Jesus und die Ehebrecherin.

 

Lassen Sie uns Johannes 8, Vers 1 bis 11 lesen. 

 

„Jesus aber ging zum Ölberg. Und frühmorgens kam er wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm, und er setzte sich und lehrte sie. Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau zu ihm, beim Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte und sprachen zu ihm: Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden. Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du? Das sagten sie aber, ihn zu versuchen, damit sie ihn verklagen könnten. Aber Jesus bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie. Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde. Als sie aber das hörten, gingen sie weg, einer nach dem andern, die Ältesten zuerst; und Jesus blieb allein mit der Frau, die in der Mitte stand. Jesus aber richtete sich auf und fragte sie: Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt? Sie antwortete: Niemand, Herr. Und Jesus sprach: So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr.¡°

 

Ich glaube, dass Sie heute Abend durch Zeugnisse und Gemeindelieder schon viel Gnade bekommen haben. Diese Woche habe ich nicht mehr als neun Stunden zum Predigen, und ich habe gestern Abend und heute Morgen schon zwei Stunden davon verbraucht. Dieses ist die dritte Stunde. Ich wünsche mir, dass Sie alle von der Sünde gerettet werden, bevor diese Evangelisation beendet ist. Deshalb bin ich gespannt und aufgeregt. Meine Lieben, ich möchte in dieser Woche über die Erlösung sprechen. Da dieses Thema ganz entfernt ist von Ihren normalen Gedanken, bitte ich Sie, Ihre Herzen weit zu öffnen.

Ich bin kein guter Redner, aber die Bibel erklärt die Sündenvergebung sehr deutlich. Wenn Sie also aufmerksam diesem Wort zuhören und der heilige Geist Gottes wirkt, können Sie von der Sünde gerettet werden. Meine Lieben, wenn Sie erlöst worden sind und den Herrn in Ihrem Herzen angenommen haben, bin ich sicher, dass wir uns im ewigen Königreich wiedersehen werden. Im letzten Frühling habe ich eine Evangelisation in Jeonju geführt. Dort sind sehr viele Menschen von ihren Sünden befreit worden. Am Ende dieser Evangelisation habe ich diesen Scherz gemacht: „Es gibt zwölf Tore im Himmel, drei im Norden, drei im Osten, drei im Süden und drei im Westen. Wenn wir alle im Himmel ankommen, gehen Sie bitte nicht sofort hinein, sondern warten Sie auf die anderen am mittleren Tor im Süden. Gehen wir zusammen hinein!¡° Auf meinen Scherz hin riefen die Menschen, die die Sündenvergebung angenommen haben: „Amen, halleluja!¡° und freuten sich sehr. Meine Lieben, Sie scheinen nicht so glücklich zu sein mit meinem Vorschlag. Ich denke, das liegt daran, dass Sie noch nicht bereit sind für den Himmel. Auf jeden Fall hoffe ich, dass Sie bei dieser Evangelisation von der Sünde erlöst werden, die Sie quält und davon abhält zu Gott zu kommen, so dass wir uns am Tor treffen und zusammen hineingehen können. Da ich schon eine Verabredung mit den anderen Geschwistern in Jeonju getroffen habe, ist es nicht mehr möglich, den Treffpunkt zu ändern. Ich wünsche mir sehr, dass wir uns dort treffen und für ewig gemeinsam mit dem Herrn glücklich leben.

 

Ich glaube, Sie haben das gleiche Problem, das ich hatte. In mir kamen viele Fragen auf, wenn ich die Bibel las. Es war au©¬ergewöhnlich schwer für mich, ein wahres Glaubensleben zu führen und nicht nur äu©¬erlich die Gemeinde zu besuchen. Das grö©¬te Problem war die Sünde. Was steht auf diesem Plakat hier hinter mir? „Das Geheimnis der Sündenvergebung und der Wiedergeburt¡°, nicht wahr? Mit Sünde kann man nicht vor Gott stehen. Ich hatte früher wirklich viele Fragen zum Thema Vergebung der Sünde. Ich hörte viele Pastoren predigen, dass man in den Himmel kommen kann, wenn man nur immer flei©¬ig die Kirche besucht. Sie sagten, dass alle, die in die Kirche gehen, an Jesus glauben und deshalb in den Himmel kommen können. Aber manchmal haben sie auch etwas ganz anderes gesagt. So war ich verwirrt und dachte: „Wer kann denn nun eigentlich in den Himmel kommen?¡° Der Vers: „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr! in das Himmelreich kommen¡° lie©¬ mich zweifeln, ob ich in diesem Zustand meines Glaubens in den Himmel kommen könne oder nicht. Und noch ein weiterer Zweifel plagte mich: Ich hatte zwar gehört, dass Jesus für meine Sünde am Kreuz gestorben ist, aber ich war gar nicht sicher, ob meine Sünden dadurch wirklich wei©¬ wie Schnee geworden waren oder nicht. Wenn ich damals mein Herz betrachtete, hatte ich noch viel Sünde in mir, und ich wollte unbedingt wissen, wie ich von meinen Sünden reingewaschen werden könnte. Zu dieser Zeit sprach Gott mich an und öffnete mein Herz, um mir die Möglichkeit zu geben, mit ihm über meine Sünde zu sprechen.

In der Bibel können wir lesen, dass der Herr damals zwar sehr beschäftigt war, weil er z. B. zu vier- oder fünftausend Menschen predigte, aber sich trotzdem Zeit nahm, mit den Einzelnen zu reden. Dafür bin ich Gott sehr dankbar. In Johannes 3 hat sich Jesus mit Nikodemus unterhalten, in Johannes 4 mit einer samaritischen Frau, in Johannes 5 mit dem Mann, der 38 Jahre krank war und in Johannes 8 mit einer Frau, die beim Ehebruch ertappt worden war. Jesus redete mit seinen Jüngern immer noch im kleinen Kreis, nachdem er vor einer gro©¬en Menge gepredigt hatte. So wie Jesus Gespräche zu zweit gehabt hat, haben wir hier auch persönliche Gemeinschaften nach meiner Predigt.

 

Ich habe die Geschichte über die Ehebrecherin in Johannes 8 schon viele Male in Predigten gehört, und ich selbst habe auch schon oft darüber gepredigt. Aber ich habe immer noch viele Fragen. Die Frau ist auf frischer Tat ertappt worden. Wo ist denn der Mann, der bei der Frau war? Vielleicht konnte er schnell weglaufen. Warum haben sie sie vor Jesus gezerrt? Was hat Jesus auf die Erde geschrieben? usw. ...  Als ich diese Geschichte in der Bibel gelesen habe, hatte ich also viele Fragen. Meine Lieben, ich glaube, das ist gut so; denn es ist vollkommen unmöglich, einfach zu glauben. Man sagt leicht: „Glaube einfach! Glaube einfach!¡° Es geht zwar in anderen Bereichen, einfach zu glauben, aber nicht beim Glauben. Wenn man bedroht wird: „Wenn du nicht an Gott glaubst, töte ich dich¡°, dann kann man mit dem Mund sagen: „Ich glaube.¡° Aber man glaubt nicht mit dem Herzen. Es ist unmöglich, gegen die natürliche Ordnung einfach zu glauben, solange man noch Unklarheiten im Herzen hat, weil unser Herz sich immer nach der natürlichen Ordnung richtet. 

