor Gott stehen zu können wie Adam und Eva vor dem
Sündenfall. Deshalb glauben wir an Jesus. Aber wie können wir die Sünde
wegwaschen? Wenn man nicht ganz genau wei©¬, wie die Sünde weggewaschen werden
kann, mu©¬ man in der Bibel forschen. „Bambus Bam, Eiche Ei¡° ist unsinnig. Noch
unsinniger ist es, wenn man versucht, nach seinen eigenen Vorstellungen die
Sünde loszuwerden.
Meine Lieben, ich
sage das nicht, um jemanden zu blamieren. Ich habe einige Studenten gefragt, die
an einer Bibelkonferenz teilgenommen haben: „Welche Gnade habt ihr erfahren?¡°
„Wir haben etwas
getan, um die Sündenvergebung zu bekommen.¡°
„Was habt ihr
getan?¡°
„Der Hauptprediger
hat gesagt, wenn wir all unsere Sünden aufschreiben und das Papier dann ins
Lagerfeuer werfen, werden all unsere Sünden weggewaschen.¡°
Das ist genau wie
„Bambus Bam, Eiche Ei.¡° Wo steht in der Bibel, da©¬ wir die Sünden aufschreiben
und ins Feuer werfen sollen, um von der Sünde befreit zu werden? Wer hat das so
gemacht: David oder Paulus oder Petrus? Oder hat Jesus uns das so befohlen? Weil
man es nicht wei©¬, glaubt man, „Eiche Ei, Bambus Bam¡° wäre richtig.
Ein Mitarbeiter von
„Asia Radio¡° hat mich gebeten, für die Koreaner in China, Nordkorea und Ru©¬land
über die Sündenvergebung zu predigen. Deshalb habe ich es getan. Nach der
Sendung habe ich von vielen Pastoren zustimmende Briefe bekommen. Einige
Pastoren haben nach meinen Büchern gefragt, einige haben geschrieben, dass sie
meine Predigtkassetten in ihrer Gemeinde verwenden. Aber einige haben
geschrieben, dass sie die Predigt komisch fanden, weil die Methode der
Sündenvergebung ganz anders ist als sie es bis jetzt gelernt haben.
Ich sage Ihnen
deutlich: Lasst uns jetzt aufhören, ein „Eiche Ei¡°-Glaubensleben zu führen! Wir
müssen es genau wissen und nach der Bibel von unserer Sünde gereinigt werden.
Auch wenn Sie Ihre Sünden aufschreiben und verbrennen, wird Ihre Sünde nicht
getilgt. Das ist der „Eiche Ei¡°-Glaube. Können Sie mir folgen? Das Thema dieser
Evangelisation lautet: „Das Geheimnis der Sündenvergebung und Wiedergeburt.¡° Wie
kann man Sündenvergebung bekommen und wiedergeboren werden? Welcher Weg ist der
Weg zur Sündenvergebung, den die Bibel uns nennt? Sie müssen ihn in dieser
Evangelisation genau im Wort finden. Wie schrecklich wäre es, wenn Sie glauben,
dass alle Ihre Sünde verbrannt ist, weil Sie sie auf ein Papier geschrieben und
verbrannt haben, und Sie nach Ihrem Tod doch in die Hölle gehen müssten! In den
Himmel können nur diejenigen gehen, die keine Sünde haben. Wer Sünde hat, kann
niemals in den Himmel kommen! Ohne Sündenvergebung Zungenreden, weissagen, böse
Geister austreiben – das alles ist nicht biblisch, weil der Heilige Geist nicht
in die Herzen von Sündern kommen kann. Es ist auch wichtig, dass wir Zungenreden
und weissagen, aber zuerst mu©¬ unsere Sünde in uns wei©¬ wie Schnee werden. Erst
wenn unsere Sünde wei©¬ wie Schnee geworden ist, kommt der Heilige Geist in unser
Herz. Jesaja 59, 1-2 sagt: „Siehe,
des Herrn Arm ist nicht zu kurz, dass er nicht helfen
könnte, und seine Ohren sind nicht hart geworden, so dass er nicht hören könnte,
sondern eure Verschuldungen scheiden euch von eurem Gott, und eure Sünden
verbergen sein Angesicht vor euch, dass ihr nicht gehört werdet.¡° Obwohl man
gro©¬, schön, klug, reich, gebildet ist, kann der Heilige Geist nicht kommen,
weil man Sünde hat. Deshalb müssen wir die Sündenvergebung
empfangen.
Eine junge Frau war
von einem bösen Geist besessen. Diese Frau war ungläubig, aber sie hat in eine
gläubige Familie eingeheiratet. Ihre Schwiegereltern waren gläubig, aber die
junge Frau hatte keinen Glauben. Die Schwiegermutter sagte immer: „Du bist
ungläubig, du musst den Heiligen Geist bekommen!¡° Deshalb ging die junge Frau
auf einen Berg beten, um den Heiligen Geist zu bekommen. Tagelang fastete sie
und schrie: „Vater, gib mir den Heiligen Geist!¡° Aber zu jemandem, der Sünde
hat, kann der Heilige Geist nicht ins Herz kommen. Aber der Teufel kam in ihr
Herz und sagte: „Ich bin der Heilige Geist!¡° Die Frau kam sehr glücklich nach
Hause und sagte weinend zu ihrer Schwiegermutter: „Mutter, ich war bis jetzt
ganz falsch!¡° Die Schwiegermutter dachte, dass ihr Schwiegertochter gläubig
geworden sei, aber zwei Tage später wurde ihr Verhalten etwas seltsam, und nach
10 Tagen war sie völlig verrückt.
Meine Lieben, Sie
beten, während Sie Sünde in Ihrem Herzen haben: „Heiliger Geist, komm zu mir!¡°
Der Heilige Geist kann aber nicht kommen – aber nicht, weil er nicht will. Er
kann deshalb nicht kommen, weil Sie Sünde im Herzen haben, nicht wahr? Bevor Sie
die Sündenvergebung empfangen haben, sind Gaben wie Zungenreden, Prophetien usw.
