Die vier Aussätzigen

 

Zuerst lesen wir in der Bibel. Bitte schlagen Sie auf im Alten Testament 2. Könige, Kap. 7, Vers 1-9: „Elisa aber sprach: Hört des Herrn Wort! So spricht der Herr: Morgen um diese Zeit wird ein Ma©¬ feinstes Mehl ein Silberstück gelten und zwei Ma©¬ Gerste ein Silberstück im Tor von Samaria. Da antwortete der Ritter, auf dessen Arm sich der König lehnte, dem Mann Gottes und sprach: Und wenn der Herr Fenster am Himmel machte, wie könnte das geschehen? Er sprach: Siehe, mit deinen Augen wirst du es sehen, doch du wirst nicht davon essen! Und es waren vier aussätzige Männer vor dem Tor, und einer sprach zum andern: Was sollen wir hierbleiben, bis wir sterben? Wenn wir auch in die Stadt gehen wollten, so ist Hungersnot in der Stadt, und wir mü©¬ten doch dort sterben. Bleiben wir aber hier, so müssen wir auch sterben. So la©¬t uns nun hingehen und zu dem Heer der Aramäer laufen. Lassen sie uns leben, so leben wir, töten sie uns, so sind wir tot. Und sie machten sich in der Dämmerung auf, um zum Heer der Aramäer zu kommen. Und als sie vorn an das Lager kamen, siehe, da war niemand mehr da. Denn der Herr hatte die Aramäer hören lassen ein Getümmel von Rossen, Wagen und gro©¬er Heeresmacht, so da©¬ sie untereinander sprachen: Siehe, der König von Israel hat sich gegen uns verbündet mit den Königen der Hetiter und den Königen der Ägypter, da©¬ sie über uns kommen sollen. Und sie machten sich auf und flohen in der Dämmerung und lie©¬en ihre Zelte, Rosse und Esel im Lager, wie es stand, und flohen, um ihr Leben zu retten. Als nun die Aussätzigen vorn an das Lager kamen, gingen sie in eins der Zelte, a©¬en und tranken und nahmen Silber, Gold und Kleider und gingen hin und verbargen¡¯s und kamen wieder und gingen in ein anderes Zelt und nahmen daraus und gingen hin und verbargen¡¯s. Aber einer sprach zum andern: La©¬t uns so nicht tun; dieser Tag ist ein Tag guter Botschaft. Wenn wir das verschweigen und warten, bis es lichter Morgen wird, so wird uns Schuld treffen. So la©¬t uns nun hingehen und es dem Hause des Königs ansagen.¡°

 

Guten Abend, liebe Bürger von Pusan und liebe Geschwister!

Ich habe schon vor vielen tausend Menschen gepredigt und bin es auch gewohnt, in Radiosendungen zu sprechen. Aber jetzt - ich wei©¬ nicht warum - schlägt mein Herz wie bei einem, der das erste Mal verliebt ist.

Meine Lieben, in dieser Evangelisation möchte ich Ihnen über die wichtige Tatsache erzählen, wie Ihre Sünden wei©¬ wie Schnee werden können, damit das Lied „Oh happy day (Oh glücklicher Tag, oh glücklicher Tag, an dem Jesus meine Sünden weggewaschen hat)¡° in Ihren Herzen Wirklichkeit wird. Es ist sehr wichtig, da©¬ Sie mit geöffnetem Herzen über diese Tatsache hören.

Wie kann man sein Herz öffnen? Ich habe einmal auf dem Luftwaffenstützpunkt in Yechon bei einer Evangelisation gepredigt. Nach so einer Predigt sa©¬ ich abends noch mit einigen Leuten zusammen, und die Frau eines Piloten fragte mich: „Wie kann ich mein Herz öffnen?¡° Durch diese Frage wurde mir wieder bewu©¬t, da©¬ viele Menschen zwar wissen, da©¬ sie durch den Glauben an Jesus Christus wiedergeboren und von ihren Sünden befreit werden, aber sie haben nur eine vage Vorstellung davon, wie man sein Herz öffnen kann.