Vor einiger Zeit habe ich einen Zeitungsartikel gelesen. Vor den Asiatischen Spielen hat man die Zufahrtsstra©¬en zum Flughafen sehr hell beleuchtet. Nach einer Weile entdeckten die Bauern in der Nähe des Flughafens, dass mit ihrem Reis etwas nicht in Ordnung war. Er bekam zwar Blüten, aber keine Körner. Merkwürdig war, dass das nur hier in diesem Gebiet der Fall war, direkt unter der hellen Beleuchtung. Die Bauern verklagten die Verwaltung. Die Regierung beriet sich mit einem landwirtschaftlichen Experten und war zuversichtlich, dass es nicht ihr Fehler war. Aber zu ihrer Überraschung erklärte der Experte, dass auch Reis genügend Schlaf braucht. Zum Wachsen braucht er viel Sonne, aber um Körner zu tragen, braucht er auch viel Schlaf. Von dem Tag an, an dem sie das wussten, wurde die Beleuchtung ab Mitternacht ausgeschaltet. Alles, was Gott geschaffen hat, hat innerhalb der Ordnung seinen eigenen Weg.

Man sagt, dass amerikanische Wissenschaftler einen riesigen Spiegel im Weltraum aufstellen könnten, womit das Sonnenlicht so reflektiert werden könnte, dass für eine bestimmte Stadt die Nacht zum Tag würde. Aber sie wagen nicht, das zu tun, weil dadurch die Ökologie zerstört und eine furchtbare Katastrophe verursacht werden könnte.

Meine Lieben, genau so ist auch unser Glaube nicht erzwingbar. Wenn man z. B. jemanden auffordert zu glauben, wird dieser vielleicht versuchen zu glauben, weil er denkt, dass er nun unbedingt glauben muss. Und solange kein Glaube in ihm entsteht, wird er sich weiterhin bemühen zu glauben, und schlie©¬lich wird er versuchen, indem er laut ruft: „Herr, ich glaube an dich!¡° Meine Lieben, Glaube ist Glaube. Warum muss er das so betonen: „Herr, ich glaube!¡°? Das bedeutet, dass er immer noch versucht zu glauben, weil er noch nicht den richtigen Glauben bekommen hat. Ich glaube meiner Frau, aber ich habe noch nie zu ihr gesagt: „Ich glaube dir, meine liebe Frau.¡° Es gäbe nichts Komischeres für mich, als eines Tages zu ihr zu sagen: „Ich glaube dir, meine liebe Frau¡°, verstehen Sie? Diejenigen, die besonders betonen, dass sie glauben, sind die, die sich ständig bemühen zu glauben, weil sie noch keinen Glauben bekommen haben. Das ist kein Glaube. Glaube muss natürlich und selbstverständlich sein.

Was ist nun Ihr Problem? Sie wissen, dass Jesus für Ihre Sünde am Kreuz gestorben ist. Sie können aus eigener Kraft sonntags Gottesdienst feiern. Sie können fasten. Sie können spenden. Sie können Mitglied des Chors sein oder ein Kindergottesdienstlehrer. Aber Sie können irgendwie nicht mit Gewissheit glauben: „Meine Sünden sind reingewaschen, so wei©¬ wie Schnee.¡° Irgendetwas in Ihrem Herzen sagt: „Nein, diese Sünde ist immer noch übriggeblieben.¡° Sie wissen zwar, dass Jesus am Kreuz Ihre Sünde weggewaschen hat und sagen mit dem Mund, dass Sie rein und ohne Sünde sind, aber das Problem ist, dass Sie das nicht mit dem Herzen voller Gewissheit glauben können. Jesus möchte, dass unser Herz rein ist und nicht unser Kopf. Da Sie keinen Glauben in Ihrem Herzen haben, können Sie nicht glauben, dass Jesus Sie von Ihren Sünden befreit hat. Deshalb denken Sie immer zuerst an Sünde, wenn Sie vor Gott beten. Sie sagen dann zwar: „Wenn man an Gott glaubt, ist man froh, glücklich und Gott dankbar¡°, aber vor Gott können Sie nur so sagen: „Ich schäme mich, ich bin mangelhaft.¡°

Ich möchte heute Abend nicht über die Tatsache sprechen, dass Jesus am Kreuz für Ihre Sünde gestorben ist; denn es gibt niemanden, der diese Tatsache nicht kennt. Ist irgendjemand hier anwesend, der nicht wei©¬, dass Jesus am Kreuz für ihn gestorben ist? Ein koreanisches Sprichwort sagt: „Salz auf dem Küchentisch schmeckt erst dann salzig, wenn man es in das Essen streut.¡° Es ist wahr, dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist. Also muss die Sünde in Ihrem Herzen weggewaschen sein. Jesus ist für Ihre Sünden gestorben. Trotzdem haben Sie immer noch Sünde in Ihrem Herzen. Das ist kein Glaube!

Da ich Pastor bin, habe ich in der Bibel den Weg des Glaubens gesucht, den Weg, der durch das wertvolle Blut am Kreuz zur Sündenvergebung führt. Wenn Sie auf diesem Weg folgenden Glauben bekommen: „Jesus ist für meine Sünde gestorben, deshalb wurde meine Sünde so wei©¬ wie Schnee¡°, dann werden Sie ohne Schuldgefühl wegen der Sünde die Freiheit und den Frieden genie©¬en. Dann kommt der heilige Geist schlie©¬lich in Ihr Herz und führt Sie.

 

Es gibt in der Bibel viele Geschichten über die Sündenvergebung, deshalb kann ich nicht alle erzählen. Heute Abend werde ich Ihnen aber anhand der Erzählung in Johannes 8, wie die Ehebrecherin von Jesus die Sündenvergebung bekommen hat, erklären, wie auch Ihnen Ihre Sünden vergeben werden können. Lassen Sie uns diese Verse lesen:

„Jesus aber ging zum Ölberg. Und frühmorgens kam er wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm, und er setzte sich und lehrte sie. Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau zu ihm, beim Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte ...¡°

Soweit ist es kein Problem, diese Verse zu verstehen, nicht wahr? Lassen Sie uns Vers 4 zusammen lesen: „... und sprachen zu ihm: Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden.¡° Sie hat sich wahrscheinlich sehr geschämt, weil sie auf frischer Tat ertappt worden ist, nicht wahr? Jetzt lese ich Vers 5: „Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du?¡° Nun, meine Lieben, hier gibt es etwas sehr Wichtiges. Hier ist eine Sünderin. Hier hält man Gericht über diese Frau. Wer hat sie zuerst verurteilt? Das Gesetz. Es hat diese Frau zum Tode verurteilt. Und wie wird Jesus urteilen? Sein Urteil war ganz anders als das des Gesetzes. Wie hat er geurteilt? Freispruch! Das ist der Unterschied zwischen den beiden Gesetzen. Die einzige Möglichkeit, einen Sünder freizusprechen, der nach dem einen Gesetz mit dem Tode bestraft werden muss, ist die, ein anderes Gesetz auf ihn anzuwenden.