nicht vom Heiligen Geist. Meine Lieben, das muss anhand des Wortes genau
aufgedeckt werden. Satan kommt und wirkt in uns, als ob er der Heilige Geist
wäre, um uns zu täuschen. Deshalb muss Ihr Herz von der Sünde vollkommen
gereinigt werden, damit der Heilige Geist in Sie kommen kann. Erst wenn unsere
Sünde durch das Blut des Herrn wei©¬ wie Schnee geworden ist, kann der Heilige
Geist in unser Herz kommen. Von diesem Moment an können wir mit dem Herrn
wandeln. Unser Herr Jesus Christus ist heilig. Jesus ist der Herr der Liebe. Er
ist nicht wankelmütig, d. h. Er ist nicht so, dass Er mal kommt, mal geht, mal
kommt, mal geht usw. Gott sagt, nachdem unser Herz von der Sünde gereinigt wurde
und der Heilige Geist einmal in uns gekommen ist, wird er uns in Ewigkeit nicht
mehr verlassen. Die Bibel sagt: „Er wird
euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit¡° (Joh. 14,
16). Aber viele Menschen meinen, sie hätten die Kraft Gottes oder auch nicht, je
nach Gefühl, weil sie von ihrer Sünde noch nicht vollkommen gereinigt sind.
Dieses Gefühl kommt nicht von Gott, verstehen Sie? Jesus sagt, dass Sie zuerst
von der Sünde befreit sein sollen, bevor Sie den Zehnten geben, beten oder
fasten. Wenn Sie von der Sünde befreit worden sind, werden Sie automatisch
geändert, weil der Heilige Geist in Ihr Herz kommt.
Meine Lieben,
gestern war der 7. Oktober. Das war mein Geburtstag. Das ist mein zweiter
Geburtstag. Ich bin am 1. 6. 1944 geboren und am 7. 10. 1962 wiedergeboren. Ich
habe also zwei Geburtstage. An einem davon bin ich durch meine Eltern nach dem
Fleisch geboren, an dem anderen bin ich durch den Heiligen Geist Gottes
wiedergeboren, nachdem ich von der Sünde gereinigt wurde. Gestern war mein 25.
Wiedergeburtstag. Ich habe früher wegen der Sünde gro©¬e Sorge gehabt. Ich war
immer beschäftigt damit, meine Sünden zu bekennen. Obwohl ich damals gerne
morgens ausgeschlafen hätte, bin ich immer ganz früh in die Gemeinde gegangen,
als noch niemand da war, und habe gebetet. Damals war die
Elektrizitätsversorgung noch nicht so gut, so dass das Licht während der
Gebetsstunden oft ausging. Deshalb hatten wir immer Petroleumlampen an. Ich
machte immer die Lampen an, läutete die Glocke für die Gebetsstunde und begann,
kniend meine Sünden zu bekennen. Wenn ich meine Sünden nur innerlich bekannt
hätte, wäre ich schläfrig geworden, aber wenn ich laut gebetet hätte, hätte ich
mich vor den anderen geschämt. Deshalb kam ich so früh, wenn noch niemand da
war. So habe ich immer meinen Tag angefangen: „Gott, gestern habe ich gelogen,
jemanden gehasst, bitte vergib mir!¡° Sobald ich hörte, dass jemand zur
Gebetsstunde kam, hörte ich damit auf und nahm an der Gebetsstunde teil. Nach
der Gebetsstunde, als alle anderen weg waren, begann ich, die restlichen Sünden
zu bekennen. Dann bemühte ich mich, an diesem Tag nicht zu sündigen. Ich habe
sehr viel gelogen, vielleicht kam das daher, dass ich einen grö©¬eren Mund habe
als andere. Ein Freund fragte mich z. B.: „Wieviel hast du für deine Uhr
bezahlt?¡° „100 Mark.¡° Dabei habe ich 50 Mark dazugerechnet. Aber wenn ich die
Offenbarung las: „Und alle Lügner, deren
Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der
zweite Tod¡° (Offb. 21, 8), dachte ich, ich gehe in die Hölle, und bemühte
mich, nicht mehr zu lügen. Aber am nächsten Tag musste ich wieder bekennen:
„Gott, ich habe diese Sünde begangen, bitte vergib mir! Lass mich heute nicht
sündigen!¡° Aber immer wenn ich den Mund aufmachte, kam automatisch eine Lüge
heraus. Deshalb wollte ich gar nichts mehr sagen. Immer wenn mich jemand etwas
fragte, brummte ich nur mit geschlossenem Mund: „Hm, hm, hm.¡° Das ging so
ungefähr bis 10 Uhr, aber danach war mein Mund warmgelaufen und fing wieder an
zu lügen, ohne es zu merken. Das hat mir gro©¬en Kummer gemacht. Deshalb bin ich
eines Tages zu dem Pastor gegangen: „ Pastor, äu©¬erlich bin ich ein braver
Schüler, aber ich bin ein sehr böser Mensch! Ich habe diese und jene Sünde
begangen.¡° Obwohl ich mich sehr schämte, hatte ich mir vorgenommen, dem Pastor
alles zu bekennen. „Wie kann meine Sünde vergeben werden?¡° „Du musst bekennen.¡°
Also bekannte ich wieder, aber es änderte sich nichts. Dann fragte ich den
Pastor erneut. Er sagte, ich solle rechtschaffene Frucht der Bu©¬e bringen. „Wie
kann ich diese Frucht der Bu©¬e bringen?¡° „Wenn du etwas gestohlen hast, musst du
alles bezahlen, wenn du jemandem einen Verlust zugefügt hast, musst du ihn
begleichen.¡° Da dachte ich: „Ach, das ist mir unmöglich, ich gehöre nicht zum
auserwählten Volk¡°, weil ich nicht alles wieder gutmachen konnte, was ich getan
hatte. Als ich noch in der Schule war, habe ich z. B. Schulkameraden zu einer
Bäckerei gebracht und sie gezwungen, mir Kuchen zu kaufen, gelogen, gehasst, ich
war eifersüchtig, neidisch... Wie konnte ich das alles jemals wieder gutmachen?