Vor der Predigt hat eine Schwester ein Gemeindelied gesungen. Nehmen wir einmal an, wir hätten hier einen Singwettbewerb. Der beste Sänger ist dann nicht unbedingt auch der Gewinner. Der Gewinner wird bekanntlich nach den Regeln des Wettbewerbs ermittelt. Wenn z. B. eine Regel besagt, dass der Teilnehmer gewinnt, der seinen Mund am weitesten öffnen kann, habe ich die grö©¬te Chance, zu gewinnen. Denn es gibt selten einen, der einen so gro©¬en Mund hat wie ich. Es hängt also von der Regel ab, wer den Preis bekommt. Genau so kann ein Urteil für dieselbe Sünde unterschiedlich ausfallen, je nach dem Gesetz, das angewendet wird. Die Frau hat Ehebruch begangen. Selbst wenn man diese Frau leben lassen möchte, ist es nach dem Gesetz Mose unmöglich.

Vor etlicher Zeit gab es in Korea Ausgangssperre zwischen Mitternacht und vier Uhr morgens. Verstö©¬t es aber gegen das Gesetz, wenn man heute nach Mitternacht herumläuft? Nein, denn das Gesetz ist geändert worden. Als wir noch die Ausgangssperre hatten, gab es Ausnahmen für die Stadt Kyungju, die Insel Jeju und das Bundesland Nord-Chungchong. Angenommen, die Leute, die auf der Grenzlinie zwischen Nord- und Süd-Chungchong wohnen, hatten eine Party in Süd-Chungchong und sind nach Mitternacht noch drau©¬en. Polizisten eilen herbei, blasen in ihre Trillerpfeifen, verfolgen sie und rufen: „Sie versto©¬en gegen die Ausgangssperre!¡° Was passiert aber, wenn die Leute weiterrennen und nach Nord-Chungchong kommen? Jetzt haben sie das Gesetz nicht gebrochen, denn in Nord-Chunchong gibt es keine Ausgangssperre. Aber wenn sie zurück nach Süd-Chungchong gehen, werden sie verhaftet. Laufen sie wieder nach Nord-Chungchong, haben die Polizisten kein Recht mehr, sie festzunehmen. Wenn man also innerhalb Süd-Chungchong gegen die Ausgangssperre verstö©¬t, muss man Bu©¬geld bezahlen. Aber in Nord-Chungchong ist man frei, weil es dort keine Ausgangssperre gibt.

Die Frau in Johannes 8 hat nicht nur begierig nach dem Mann geschielt oder den Ehebruch geplant, sondern sie ist auf frischer Tat ertappt worden, d. h. sie hat offensichtlich eine Sünde begangen. Deshalb war es nach dem Gesetz völlig unmöglich, sie vor dem Tod zu retten. Heute Abend möchte ich Ihnen anhand der Bibel erklären, wie diese Ehebrecherin von der Sünde befreit wurde. Was ich Ihnen jetzt sage, könnte sehr verschieden sein von Ihren bisherigen Gedanken. Deshalb möchte ich, dass Sie Ihre Herzen öffnen und aufmerksam zuhören.

Wir kommen zurück auf das Beispiel mit der Ausgangssperre. Was passiert, wenn einer, der in Nord-Chungchong war, nach Mitternacht nach Süd-Chungchong kommt? Er wird festgenommen. Aber angenommen, er ist entwischt und nach Nord-Chungchong zurückgelaufen. Die Polizisten verfolgen ihn bis nach Nord-Chungchong und verhaften ihn dort erneut. Worauf wird der Festgenommene bestehen?

„Da ich in Nord-Chungchong bin, muss ich in Nord-Chungchong vor Gericht gestellt werden.¡°

Nun steht er im Gerichtssaal. Der Richter fragt die Polizisten: „Was ist sein Vergehen?¡°

„Übertreten der Ausgangssperre, Euer Ehren.¡°

Der Richter sagt: „Hier gibt es keine Ausgangssperre.¡°

Die Polizisten entgegnen: „Aber er ist nach Mitternacht herumgelaufen, das ist wirklich wahr, wir selbst haben ihn gesehen. Wir haben Fotos und auch einen Zeugen.¡°

Aber der Richter stellt fest: „Angeklagter, Sie sind frei.¡°

„Nein, er hat wirklich eine Sünde begangen, er ist auf frischer Tat ertappt worden!¡°

Der Richter fragt die Polizisten: „Sind Sie fertig mit Ihrer Anklage?¡°

„Ja.¡°

„Der Angeklagte ist frei. Sie können nach Hause gehen.¡°

Es gibt kein Gesetz, nach dem man ihn bestrafen kann.

Nun, meine Lieben, was verurteilt uns als Sünder? Es ist das Gesetz. Wo kein Gesetz ist, wird Sünde nicht als Sünde gewertet. Angenommen, ich wäre kein Gläubiger und hätte geraucht. Ist das ein Verbrechen? Nach dem koreanischen Gesetz ist das keine Sünde. Aber wenn ein entsprechendes Gesetz verabschiedet würde, müsste ich hingerichtet werden, wenn ich beim Rauchen ertappt würde. Das hei©¬t also: Erst das Gesetz macht die Sünde zur Sünde. Im Römerbrief hei©¬t es: „Denn die Sünde war wohl in der Welt, ehe das Gesetz kam; aber wo kein Gesetz ist, da wird Sünde nicht angerechnet.¡°

Meine Lieben, die Predigt von heute Abend könnte ein bisschen trocken und schwierig sein. Aber wir fahren fort: Die Frau kam zu Jesus. Ist sie aus freien Stücken zu ihm gekommen, oder hat sie jemand zu ihm gebracht? Die Bibel sagt, dass die Schriftgelehrten und Pharisäer sie zu ihm gebracht haben. Aber in Wirklichkeit waren es nicht die Schriftgelehrten und Pharisäer, die sie zu Jesus gebracht haben, sondern es war das Gesetz. Hätte sie ohne das Gesetz zu ihm gebracht werden können? Nein, erst das Gesetz macht die Sünde zur Sünde. Die Sünde bringt uns zu Christus.

Es ist wie ein kleiner Starter in der Neonröhre. Bevor das Licht kommt, blinkt er ganz kurz auf und geht aus. Dann leuchtet die Neonlampe. Haben Sie einmal eine Neonlampe mit einem Starter gehabt, der dauernd blinkt und nicht ausgeht? Der Starter muss ausgehen, nachdem er einige Male geblinkt hat. Was passiert, wenn er nicht ausgeht? Dann kann die Neonröhre nicht ihr helles Licht ausstrahlen.