Ich war enttäuscht, weil ich dachte, dass ich nicht zum auserwählten Volk
gehöre. Ich war frustriert und litt sehr darunter. „Ich gehe sowieso in die
Hölle, deshalb will ich jetzt noch mehr sündigen und das Leben nach meinen
Wünschen genie©¬en, bis ich sterbe.¡° Ich fing an, zu trinken, zu rauchen, zu
streiten. Je mehr ich das alles tat, desto schlimmer fühlte ich mich. Wenn ich
Sonntags die Glocken der Gemeinde hörte, konnte ich das nicht ertragen. Ob ich
in die Gemeinde ging oder nicht – ich war so oder so verzweifelt. Ich versuchte
mit allen Möglichkeiten, gegen die Sünde zu kämpfen. Ich habe gestanden, Bu©¬e
getan, geweint, gefastet, nächtelang gebetet. Aber je mehr ich so etwas tat,
desto schwerer wurde die Sünde in meinem Herzen. Gleich nachdem ich bekannt
hatte, fühlte ich Erleichterung, aber schon wenige Tage später erinnerte ich
mich wieder an diese Sünde, und in meinem Herzen wurde es dunkel.
Meine Lieben, wie
können wir eigentlich von der Sünde befreit werden? Meine Heiligen! Obwohl ich
Sie jetzt Heilige genannt habe, wei©¬ ich nicht ganz genau, ob Sie wirklich
Heilige sind oder ob Sie noch Nicht-ganz-Heilige sind. Wie das Wort „Heilige¡°
sagt, Heilige sind das heilige Volk, die heilige Menge. Die Heiligen müssen ohne
Sünde, ohne Tadel und rein sein. Wer Sünde hat, ist kein echter Heiliger, nicht
wahr? Hier darf man nicht ungenau
denken, sondern ganz präzise. Sie hören so etwas nicht gerne, stimmt¡®s? Gibt es
jemanden unter Ihnen, der so denkt: „Warum piesackt der Pastor uns so, er könnte
uns doch sagen, wie gut unser Glaube ist und wie wir von Gott Gaben bekommen
können. Pastor Park ist sehr problematisch.¡° Können Sie nicht verstehen, warum
ich so reden muss? Ich will Ihnen Hanl-Tson beibringen und nicht Bambus-Bam oder
Eiche-Ei. Verstehen Sie mich bitte so und hören Sie mir weiter
zu!
In diesem Jahr habe
ich viele Evangelisationen in verschiedenen Gemeinden geführt. Auch führe ich
seit langem Evangelisationen und Konferenzen in Lepra-Siedlungen, Kasernen,
Schulen, Gefängnissen usw. Es gab immer viele Menschen, die ihre Hände gehoben
haben, nachdem ich sie zur Sündenvergebung eingeladen habe. Äu©¬erlich sehen sie
unschuldig aus, aber sie können ihr Gewissen nicht belügen. Jeder wei©¬, da©¬ er
Sünden im Herzen hat, die noch nicht beseitigt sind. Wenn einer mit der Bibel
unterm Arm sagt: „Kinder, lasst uns in die Gemeinde gehen¡°, sieht er fromm und
anständig aus. Die Geschichte über Naaman in 2. Könige 5 beschreibt diese Sache
sehr genau. Äu©¬erlich glänzte er in seiner Rüstung als Feldhauptmann, aber
innerlich verfaulte er an Aussatz. Sein Zustand ist der Zustand der heutigen
Gläubigen. Äu©¬erlich führen sie ihr Glaubensleben sehr gut als Diakon, Älteste,
Chormitglied, Kindergottesdienstlehrer. Aber innerlich leiden sie unter der
Sünde, weil sie ihre Sünde nicht beseitigen können. Es gibt viele solche
Menschen!
Nun denken wir noch
einmal über die Ehebrecherin nach, über die ich gestern Abend gesprochen habe.
Viele sind mit Steinen gekommen, um sie zu töten. „Wer unter euch ohne Sünde
ist, der werfe den ersten Stein auf sie.¡° Keiner konnte sie steinigen. Warum?
Äu©¬erlich schien es so, als ob sie keine Sünde hätten und die Frau die einzige
Sünderin wäre, aber innerlich waren alle Sünder. Meine Lieben, Sie dürfen nicht die Sünde
in Ihrem Herzen ungenau bekennen und ungenau beseitigen! Wenn die Sünde nicht
ganz genau und vollkommen beseitigt ist, werden Sie das am Jüngsten Tag
bitterlich bereuen! Ein Mitgliedsausweis Ihrer Gemeinde oder eine Bescheinigung
für ein Kirchenamt ist kein Passierschein für den Himmel! Verstehen Sie? Der
einzige Passierschein ist das Herz, das von der Sünde reingewaschen und wei©¬ wie
Schnee geworden ist. Alles, was Sie für die Gemeinde getan haben, ist unnütz für
den Himmel, wenn Ihre Sünde nicht vollkommen getilgt ist.
Nun, meine Lieben,
wie können wir von unserer Sünde reingewaschen werden? Was ist eigentlich die
richtige Methode laut Bibel? Viele wissen darüber nichts. Obwohl sie zehn,
zwanzig, drei©¬ig Jahre geglaubt haben, sind sie immer noch Sünder, und wenn sie
sterben, gehen sie in die Hölle, nicht wahr?
„Warum glauben Sie
an Jesus?¡°
„Ich glaube, um von
der Sünde befreit zu werden.¡°
„Sind Sie von der
Sünde befreit?¡°
„Ja,
gewiss.¡°
„Dann haben Sie
keine Sünde mehr?¡°
„Doch, Sünde hab ich
noch.¡°
Das ist irgendwie
unlogisch. Wenn die Sünde getilgt worden ist, kann keine Sünde mehr da sein.
Wenn aber doch noch Sünde da ist, ist die Tilgung unsinnig. Jesus wurde
gekreuzigt, um unsere Sünde wegzuwaschen. Aber wenn man immer noch Sünde hat,
ist der Tod Jesu umsonst. Meinen Sie nicht?
Ich kann jetzt nicht
alles auf einmal erklären. Deshalb gehe ich schrittweise vor. Da Sündenvergebung
in unserem Herzen geschieht, ist der Zustand Ihres Herzens sehr wichtig, damit
Sie von der Sünde befreit werden können.
John Wesley, der
Gründer der Methodistenkirche, hat aufopfernd für Gott gearbeitet. Er hat
Hausbesuche gemacht, Armen geholfen, in Armenvierteln evangelisiert. Deshalb
gaben ihm die Leute den Spitznamen „Eiferer¡°. Er hat in England gearbeitet,
wollte aber auch in Amerika evangelisieren. Damals gab es keine Flugzeuge und
nicht so gute Schiffe wie heute, deshalb fuhr er mit einem kleinen Schiff, um
den Atlantik zu überqueren. Unterwegs kam ein Sturm auf. Voller Angst stieg er
zitternd ganz hinunter ins Schiff. Aber plötzlich hörte er Gemeindelieder
singen. Er ging dem Singen nach und fand einige Männer in schäbiger Kleidung,
die versuchten, den Mast zu sichern. Das Schiff war kurz vorm Kentern, aber
diese Männer sangen ohne Angst mit friedlichem Gesichtsausdruck weiter. „Was
sind das für Leute, die kurz vor dem Tod so ruhig sein können, und ihr Gesicht
strahlt...?¡° Das konnte er nicht verstehen. „Ich bin Pastor und Missionar, aber
ich bin nicht so wie sie...¡° Glücklicherweise kam das Schiff doch noch heil nach
Amerika. Als sie ankamen, hat einer der Männer, die auf dem Schiff singend den
Mast gesichert hatten (er hie©¬ Spangenberg), John Wesley gefragt: „Herr Wesley,
darf ich Sie etwas fragen?¡° „Ja, gern.¡° „Wissen Sie, wer Jesus Christus ist?¡° Er
hat dem Missionar diese Frage gestellt! „Ja, ich wei©¬ das sehr gut! Jesus
Christus ist der Retter, der kam, um die ganze Menschheit von der Sünde zu
erlösen.¡° „Richtig. Aber hat der Heiland, der Retter der ganzen Menschheit, auch
Sie, John Wesley, von der Sünde erlöst? Sind Sie jetzt in der Sünde? Oder sind
Sie von der Sünde gerettet?¡° Rettung bedeutet „Herausholen aus einer Gefahr¡°.
Wenn man ertrinkend im Meer zappelt und dabei sagt: „Ich bin gerettet, du bist
gerettet, wir sind gerettet...¡°, dann ist das unlogisch. Er kann erst dann sagen
„Ich bin gerettet¡°, wenn ihn jemand aus dem Meer gefischt hat. Wenn man in der
Sünde zappelt und sagt „Ich bin gerettet¡°, widerspricht sich das genauso. John
Wesley konnte nicht antworten. Natürlich hätte er mit seinem Wissen gut
antworten können, aber aus dem Herzen konnte er nichts sagen und senkte nur den
Kopf. Seine Mission in Amerika wurde ein Reinfall, und schlie©¬lich kam er zurück
in seine Heimat nach England. Eines Tages besuchte er dort eine kleine Gemeinde,
die sich in einer schmalen Seitengasse befand, und setzte sich in die hinterste
Reihe. Dort hörte er zu, wie die Erklärung Martin Luthers zum Römerbrief
vorgelesen wurde. Durch dieses Wort konnte er erfahren, da©¬ all seine Sünde
vergeben war. Von da an wurde er verändert. Auch Apostel Paulus, D. L. Moody und
Spurgeon waren so. Solsche wahren Gottesknechte führen ihr Glaubensleben nicht
aus eigener Kraft und nicht für den eigenen Namen, sondern durch Jesu Kraft
besiegen sie die Sünde, verkünden sie das Wort und leben
sie.
Eines Tages ist
Jesus zum Teich Betesda gegangen. Ab und zu kam ein Engel und bewegte das
Wasser. Wer zuerst ins Wasser stieg, nachdem sich das Wasser bewegt hatte, wurde
gesund, an welcher Krankheit er auch litt. Deshalb sammelten sich Kranke mit
vielerlei Krankheiten um diesen Teich herum: Blinde, Lahme, Ausgezehrte... Wenn
das heute wäre, gäbe es auch Krebskranke darunter. Unter den vielen Kranken gab
es einen Mann, der seit 38 Jahren krank war und sich gar nicht bewegen konnte.