Das Gesetz ist wie dieser Starter. Im Galaterbrief hei©¬t es: „So ist das Gesetz unser Zuchtmeister gewesen auf Christus hin, damit wir durch den Glauben gerecht würden¡° (Galater 3, 24). Das Gesetz hat uns gelehrt, was Sünden sind: „Ah, solche Sachen mag Gott nicht.¡° „Wir sollen keinen Ehebruch begehen.¡° „Wir sollen nicht töten.¡° Ohne das Gesetz können wir die Sünde überhaupt nicht als solche erkennen. Wenn wir die Sünde nicht erkennen, wird keiner von uns zu Jesus kommen. Wenn Sie von der Sünde gerettet werden möchten, bedeutet das, dass das Gesetz Sie die Sünde hat erkennen lassen. Das Gesetz lässt als der Starter uns die Sünde in unserem Herzen erkennen und muss sich danach zurückziehen, damit Jesus in unser Herz kommen kann. Meine Lieben, so wie die Neonlampe nicht hell leuchten kann, solange der kleine Starter immer weiter blinkt, so kann der heilige Geist nicht in Ihr Herz kommen, solange Sie vom Gesetz gefesselt sind. Erst wenn Sie vom Gesetz befreit worden sind, kann der heilige Geist in Ihr Herz kommen.

 

Lassen Sie mich zurückgehen zu dieser Ehebrecherin. Sie fragten: „Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du?¡° Was hat Jesus geantwortet? Er hat gar nichts gesagt. Er fing nur an, etwas mit dem Finger auf die Erde zu schreiben. Viele Theologen haben geforscht, um herauszufinden, was er geschrieben hat, und sie haben viele verschiedene Meinungen veröffentlicht. Als ich einmal eine Bibelstunde führte, fragte mich auch ein Mann: „Was hat Jesus mit dem Finger auf die Erde geschrieben, als er die Frau verurteilen sollte?¡° Ich habe geantwortet: „Ich wei©¬ es nicht.¡°

Es gibt kein Buch, das so deutlich, genau und wahr ist wie die Bibel. Sie ist ein vollkommenes Buch, dem nichts fehlt und dem es an nichts mangelt. Alles, was wir wissen müssen, steht dort geschrieben. In der Bibel steht, dass Jesus geschrieben hat, aber es wird nicht erwähnt, was er geschrieben hat. Ich verstehe das folgenderma©¬en: Was Gott uns sagen möchte, ist nicht der Inhalt, den Jesus geschrieben hat, sondern die Tatsache selbst, dass Jesus mit dem Finger auf die Erde geschrieben hat. Nun, welche Bedeutung hat diese Tatsache? Ich habe in der Bibel die Stellen gesucht, in denen ein Finger etwas geschrieben hat. In Daniel gibt es die Geschichte, in der der Finger eines Menschen an die Wand geschrieben hat: „Mene mene tekel u-par-sin.¡° Und ich habe weiter nach Stellen gesucht, wo der Finger Gottes geschrieben hat, und konnte ein erstaunliches Geheimnis finden: Gott selbst hat mit seinem Finger zweimal geschrieben. Das erste Mal hat er die Zehn Gebote mit seinem Finger auf die Steintafeln geschrieben und sie Mose gegeben. Nun möchte ich den Unterschied erklären zwischen dem, was Gott mit dem Finger auf die Steintafeln geschrieben hat und dem, was Jesus mit dem Finger auf die Erde geschrieben hat.

Das Wichtigste ist, dass er vor der Frau geschrieben hat und nicht irgendwo anders.  Warum hat er vor dieser Ehebrecherin geschrieben? Er tat es, während er über sie urteilte. Die Schriftgelehrten und Pharisäer kamen zu Jesus und sagten: „Sie hat Ehebruch begangen und ist auf frischer Tat ertappt worden. Mose befiehlt uns in seinem Gesetz, dass solche gesteinigt werden müssen. Aber was sagst du dazu? Was ist dein Urteil?¡° Jesus war gezwungen, sie zu verurteilen. Es gibt eine bestimmte Bedeutung in der Tatsache, dass Jesus mit dem Finger auf die Erde geschrieben hat, bevor er sie verurteilt hat, denn sie muss von einem Gesetz verurteilt werden.

Zuerst hat das Gesetz Mose sie verurteilt. Es ist ca. 1500 Jahre vor Christus auf dem Sinai von Gott auf die Steintafeln geschrieben und Mose gegeben worden. Sie hätte sterben müssen, wenn sie nach dem Gesetz, das Gott selbst mit seinem Finger geschrieben hat, verurteilt worden wäre. Meine Lieben, nicht nur die Ehebrecherin, sondern auch Sie und ich, wir hätten vernichtet werden müssen, wenn wir nach dem Gesetz verurteilt worden wären, das er mit seinem Finger auf dem Sinai geschrieben hat. Kein Mensch auf der Erde hat das Gesetz vollkommen gehalten, deshalb müssten alle vernichtet werden.

Bibelwissenschaftler haben mit dem Computer die Bibel erforscht und herausgefunden, dass Mose im Jahre 1492 vor Christus die beiden Steintafeln auf dem Sinai bekommen hat. Während dieser rund 1500 Jahre von dem Zeitpunkt an, als Mose das Gesetz bekommen hat, bis zu der Zeit, als Jesus in diese Welt kam, konnte niemand das Gesetz vollkommen halten. Deshalb musste jeder, der nach dem Gesetz verurteilt wurde, vernichtet werden. Jesus ist gekommen, um die Frau zu retten, die beim Ehebruch ertappt worden ist, die verdammt werden und sterben musste. Jesus ist gekommen, um nicht nur diese Frau, sondern auch Sie und mich, die heute Abend hier sind, zu retten. Aber Jesus konnte weder sie noch uns mit dem Gesetz retten. Jesus hat sich entschlossen, ein anderes Gesetz einzusetzen, weil nach dem Gesetz Mose jeder zum Tode verurteilt werden muss. Welches andere Gesetz? Das Gesetz der Liebe, der Gnade und des Glaubens. Deshalb hat Jesus mit dem Finger auf die Erde geschrieben.

Die Geschichte über das Gesetz ist zwar ein bisschen trocken, aber trotzdem sehr interessant. Die Bibel sagt, dass Abraham ein Gerechter war und dass er durch den Glauben gerecht geworden ist. Er war Gottes Freund. Er war aber doch kein Mensch, der keinen Fehler machte. Er machte Hagar, die Magd seiner Frau, zu seiner Konkubine. Er betrog die Leute, indem er seine Frau als seine Schwester vorstellte. Abraham war ein normaler Mensch wie wir. Er hat eine Menge Fehler gemacht und viele Sünden begangen. Wie konnte er dann also Gottes Freund sein? Weil es kein Gesetz zwischen Gott und Abraham gab. Zu dieser Zeit lebten die Menschen noch mit Gott ohne irgendein Gesetz. Auch wenn Abraham einen Fehler machte, wurde der nicht als Sünde gerechnet, weil es zwischen Gott und Abraham kein Gesetz gab.