Jesus kannte seinen Zustand und näherte sich ihm und fragte: „Willst du gesund
werden?¡° Der Mann war so arm dran, da©¬ er nur auf einen glücklichen Zufall
warten konnte, denn die anderen Kranken waren natürlich immer schneller als er,
wenn sich das Wasser bewegt hatte. Wie das koreanische Sprichwort sagt „Wer
lange krank ist, hat keine guten Kinder mehr¡°, hatte auch er niemanden mehr,
vielleicht war ihm die Frau weggelaufen. Er lag nur da. Wenn ihm jemand etwas zu
essen gab, a©¬ er. Er war so arm dran, da©¬ er seine Ausscheidungen an Ort und
Stelle verrichten musste. Dieser Mann lebte mit einer vagen Hoffnung: „Wenn
alles schläft, kann ich es doch irgendwie schaffen, als Erster ins Wasser zu
gelangen, wenn es sich bewegt.¡°
Meine Lieben, es tut
mir leid – aber ist euer Glaube jetzt nicht genau so? Obwohl Sie gut glauben
möchten – geht es Ihnen nicht wie diesem Mann, der 38 Jahre krank war, und haben
Sie nicht eine vage, unrealistische Erwartung: „Mein Glaube wird vielleicht
besser werden – irgendwie, irgendwann – wenn ich weiter so lebe¡°? Jesus ist nahe
zu diesem Mann gekommen, jedoch niemand wusste, wer er war. Der Herr besucht
auch Ihre Herzen. Die Bibel sagt: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an.
Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich
hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.¡° Jesus Christus
klopft oft an die Tür unseres Herzens. „Möchtest du gesund werden? Möchtest du
einen besseren Glauben haben? Möchtest du siegreich leben? Möchtest du von der
Sünde befreit werden?¡° Was meinen Sie? Kann unser Herr den Mann gleich heilen?
Natürlich! Aber wie denkt dieser Mann? Er sagte sinngem䩬: „Ich wei©¬ nicht, wer
Sie sind, aber Sie könnten mich ja bitte ins Wasser tragen, wenn es sich wieder
bewegt hat.¡°
Meine Lieben, Jesus
wirkt nicht so, dass wir alles flei©¬iger und besser machen, sondern er ändert
uns grundsätzlich. Dem Mann ist es unmöglich, aus eigener Kraft ins Wasser zu
gehen. Meine Lieben, hier gibt es etwas Interessantes. Wie steht es geschrieben:
Wer wird das Wasser bewegen? Das ist der Engel. „Der Engel¡° bedeutet hier „das
Gesetz¡°. In der Bibel steht: Als Gott uns das Gesetz gab, hat Er es uns durch
Engel gegeben. In der Bibel „vermisst keins das andere¡°, d. h. zu jeder
Bibelstelle gehört das passende Gegenstück. Wenn wir durch das Halten des
Gesetzes gerecht und heilig werden wollen, ist das genauso, als wenn der seit 38
Jahren Gelähmte als Erster ins Wasser springen will, obwohl er sich nicht
bewegen kann – nämlich unmöglich.
Meine Lieben, wenn
dieser Mann als Erster hätte ins Wasser gehen und geheilt werden können, hätte
er nicht Jesus gebraucht, nicht wahr? Weil es unmöglich war, kam Jesus, um
diesen Mann zu retten. Lasst uns eine andere Stelle in der Bibel lesen: „Wir wissen aber: was das Gesetz sagt, das
sagt es denen, die unter dem Gesetz sind, damit allen der Mund gestopft werde
und alle Welt vor Gott schuldig sei¡° (Rö. 3, 19). Hören Sie gut zu! Ist das
Gesetz gut oder böse? Es ist gut. Es ist problematisch, weil wir es nicht halten
können. Aber es gibt nichts Besseres als das Gesetz, wenn man alles ohne
Ausnahme halten kann, nicht wahr? Das bedeutet: Das Gesetz ist nutzlos, obwohl
es gut ist, weil wir es nicht halten können. Können Sie das verstehen? Warum
sind Sie zum Sünder geworden? Weil Sie das Gesetz nicht gehalten haben. Was das
Gesetz sagt, das sagt es zu den Menschen, die das Gesetz gebrochen haben. Zu wem
sagt es: Du sollst nicht lügen, ehebrechen, stehlen, betrügen...? Es sagt das zu
den Leuten, die lügen, ehebrechen usw., nicht zu denen, die gar nichts tun,
nicht wahr? Der Grund, warum Gott uns gesagt hat, wir sollen nicht stehlen usw.
ist: Weil wir so etwas tun. Wir können durch das Gesetz schon nicht mehr vor
Gott bestehen. Weil keiner das Gesetz vollkommen halten kann, ist der ein
Heuchler, der behauptet, dass er das Gesetz halten kann. Er verhält sich, als ob
er es halten kann, obwohl er es nicht kann. „Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die
Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart, bezeugt durch das Gesetz und die
Propheten¡° (Rö. 3, 21). Gott hat im Alten Testament, als Er uns das Gesetz
gegeben hat, gesagt: „Wenn ihr alles haltet, werden ihr gerecht.¡° Deshalb haben
wir uns sehr bemüht, das Gesetz zu halten, um gerecht zu werden. Jedoch wir
haben alle das Gesetz gebrochen. Der Weg, gerecht zu werden ohne Zutun des
Gesetzes, ist offenbart.
Meine Lieben, hier
ist ein Glas: Nehmen wir an, das ist eine Gerechtigkeit. Das ist Pastor Parks
Gerechtigkeit. Geht dieses Glas, also diese Gerechtigkeit, kaputt oder nicht,
wenn ich eine Sünde begehe? Es geht kaputt! Werde ich dann nicht versuchen, das
Glas wieder zusammenzukleben? Weil ich ohne Gerechtigkeit nicht in den Himmel
kommen kann, versuche ich sie zu reparieren, wenn ich eine Sünde begehe, während
ich gleichzeitig bete: „Herr, vergib mir diese Sünde.¡° Deshalb sagt Jesaja: „Alle unsre Gerechtigkeit ist wie ein
beflecktes Kleid.¡° Was zerbrochen ist, was kaputtgegangen ist, das ist
unsere Gerechtigkeit. Wir bemühen uns immer wieder, unsere Gerechtigkeit zu
reparieren und in Ordnung zu bringen, um in den Himmel zu kommen, aber wenn wir
die eine Seite reparieren, ist die andere schon wieder kaputt, und wenn wir die
andere reparieren, ist die eine wieder undicht. In Gottes Augen sind diese
Bemühungen unsinnig, deshalb sagt er: „Hör auf, deine Gerechtigkeit zu
reparieren. Ich werde dir Jesu Gerechtigkeit geben. Komm damit in den Himmel!¡°
Um in den Himmel zu kommen, muss man die Gerechtigkeit haben. Wessen
Gerechtigkeit geht kaputt, wenn ich sündige? Meine Gerechtigkeit geht kaputt,
aber Jesu Gerechtigkeit geht nicht kaputt! Wenn Jesus Sünden begehen würde, wäre
das wirklich ein gro©¬es Problem. Wenn die Gerechtigkeit Jesu kaputt ginge,
hätten wir keine Möglichkeit, in den Himmel zu kommen, nicht wahr? Meine
Gerechtigkeit ist schon kaputtgegangen, zerbrochen. Ich kann es aber wagen, laut
zu sagen, dass ich in den Himmel komme, weil ich Jesu Gerechtigkeit bekommen
habe. Egal, welche Fehler ich machen werde, Jesu Gerechtigkeit geht nicht
kaputt! Deshalb nehme ich die Gerechtigkeit Jesu an, und Jesus hat meine
kaputte, schmutzige Gerechtigkeit auf sich genommen. Als Gott diesen Jesus
gesehen hat, hat er gesagt: „Weil er Sünde hat, muss er getötet werden.¡° Deshalb
ist Jesus um unseretwillen am Kreuz gestorben. Das bedeutet: Alles, was wir
getan haben, ist auf Jesus übertragen worden, im Gegenzug ist all Seine
Gerechtigkeit, nämlich dass Er gut und aufrichtig gelebt hat und dem Wort Gottes
gehorsam war, auf uns übergegangen. Deshalb dürfen wir unsere „gute
Gerechtigkeit¡° nicht mitnehmen, wenn wir in den Himmel kommen. Die
Unverständigen sehen auf ihre eigene Gerechtigkeit, d. h. sie vergleichen sich
mit anderen, schätzen sich höher nach ihrem eigenen Ma©¬stab, trösten sich damit
und wollen sich dadurch in Ordnung bringen. Dann meinen sie, mit ihrer eigenen
Gerechtigkeit vor Gott bestehen zu können. Aber nach dem Ma©¬stab Gottes können
sie nicht angenommen werden. Solche müssen in die Hölle gehen! Aber all meine
Gerechtigkeit ist zerbrochen, deshalb kann ich mit meiner eigenen Gerechtigkeit
nicht zu Gott gehen, und ich zittere, weil ich denke „Ich bin unmöglich.¡° Dann
sagt Jesus zu mir: „Pastor Park!¡° „Ja?¡° „Ich gebe dir meine Gerechtigkeit. Nimm
meine Gerechtigkeit und geh.¡° Mit Jesu Gerechtigkeit kann ich freimütig gehen.
Ich bin gerecht, nicht wahr? Meine Lieben, die Gerechten sind keine besonderen
Menschen. Diejenigen, die Gerechtigkeit haben, das sind die Gerechten. Wer sind
die Reichen? Die, die viel Geld haben. Wer sind die Bettler? Die, die kein Geld
haben und betteln müssen, die sind Bettler, nicht wahr? Also: Die Gerechten sind
keine besonderen Menschen. Wer die Gerechtigkeit hat, ist ein Gerechter. Die
Bibel sagt: „Da ist keiner, der gerecht
ist, auch nicht einer¡° (Rö. 3, 10). Wenn man seine eigene Gerechtigkeit
betrachtet, gibt es keinen, der gerecht ist. Aber es gibt viele Gerechte, die
Jesu Gerechtigkeit, die von Gott gekommen ist, haben. Es steht geschrieben, dass
Noah ein Gerechter ist. Jakobus 5, 16 sagt: „Des Gerechten Gebet vermag viel.¡° Im
Psalm steht geschrieben: „Der Weg der Gerechten ist anders als der Weg der
Gottlosen.¡° Es steht auch geschrieben: „Das Gebet der Gerechten wird von Gott
erhört.¡° Es gibt keinen Gerechten durch eigene Gerechtigkeit. Aber wenn wir Jesu
Gerechtigkeit haben, dann sind wir Gerechte, oder nicht?
Meine Lieben, womit
steigen wir in den Zug ein? Mit einer Fahrkarte. Egal wie wir sie bekommen
haben, wir können einsteigen, wenn wir die Fahrkarte haben. Wenn wir nur die
Gerechtigkeit haben, können wir in den Himmel kommen. Wir gehen in den Himmel
mit Jesu Gerechtigkeit, durch die der Herr uns gerecht gemacht hat. Deshalb kann
ich so singen:
Einst werde
ich in den Himmel eingehen,
vielleicht
ist der Tag gar nicht mehr fern,
dann kann ich mutig vor Gott bestehen
dank der
Gerechtigkeit meines Herrn.
Wir kommen freimütig
in den Himmel. Nehmen wir mal an, Sie konnten keine Fahrkarte kaufen, weil Sie
kein Geld hatten. Würden Sie dann voller Angst sein beim Einsteigen, weil nicht
Sie selbst die Fahrkarte gekauft hätten, sondern ich für Sie? Auf keinen Fall!