Aber als die Israeliten aus Ägypten auszogen, wollten sie nicht einfach die Gnade von Gott annehmen: „Wir werden nach deinem Wort leben und es gut halten, also segne uns bitte.¡° Sie waren sehr hochmütig. Deshalb hat Gott zu ihnen gesagt: „In Ordnung, dann gebe ich euch ein Gesetz. Wenn ihr es haltet, werde ich euch segnen. Wenn ihr es brecht, werde ich euch verfluchen.¡° „Alles, was du sagst, werden wir halten.¡° Jedoch nicht ein einziger Mensch konnte es halten. Ein Gesetz aber, das niemand halten kann, ist wertlos.

Angenommen, Sie und ich verabreden uns: Wenn Sie um zwei Uhr morgens hierher kommen, werde ich Ihnen erklären, wie Sie von Ihren Sünden reingewaschen werden können. Wie verabredet komme ich hierher. Aber wenn keiner von Ihnen kommt, ist unsere Verabredung in Wirklichkeit wertlos. Da niemand von uns das Gesetz gehalten hat, musste Gott uns ein neues Gesetz geben. An vielen Stellen spricht die Bibel über diese Sache.

„Es ist hinzugekommen um der Sünden willen, bis der Nachkomme da sei, dem die Verhei©¬ung gilt, ...¡°

Sollen wir dann das Alte Testament wegwerfen, weil das Gesetz jetzt nicht mehr nötig ist? Nein, auf keinen Fall! Durch das Gesetz erkennen wir, dass wir Sünder sind, und wir können zu Jesus Christus kommen. Im Galaterbrief steht, dass das Gesetz der Zuchtmeister ist. Ohne das Gesetz leben wir, wie wir wollen, weil wir nicht erkennen, dass wir Sünder sind. Aber das Gesetz lehrt uns, dass wir Sünder sind, die sterben müssen. Dadurch können wir zu Jesus kommen. Gott hat uns das Gesetz gegeben – nicht, weil es uns gerecht oder heilig machen könnte, sondern um uns erkennen zu lassen, dass wir Sünder sind. Sprechen Sie mir nach: „Durch das Gesetz kommt die Erkenntnis der Sünde.¡°

 

Wenn Gott erwartet hätte, dass wir heilig werden könnten, indem wir das Gesetz halten, hätte er uns ein Gesetz gegeben, das wir halten können. Aber er hat uns eins gegeben, das wir nicht halten können. Wir können das Gesetz nicht halten – nicht, weil wir uns zu wenig bemühen oder nicht entschlossen genug sind, sondern weil wir das Gesetz von Natur aus nicht halten können. Denn alle Gebote müssen eingehalten werden, nicht nur ein Teil davon. Wenn man auch nur gegen ein einziges Gebot verstö©¬t, obwohl man alle anderen gehalten hat, bedeutet das, dass man das ganze Gesetz gebrochen hat, und sobald wir ein Gesetz brechen, können wir erkennen: „Ich bin ja ein Sünder!¡°

Meine Lieben, ohne diese Tatsache zu erkennen, bemühen sich viele Menschen, das Gesetz zu halten und dadurch vor Gott zu bestehen und in den Himmel zu kommen. Die Ehebrecherin steht hier nicht nur für sich selbst, sondern für alle, die wir heute Abend hier sind. Wenn jeder von Ihnen nach dem Gesetz verurteilt werden würde, bliebe Ihnen nichts anderes übrig als zu sterben. Denn es gibt niemanden, der nicht gesündigt hat, und die Bibel sagt: „Der Sünde Sold ist der Tod.¡° Deshalb musste Jesus das Gesetz ändern, um diese Frau zu retten. Verstehen Sie, was ich meine? Das Erste, was Gott geschrieben hat, waren die Zehn Gebote, das Zweite, was Jesus Christus geschrieben hat, war das Gesetz der Liebe. Lassen Sie uns in die Bibel schauen, um dies zu belegen.

„Siehe, es kommt die Zeit, spricht der Herr, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schlie©¬en, nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern schloss, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägyptenland zu führen, ein Bund, den sie nicht gehalten haben, ob ich gleich ihr Herr war, spricht der Herr;¡° (Jeremia 31, 31-32).

Der Bund, den Gott schloss, als er die Israeliten aus Ägypten führte, ist das Gesetz, das er ihnen auf dem Sinai gab. Nun sagt Gott, er will einen neuen Bund schlie©¬en.

„... sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel schlie©¬en will nach dieser Zeit, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein. Und es wird keiner den andern noch ein Bruder den andern lehren und sagen: ‚Erkenne den Herrn¡®, sondern sie sollen mich alle erkennen, beide, klein und gro©¬, spricht der Herr; denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken¡° (Jeremia 31, 33-34).

Es ist schon eine Weile her, da sagte meine Frau immer wieder zu mir: „Schatz, du brauchst einen neuen Anzug.¡° Ich hatte gar nicht bemerkt, dass mein Anzug schon sehr abgetragen war. Aber schlie©¬lich habe ich einen neuen gekauft. Warum brauchte ich einen neuen Anzug? Weil der alte unbrauchbar geworden war. Warum braucht man neue Schuhe? Wenn sie zu alt sind, muss man neue kaufen.

Es gab das Gesetz, d. h. den Bund zwischen Gott und den Israeliten. Gott hat versprochen:

„... und weil du der Stimme des Herrn, deines Gottes, gehorsam gewesen bist, werden über dich kommen und dir zuteil werden alle diese Segnungen: Gesegnet wirst du sein in der Stadt, gesegnet wirst du sein auf dem Acker. Gesegnet wird sein die Frucht deines Leibes, der Ertrag deines Ackers und die Jungtiere deines Viehs, deiner Rinder und deiner Schafe. Gesegnet wird sein dein Korb und dein Backtrog. Gesegnet wirst du sein bei deinem Eingang und gesegnet bei deinem Ausgang¡° ( 5. Mose 28, 2-6).

„Wenn du aber nicht gehorchen wirst der Stimme des Herrn, deines Gottes, und wirst nicht halten und tun alle seine Gebote und Rechte, die ich dir heute gebiete, so werden alle diese Flüche über dich kommen und dich treffen. Verflucht wirst du sein in der Stadt, verflucht wirst du sein auf dem Acker. Verflucht wird sein dein Korb und dein Backtrog. Verflucht wird sein die Frucht deines Leibes, der Ertrag deines Ackers, das Jungvieh deiner Rinder und Schafe. Verflucht wirst du sein bei deinem Eingang und verflucht bei deinem Ausgang¡° (5. Mose 28, 15-19).

Aber kein einziger Mensch in Israel konnte das Gesetz halten. Es gibt niemanden, weder bei den Israeliten noch in der ganzen Welt, der je das Gesetz vollkommen gehalten hat. Deshalb war das Gesetz aus Gottes Sicht bedeutungslos. Folglich sagte Gott, dass er einen neuen Bund schlie©¬en, d. h. den Menschen ein neues Gesetz geben wolle, wie es in Jeremia 31 prophezeit wurde, weil man durch das alte Gesetz nicht vor Gott bestehen konnte. Wer erlässt das neue Gesetz? Gott! Kann Pastor Park das alte Gesetz ändern? Auf keinen Fall! Deshalb fing Jesus an, mit dem Finger auf die Erde zu schreiben. Man wei©¬ nicht, was er geschrieben hat. Jedenfalls war die Frau eine Sünderin, die nach dem Gesetz den Tod verdient hatte, und Jesus war gekommen, um solche Sünder, die getötet werden müssten, zu retten. Also musste er das alte Gesetz durch ein neues ersetzen. Jesus hat das neue Gesetz der Gnade und Liebe geschrieben. Deshalb brauchte diese Frau nicht mehr nach dem alten Gesetz verurteilt zu werden. Wonach wurde sie also jetzt verurteilt? Sie wurde verurteilt nach dem Gesetz der Gnade und der Liebe Jesu.

„Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie¡° (Johannes 8, 7).

Keiner konnte einen Stein aufheben und sie steinigen, und alle gingen weg. Nun fing Jesus an, sie zu verurteilen.

„So verdamme ich dich auch nicht; gehe hin und sündige hinfort nicht mehr¡° (Johannes 8, 11).

Jesus hat sie nach dem Gesetz der Liebe verurteilt, denn er hat an ihrer Stelle die Sünde auf sich genommen.

 

Es gibt auch viele unter Ihnen, die zwischen den beiden Gesetzen hin und her hinken: Manchmal leben Sie unter dem Gesetz Mose, manchmal unter dem Gesetz der Liebe. Manchmal sagen Sie, dass Ihnen all Ihre Sünden vergeben worden sind, manchmal sagen Sie: „Ich bin ein Sünder, der den Tod verdient hat.¡° Deswegen kann Ihr Glaube nicht wachsen. Wenn man unter dem Gesetz leben möchte, muss man es vollkommen halten, aber wenn man zu Jesus kommen möchte, muss man das Gesetz vergessen und die Gnade empfangen. Man kann sich nur für eins entscheiden.

Das Gesetz ist nicht die Sünde. Das Gesetz selbst ist gut. Heutzutage glauben viele Menschen nicht, dass Jesus auf dem Wasser gelaufen ist: „Wie kann ein Mensch über das Wasser laufen? Das spezifische Gewicht eines Menschen ist grö©¬er als das des Wassers!¡°, nicht wahr? Ich würde aber nicht an Jesus glauben, wenn er nur das könnte, was wir auch können. Ich glaube an ihn, weil er über das Wasser gelaufen ist, was ich nicht kann. Es gäbe keinen Grund, an ihn zu glauben, wenn er nur das könnte, was ich auch kann, denn dann gäbe es keinen Unterschied zwischen ihm und mir. Jesus ging über den See, nicht wahr?

Ich wei©¬, wie man auf dem Wasser laufen kann. Wäre es für Sie nicht schön, wenn ich es Ihnen beibringen würde? Denn Sie leben in Pusan, einer Küstenstadt. Möchten Sie, dass ich das Geheimnis lüfte? Ich werde es Ihnen verraten, obwohl ich es nicht aus der Bibel gelernt habe. Es ist nicht schwer, auf dem Wasser zu laufen. Hören Sie genau zu! Sie laufen schnell vom Strand aus auf das Wasser zu und machen mit dem linken Fu©¬ den ersten Schritt auf das Wasser. Dann machen Sie mit dem rechten Fu©¬ ganz schnell den nächsten Schritt, bevor der linke Fu©¬ ins Wasser taucht. Das gleiche wieder mit dem linken Fu©¬, bevor der rechte eintaucht. So können Sie nach Japan oder sogar nach Amerika gelangen. Ich bin nur dann verantwortlich, wenn Sie meinen Anweisungen genau folgen! Aber wenn Sie ertrinken, weil Sie zu lange gebraucht haben, um den einen Fu©¬ vor den anderen zu setzen, dann bin ich nicht verantwortlich. Versuchen Sie es einmal am Haeundae-Strand. Sie werden auf keinen Fall ertrinken! Das war ein guter Scherz, nicht wahr? Meine Lieben, das Gesetz ist so wie meine Anweisungen. Es ist wirklich gut, wenn Sie es halten können. Aber es ist problematisch, weil wir nicht die Fähigkeit haben, den linken Fu©¬ vor den rechten zu setzen, bevor dieser ins Wasser eintaucht. Es ist absolut unmöglich für uns, das Gesetz zu halten.

 

Ein koreanisches Sprichwort sagt: „Sieh den Baum nicht einmal an, den du nicht erklimmen kannst.¡° Wer hat Sie gelehrt, dass Sie mit ganzem Herzen versuchen sollen, das Gesetz zu halten? Gott wusste schon, dass Sie es nicht halten können. Trotzdem hat er es uns gegeben. Wie hochmütig könnten Sie werden, wenn Sie es gut halten könnten! Aber weil wir es nicht halten können, werden wir demütig und sagen: „Herr, ich bin ein Sünder.¡° Gott kennt uns sehr gut. Er wei©¬, was wir können und was nicht. Deshalb hat er uns ein Gesetz gegeben, das über unsere Fähigkeiten hinaus geht. Aber wir werden von Satan belogen, der uns zuflüstert: „Streng dich an, das Gesetz zu halten¡°, und bemühen uns dann tatsächlich, es zu halten. Dadurch werden wir blind, so dass wir den Weg der Gnade nicht sehen können.

Als ich zur Fahrschule ging, erklärte der Fahrlehrer einmal: Wenn ein Auto steht, kann man sehen, was im Umkreis von 180 Grad um uns herum ist. Bei 60 km/h verengt sich das Sichtfeld auf 45 Grad, und bei 100 km/h sind es nur noch 15 Grad. Als ich gerade nach Seoul umgezogen war, war Seoul für mich sehr unübersichtlich. Deshalb musste ich zusammen mit meiner Frau auf dem Stadtplan immer erst die Stra©¬e suchen, wo wir jemanden besuchen wollten, bevor wir überhaupt losfuhren. Während ich fuhr, sah ich nur geradeaus und hatte keine Zeit, nach links und rechts zu schauen. Wenn wir wieder zu Hause waren und uns unterhielten, berichtete meine Frau mir über die Gebäude, an denen wir vorbeigefahren waren. Dann fragte ich immer: „Sind wir wirklich daran vorbeigefahren?¡° Da ich in Seoul fremd war, war es für mich sogar schwierig, keine Ampel zu übersehen. Die Polizisten waren das Einzige, an das ich mich erinnern konnte.

Meine Lieben, wenn man genug Zeit hat, kann man in einem 180-Grad- oder sogar 360-Grad-Winkel sehen. Aber wenn man 100 km/h fährt, fliegen die Häuser sehr schnell an uns vorbei. Deshalb kann man nur in einem 15-Grad-Winkel sehen. Während ich von Seoul hierher kam, musste ich auf 400 km Länge alle Schilder beachten. Hätte ich eins von all diesen Schildern übersehen, hätte ich nicht hergefunden. Deshalb hatte ich keine Zeit, nach links und rechts zu sehen.