Wenn man nur die Fahrkarte hat, kann man ruhig im Zug sitzen und alles genie©¬en.
Um in den Himmel zu kommen, nehmen wir die Gerechtigkeit mit, um mit dem Zug zu
fahren, nehmen wir die Fahrkarte mit. Egal was für ein Mensch ich bin – ich kann
mutig in den Himmel gehen, weil ich die Gerechtigkeit Jesu
habe.
Es ist gar kein
Problem, einige Schmerzen auszuhalten, weil wir nach einer Weile in den Himmel
kommen, nicht wahr? Ist es ein Problem, wenn wir ein paar Tage nichts zu essen
haben oder mit Fü©¬en getreten werden? Oder wenn wir von anderen ausgeschimpft
werden? Immer wenn ich verreise, stecke ich den Personalausweis und den
Führerschein in den Reisepass. Egal wohin ich gehe, der Führerschein ist dabei,
weil er im Reisepass steckt. Wenn der Pass ins Wasser fällt, fällt auch der
Führerschein ins Wasser. Wenn ich den Pass aus dem Wasser rette, ist der
Führerschein auch gerettet. Wenn ich den Reisepass an die Wand nagele, ist auch
der Führerschein angenagelt. Wenn ich den Pass verbrenne, verbrennt auch der
Führerschein. Genau wie in diesem Beispiel der Führerschein im Reisepass ist, so
bin ich in Jesus. Durch den Glauben an Jesus sind alle meine Sünden vergeben.
Deshalb lebt Jesus für immer in mir und ich in Jesus. Wenn der Reisepass nach
Seoul fährt, fährt der Führerschein mit. Wenn der nach Pusan fährt, fährt der
Führerschein auch nach Pusan. Genauso bin ich in Seoul, wenn Jesus in Seoul ist.
Wenn Jesus in Pusan ist, bin ich auch in Pusan. Wenn Er ins Himmelreich geht,
gehe ich auch mit. Es ist nicht so, dass ich mit einer Leiter in den Himmel
klettere, weil ich so kräftig bin. Es ist vollbracht durch Jesus. Wenn wir vor
Gott bestehen wollen, müssen wir genauso gerecht sein wie Er. Das erklärt Rö. 3,
21 ganz genau. Ohne Zutun des Gesetzes
ist die Gerechtigkeit Gottes offenbart. Das ist genau die Gerechtigkeit, die
Jesus uns gegeben hat. Jesus ist für all Ihre Sünden am Kreuz gestorben. Vers 22
sagt: „Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor
Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die
glauben.¡°
Meine Lieben, zwei Menschen können nie genau gleich gerecht sein. Einer ist besser, der andere schlechter. Wenn wir durch unsere Taten gerecht gemacht würden, könnte diese Gerechtigkeit nie gleich sein. Aber, meine Lieben, wir gehen nicht durch unsere Taten, sondern durch die Gnade Jesu in den Himmel. Weil die Gerechtigkeit Jesu bei allen gleich ist, gibt es keinen Unterschied zwischen denen, die diese Gerechtigkeit bekommen haben. Sie hat überhaupt nichts zu tun mit unseren Taten. Vers 23 sagt: „Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten.¡° Gott sagt Ihnen, dass Sie gerecht sind. Wenn Pastor Park Ihnen sagt, dass Sie gerecht sind, hat dieses Wort keinen Wert, weil meine Worte keine Kraft haben. Aber wie ist es, wenn Gott sagt „Du bist gerecht¡°? Kann Gott einen gerecht nennen, der nicht gerecht ist? Gott kann einen Sünder nicht gerecht nennen. Ich konnte nicht verstehen, warum Gott mich gerecht nennt, obwohl ich gesündigt habe. Ich habe genau nach dem Grund geforscht und konnte folgendes herausfinden: Gott hat Jesus am Kreuz sterben lassen und all meine Sünde getilgt, um mich gerecht zu machen, weil er mich liebt. Gott sah zuerst auf Jesus, der all meine Sünde weggewaschen hat, und dann auf mich und konnte mich dann gerecht nennen. „Gott, wie ist meine Sünde weggewaschen worden?¡° „All deiner Sünde Sold ist bezahlt worden am Kreuz vor 2000 Jahren! Deshalb bist du gerecht geworden.¡° Die Bibel sagt das so. Wir glauben daran. Ich glaube nicht an Jesus, der nicht alle meine Sünde wegwaschen konnte durch Sein Sterben am Kreuz, sondern ich glaube an Jesus, der all meine Sünde wegwaschen konnte durch Sein Sterben am Kreuz! Ich glaube an Jesus, der meine Sünde wei©¬ wie Schnee gewaschen hat. Einige sagen, dass Jesus unsere Erbsünde, aber nicht unsere täglichen Sünden weggewaschen hat. Das ist, was die Theologen heute behaupten. In der Bibel steht so etwas nicht. Die Bibel sagt, dass Jesus all unsere Sünde am Kreuz getilgt hat. Wenn Jesus nur unsere Erbsünde, nicht aber die täglichen Sünden weggenommen hat – wie kann dann die tägliche Sünde getilgt werden? Wir können mit unserer Kraft die Sünde nicht wegwaschen. Jesus muss sie wegnehmen. Als Jesus unsere Sünde getilgt hat, hat er nicht gesagt „Ich wasche die Hälfte weg, die andere Hälfte musst du selber tilgen¡°. „Ich werde 99,99 % wegnehmen, du musst wenigstens die restlichen 0,01 % selbst wegwaschen¡°, das hat er auch nicht gesagt. Angenommen ich habe jetzt 100 Sünden, 99 davon hat Jesus weggenommen. Wegen der einen, die übriggeblieben ist, muss ich in die Hölle gehen! Das kostbare Blut des Herrn am Kreuz ist vollkommen. Weil es vollkommen ist, kann es nicht einige Sünden tilgen und einige übrig lassen. Es hat alle Sünden vollkommen getilgt. In der Bibel gibt es sehr viele Stellen darüber. In der Bibel gibt es viele Geschichten über die Sündenvergebung. In den letzten 25 Jahren habe ich die Bibel durchforscht, um alle Geschichten herauszufinden, die über die Methoden der Sündenvergebung berichten, z. B. im Alten Testament, wie man damals gerettet werden konnte und wie David von der Sünde befreit wurde. Deshalb habe ich Ihnen das genau auf dem Grund von Gottes Wort erklärt.
Es ist nicht so,
dass wir bekennen müssen „Ich habe gestohlen, ich habe getötet, ich habe
gelogen.¡° Wir müssen gestehen, dass wir Menschen sind, die von Natur aus nicht
anders können als sündigen. Wenn ein Spion sich stellt, muss er nicht sagen „Ich
habe ein Geheimnis verraten¡°, sondern er muss gestehen, dass er ein Spion ist.
In uns gibt es gar keine Hoffnung. So wie ein Birnbaum nur Birnen hervorbringen
kann und ein Apfelbaum nur Äpfel, so können wir nur Sünden hervorbringen, weil
wir ein Sündenbaum sind. Je mehr wir uns bemühen, nicht mehr zu sündigen, desto
mehr Sünden begehen wir. Versuchen Sie doch einmal, nicht zu sündigen. Dann
werden Sie noch mehr sündigen. Erst wenn Sie das versucht haben, können Sie
verstehen, was ich meine. Deshalb muss Jesus alles vollkommen für uns tun. Es
ist nicht so, dass Jesus ein bisschen Sünde übrig gelassen hat, als er am Kreuz
starb. Er hat alle Sünde vollkommen getilgt durch Seinen Tod am Kreuz. Das Wort
„Jesus¡° bedeutet „Rettung von Gott¡°. An Jesus zu glauben hei©¬t an die Tatsache
zu glauben, dass Jesus mich von der Sünde gerettet hat. Die Tatsache zu glauben,
dass Jesus all meine Sünde getilgt hat, das ist das Glauben an Jesus. Zu
glauben, dass all meine Sünde wei©¬ wie Schnee gewaschen ist, ist an Jesus zu
glauben. Obwohl Jesus am Kreuz gestorben ist, ist Sein Tod nutzlos, wenn meine
Sünde noch übrig ist. Das ist so, als ob man eine Fahrkarte kauft und sie nicht
benutzt, dann ist sie nutzlos.
Wie wird unsere
Sünde weggewaschen? Sie kann nur durch Jesu Blut getilgt werden. Morgen
Vormittag werde ich genau erklären, wie die Sünde, die im Herzen bleibt und die
uns ein Hindernis ist, durch Jesu Blut weggenommen werden kann. Morgen werde ich
den Prozess erklären, wie unsere Sünde vernichtet wurde. Übermorgen werde ich
erklären, wie man nach der Sündenvergebung mit dem Herrn zusammen wandelt, d. h.
wie man sein Glaubensleben führen kann. Damit werde ich dann die Evangelisation
abschlie©¬en.
Meine Lieben, vor 25
Jahren habe ich unter der Sünde sehr gelitten. Das bedeutet nicht, dass ich die
Gemeinde nicht besucht hätte. Ich war Mitglied der Jugendgruppe und des Chors
und Kindergottesdienstlehrer. Nachdem ich lange unter der Sünde gelitten hatte,
wurde ich durch die Gnade Gottes von der Sünde befreit. Nach der Sündenvergebung
wurden meine Augen aufgetan für die Bibel, und ich glaube, dass es jetzt meine
Aufgabe ist, alles über die Sündenvergebung zu verkünden, was in der Bibel
steht. Damals bereitete ich alles vor, um als Missionar ins Ausland zu gehen.
Als ich fast alles vorbereitet hatte, sagte Gott in meinem Herzen: „Geh nicht
ins Ausland, bleib in Korea! Verkünde das Evangelium den Menschen, die die
Sündenvergebung nicht kennen!¡° Es war für mich sehr schwer, meinen Wunsch,
Missionar zu werden, aufzugeben. Aber durch die Führung Gottes verkündige ich
heute noch die Sündenvergebung in ganz Korea. Ich möchte nicht, dass ich nur
Ihre Ohren fröhlich mache. Wenn das Wort in Ihr Herz kommt und Ihr Herz dadurch
rein, wei©¬ wie Schnee und fleckenlos wird, werde ich diese Arbeit mit Freude
weiterhin tun, egal welche Schwierigkeiten mich noch
erwarten.
Meine lieben Bürger
von Pusan, es ist für mich das erste Mal, dass ich hier in Pusan eine so gro©¬e
Evangelisation führe, obwohl ich einmal in der Nähe von Pusan im
Luftwaffenstützpunkt eine Evangelisation geführt habe. In dieser Evangelisation
jetzt möchte ich erfahren, dass viele Menschen sagen „Ich bin von der Sünde
befreit¡°, „Ich bin wiedergeboren¡°, „Das Problem zwischen Gott und mir ist
gelöst¡°, „Ich habe das ewige Leben bekommen¡°, „Ich kann froh sein, selbst wenn
ich heute sterben müsste¡°. Ich glaube, der Herr freut sich auch darüber. Ich
wünsche mir mit meinem ganzen Herzen, dass Sie alle so
werden.
* Jinsa ist der Titel
für einen Mann, der das erste Staatsexamen bestanden hat und zu den Akademikern
gehört.