Da Satan uns im Gesetz eingeschlossen hat, sind wir so damit beschäftigt, es zu halten, dass wir keine Zeit haben, andere Dinge zu beachten. Wir sehen nicht, wo der Weg der Sündenvergebung ist, was das Gesetz der Liebe ist und wie all unsere Sünde uns vergeben ist, sondern bemühen uns nur, das Gesetz zu halten. Das ist der Zustand der meisten Menschen: „Ich habe wieder gesündigt, weil ich mangelhaft bin. Gott, bitte vergib mir.¡° Sogar ein angenehmes Lied kann langweilig und ermüdend werden, wenn man es wieder und wieder hören muss. Wird Gott also mögen, wenn man das immer wieder weinend sagt? Gott wird sagen: „Bitte hör auf damit, Schluss mit dem Weinen und Klagen! Ihr seid zwar auch nicht schön, wenn ihr lacht, aber wenn ihr dauernd klagt und weint ...!¡° Meinen Sie nicht?

Gott möchte uns in Freude begegnen. Gott ist derjenige, der die Versöhnung schafft. Gott ist der Herr des Friedens. Solange Sie vom Gesetz gefesselt sind, können Sie in Ihrem ganzen Leben niemals Frieden, Freude und Glück erfahren. Sie müssen nur klagend beten: „Gott, bitte vergib diesem Sünder, ich bin schuldig.¡° Und Sie sagen: „Ich wei©¬ nicht, ob ich in den Himmel kommen kann oder nicht. Das kann ich erst wissen, wenn ich gestorben bin¡°, weil Sie keinen Glauben haben und auf das eindeutige Versprechen Gottes nicht vertrauen können.

Wenn ich zu jemandem sage: „Ich wohne im Stadtteil Daechi-Dong Nr. 316 in Seoul¡°, und er erwidert: „Das glaube ich nicht, bevor ich da gewesen bin¡°, bedeutet das, dass er mir nicht vertraut. Jeder, der mir vertraut, glaubt alles, was ich sage, ohne dorthin zu gehen und nachzusehen.

Ein Bruder, der dafür zuständig ist, meine Predigten auf Kassetten aufzunehmen, brauchte letztens 1.000 Kassetten. Er rief den Händler in Seoul an: „Bitte schicken Sie uns 1.000 Kassetten.¡° Der Händler vertraute uns und schickte sie, ohne vorher Geld zu verlangen, und sagte nur: „Bitte überweisen Sie das Geld.¡° Er schickte 1.000 Kassetten zu einem Fremden in Pusan, das ist Glaube. Wenn er Zweifel gehabt hätte: „Was ist, wenn sie mir das Geld nicht überweisen?¡°, hätte er uns die Kassetten nicht geschickt.

Gott hat deutlich versprochen: „So und so wird die Sünde getilgt, so und so wird man gerettet, so und so kann man in den Himmel kommen.¡° Wenn man diese Tatsache glaubt, wei©¬ man schon, wohin man geht, bevor man stirbt. Weil man nicht glaubt, sagt man, dass man erst nach dem Tod erfahren kann, ob man in den Himmel kommt oder nicht. Es ist zu spät, wenn man erst dann wei©¬, wohin man gehen muss, wenn man schon vor Gott steht. Es hätte keinen Sinn, wenn Sie es erst wüssten, wenn Sie schon in der Hölle wären. Gott hat uns die Bibel gegeben und Jesus Christus gesandt, damit wir auf dieser Erde schon die Sündenvergebung annehmen und wissen, dass wir in den Himmel kommen können, bevor wir vor Gott stehen. Niemand sagt: „Herr, ich glaube nicht an Gott.¡° Gibt es jemanden, der sagt: „Ich glaube nicht an Gott. Gott, erbarme dich meiner!¡°? Die meisten sagen, dass sie an Gott glauben. Aber wenn sie nicht an das Versprechen Gottes glauben, bedeutet das, dass sie gar nicht an Gott glauben. Obwohl ich niemals im Himmel war, glaube ich, dass ich in den Himmel komme, denn Jesus ist kein Lügner, und die Bibel lügt auch nicht. Diese Welt ist nicht mein Zuhause. Gott hat mir das ewige Königreich eindeutig versprochen. Er hat auch versprochen, dass er eines Tages wiederkommt, um mich abzuholen. Es gibt zwar diese klaren Versprechen, aber diejenigen, die diese Versprechen nicht annehmen, sagen, dass sie erst dann wissen, wohin sie gehen, wenn sie schon vor Gott stehen.

 

Meine Lieben, Apostel Paulus wurde nicht wegen seiner guten Werke gerettet. Der Räuber am Kreuz wurde auch nicht wegen seiner guten Taten erlöst. Sie wurden nicht deshalb gerettet, weil sie das Gesetz gehalten oder sich darum bemüht haben. Das Gleiche gilt auch für die Ehebrecherin. Wenn wir durch Einhalten des Gesetzes unsere Sünden reinwaschen und aufhören könnten zu sündigen, bräuchten wir keine Sündenvergebung. Da wir nicht nach dem Gesetz leben können und nur Sünder sind, die das Gesetz nicht vollkommen halten können, brauchen wir das Gesetz der Gnade und der Sündenvergebung. Wie wundervoll das Gesetz der Gnade ist! Das Gesetz macht Sünder zu Sündern, aber das Gesetz der Gnade macht Sünder zu Gerechten. Meine Lieben, ich sage nicht, dass ich in den Himmel komme, weil ich keine Sünde begangen habe. Ich meine auch nicht, dass ich nie gelogen oder nie etwas gestohlen habe.

Vor langer Zeit fand ein Lügen-Wettbewerb statt. Viele ausgezeichnete Lügner versammelten sich und bewarben sich um den Titel des besten Lügners. Der letzte trat auf die Bühne und sagte: „Meine Damen und Herren, ich bin gar nicht sicher, ob ich überhaupt lügen kann, obwohl ich an diesem Wettbewerb teilnehme. Nein, ich kann wirklich gar nicht lügen, weil ich von Geburt an niemals gelogen habe. Ich bin jetzt nur hier, weil meine Nachbarn mich gezwungen haben, bei diesem Wettbewerb mitzumachen. Ich möchte jetzt lieber von dieser Bühne abtreten, weil ich ganz und gar nicht lügen kann.¡° Dieser Mann gewann natürlich den ersten Preis. Derjenige, der sagt „Ich lüge nicht¡° ist der grö©¬te Lügner.

Wir alle haben das Gesetz übertreten, wir alle haben Sünde. Aber der Herr hat das Gesetz geändert und uns, die wir der Sünde verfallen sind, rein und gerecht gemacht. Was hat Jesus gesagt, nachdem er mit dem Finger auf die Erde geschrieben hatte? „Ich verdamme dich nicht, du hast keine Sünde.¡°

Meine Lieben, bevor ich dieses wunderbare Geheimnis verstanden habe, war ich auf die Ehebrecherin immer sehr neidisch, wenn ich die Bibel gelesen habe. Ich habe sie deshalb sehr beneidet, weil diese Frau, die wegen Ehebruchs hätte gesteinigt werden müssen, von Jesus hören konnte: „Du hast keine Sünde.¡° Der Mann, den ich auch beneidet habe, war der Räuber am Kreuz. Was für ein gesegneter Mann er war! Er konnte mit Jesus in den Himmel gehen, obwohl an ihm die Todesstrafe vollstreckt wurde. Später habe ich erkannt, dass sowohl die Ehebrecherin als auch der Räuber für mich stehen. Ich konnte auch erkennen, dass die Worte, die Jesus zu der Ehebrecherin und zu dem Räuber gesagt hat, für mich sind. Seitdem meine Augen geöffnet worden sind, kann ich sehen, dass alle Geschichten über David, Paulus usw. auch auf mich zutreffen. Das Wort, das Jesus zu der Ehebrecherin gesagt hat: „Ich verdamme dich nicht¡°, konnte ich glauben als das Wort, das Jesus zu mir gesagt hat. Jesus hat gesagt, dass er mich nicht verdammen wird und dass ich gerecht bin. Halleluja! Deshalb bin ich gerecht! Nicht weil ich keine Sünde begangen habe! Wenn es einen Mann gäbe, der gerecht wäre, weil er nie gesündigt hat, wäre er es durch seine eigenen Bemühungen. Aber wenn ein Mann gerecht wurde, der viel gesündigt hat wie ich, wurde er nur durch Gnade gerecht. Ich wurde von der Sünde gerettet ohne Verdienst, ohne Werke und ohne Bemühungen, allein durch die Gnade.

 

Mein Herz, durch die Sünde schwärzer als Tinte,

wurde reingewaschen, wie Schnee so wei©¬.

Ich eilte zu des Herrn kostbarem Blut,

und rein wurde mein Herz durch den Glauben.

 

Ich wurde gerettet, nicht weil ich keine Sünde begangen habe oder weil ich nicht gelogen habe. Ich wurde rein, nur weil ich an Jesus geglaubt habe, der am Kreuz für mich gestorben ist.

 

All meine Schätze sind im Himmel angehäuft.

Meines Lebens einziger Ruhm ist das Kreuz.

 

Am Kreuz wurden alle meine Sünden reingewaschen.

 

Ich eilte zu des Herrn kostbarem Blut,

und rein wurde mein Herz durch den Glauben.

 

Viel Zeit ist vergangen. Ich möchte nur noch eins sagen und dann meine Predigt beenden, damit wir noch persönliche Gespräche haben können. Lassen Sie uns Römer 4, 4-5 lesen:

„Dem aber, der mit Werken umgeht, wird der Lohn nicht aus Gnade zugerechnet, sondern aus Pflicht. Dem aber, der nicht mit Werken umgeht, glaubt aber an den, der die Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube gerechnet zur Gerechtigkeit.¡°

Kann Gott einen Sünder gerecht nennen? Auf keinen Fall! Sünder sind Sünder, Gerechte sind Gerechte. Gott darf uns, solange wir Sünder sind, nicht gerecht nennen. Damit er uns, die wir Sünder waren, gerecht nennen konnte, hat er mit seinem Urteil gewartet, bis er uns gerecht gemacht hatte. Er hat abgewartet, bis Jesus am Kreuz gestorben war, wo er all unsere Sünden getilgt hat. Gott hat gesehen, dass unsere Sünden vollkommen reingewaschen wurden dadurch, dass Jesus ans Kreuz genagelt wurde.

Gott hat uns erst Gerechte genannt, nachdem Jesus am Kreuz gestorben war. Aus Gottes Sicht hat Jesus all unsere Sünden reingewaschen. Wie ist es aus Ihrer Sicht? Wenn Sie es ebenso sehen wie Gott und glauben: „All meine Sünden sind weggewaschen¡°, dann sind Sie gerecht durch den Glauben. Aber wenn Sie darauf bestehen: „Dennoch bin ich ein Sünder¡°, bedeutet das, dass Sie meinen, Jesus konnte am Kreuz Ihre Sünde nicht reinwaschen. Es gibt viele, die beten: „Herr, bitte vergib mir meine Sünde.¡° Aber denken Sie bitte genau nach! Meine Lieben, hat Jesus am Kreuz Ihre Sünden reingewaschen oder nicht? Ist es nötig, nochmals zu bitten, dass Jesus unsere Sünden wegwaschen soll, obwohl er schon alles getan hat? Sie könnten ja erwidern: „Sündigen wir denn nicht immer wieder?¡° Aber die Antwort darauf ist: „Sind die Sünden, die Sie noch begehen werden, nicht schon reingewaschen?¡° Genau hier können wir den Unterschied der Gedanken sehen zwischen dem, der Glauben hat und dem, der keinen Glauben hat. Der Glauben hat, sagt: „Aha, all meine Sünden sind ja schon reingewaschen worden, so wei©¬ wie Schnee.¡° Der keinen Glauben hat, sagt: „Aber ich bin doch noch ein Sünder.¡°

Diejenigen, die keinen Glauben haben, vertrauen nicht auf die Gnade Jesu am Kreuz, sondern auf ihre eigenen Werke und Anstrengungen. Sie fallen automatisch unter das Gesetz und können dann nicht anders als zu versuchen, das Gesetz zu halten. Aber im Galaterbrief hei©¬t es, dass wir nicht mehr als Knechte unter dem Gesetz leben, nachdem der Glaube zu uns gekommen ist. Ich möchte morgen Vormittag weiter darüber erzählen. Es tut mir leid, dass meine Predigt so trocken war, weil ich über viele Dinge gesprochen habe. Jedenfalls hat Jesus diese Ehebrecherin nicht nach dem Gesetz Mose verurteilt. Wenn sie nach diesem Gesetz verurteilt worden wäre, hätte sie gesteinigt werden müssen. Jesus hat sie nach dem Gesetz der Liebe und Gnade verurteilt, das ganz anders ist als das des Mose. Würden Sie heute Abend vor dem Gesetz Mose stehen, würden Sie bestimmt verdammt. Kommen Sie bitte unter das Gesetz der Gnade, dann werden Sie heute Abend von der Sünde befreit.

Schlie©¬en Sie bitte Ihre Augen und senken Sie den Kopf. Meine Lieben, Sie haben heute Abend die erstaunliche Geschichte gehört, dass Jesus Christus kam und nicht durch das Gesetz, sondern durch die Liebe all Ihre Sünde vergeben hat. Gewiss ist es unmöglich, in einer Stunde alles zu erklären. Aber wenn einer von Ihnen jetzt denkt: „Gott, ich bin genau wie diese Ehebrecherin. Ich bin böse, schlecht und schmutzig wie sie. Wie diese Ehebrecherin, die von Jesus die Verhei©¬ung der Sündenvergebung bekommen hat, möchte auch ich heute Abend von dir die Sündenvergebung empfangen. Ich möchte durch das kostbare Blut Jesu am Kreuz von allen meinen Sünden befreit werden. Gott, bitte erbarme dich meiner und rette mich!¡°, wenn Sie von der Sünde gerettet werden möchten und wenn Sie durch den Glauben wiedergeboren werden und die ewige Erlösung empfangen möchten, dann heben Sie bitte Ihre Hand! Vielen Dank.