Bei mir war es genauso: Ich habe lange Zeit die Gemeinde besucht, aber ich wu©¬te nicht, wie ich von meiner Sünde befreit werden kann. Ich dachte, einfaches Bekennen und Bu©¬etun würde reichen, aber mein Herz blieb immer schwer beladen mit Sünden. Immer wieder schien es mir, als ob mein Herz rein geworden wäre, aber das war nur ein Trugbild.

In dieser Evangelisation möchte ich mich mit Ihnen unterhalten. Ein persönliches Gespräch ist natürlich während dieser Predigt nicht möglich, weil Sie viele sind, und ich bin alleine. Aber wenn Sie Fragen haben, stellen Sie diese Fragen in Ihren Herzen. Ich werde Ihnen auch Fragen stellen, dann können Sie auch in Ihren Herzen antworten. Ich kann zwar Ihre Stimme nicht hören, aber wenn ich in Ihre Gesichter sehe, werde ich Sie ein bi©¬chen verstehen können.

Ich denke, es ist schwierig, mit Gott ein persönliches Gespräch zu führen. Können wir Seine Stimme hören? Können wir Ihn sehen? Können wir Ihn anfassen? Lassen Sie uns damit beginnen, da©¬ Sie sich mit mir mit geöffnetem Herzen unterhalten. Stellen Sie mir alle Ihre Fragen in Ihrem Herzen, z. B. : Alles, was Sie in Ihrem Glaubensleben bedrückt, weil es unklar ist; wie die Sünden weggewaschen werden können; wie man wiedergeboren werden kann; wie die Probleme in Ihrem Herzen gelöst werden können etc.

 

Jeder wei©¬, da©¬ es gut ist, in der Bibel zu lesen und zu beten. Und gibt es jemanden, der sündigt, weil er nicht wei©¬, da©¬ sündigen schlecht ist? Niemanden! Aber wir können uns nicht so kontrollieren, wie wir möchten. Ich habe lange in Gefängnissen das Evangelium verkündet. Niemals habe ich zu den Gefangenen gesagt: „Bitte sündigen Sie nicht mehr!¡°, weil es niemanden gibt, der die Sünde besiegen kann. Ich wollte sie anhand der Bibel erkennen lassen, wie die Sünde besiegt werden kann.

 

Meine Lieben, heute Abend fordere ich von Ihnen nicht Ihren Willen, ich fordere auch nicht Ihre Entschlu©¬kraft. Wenn heute Abend Ihr Herz geöffnet wird, das Wort Gottes einzieht und Jesus Christus Ihr Herz regiert, dann brauchen Sie nicht mehr selbst mit den Sünden zu kämpfen, d. h. Sie müssen nicht mehr selbst versuchen, mit dem Rauchen aufzuhören, mit dem Trinken aufzuhören, mit dem Stehlen aufzuhören, schmutzige Gedanken aufzugeben. Jesus Christus in Ihnen kann alle Sünde in Ihrem Herzen besiegen. Er kann Sie von schmutzigen Gedanken, Ha©¬, Eifersucht usw. befreien. Deshalb möchte ich Ihnen heute Abend Jesus Christus vorstellen.

Es gibt viele Menschen, die etwas über Jesus wissen und Seinen Namen rufen, aber ihr Herz ist ganz weit von Ihm entfernt. Heute Abend ist Jesus ganz in Ihrer Nähe - nein, Er steht jetzt vor der Tür Ihres Herzens - nein, Er sagt jetzt, Er liebt Sie von ganzem Herzen und bittet: Öffne dein Herz. Wenn Sie heute Abend das Wort Gottes mit „Amen (= So soll es geschehen)¡° in Ihr Herz aufnehmen, kann Jesus Christus in Ihrem Herzen wirken.

 

Ich erzähle Ihnen jetzt eine Geschichte aus dem alten Spanien: Es gab einen Kapitän, der sehr viel unterwegs war. Manchmal kam er nach einem Monat nach Hause, manchmal  nach drei oder erst nach sechs Monaten. Jedesmal umarmte und kü©¬te er seinen einzigen Sohn, den er sehr vermi©¬t hatte, und brachte ihm Geschenke mit. Doch leider mu©¬te er sich nach kurzer Zeit wieder von Frau und Sohn verabschieden. Er sagte dann immer zu seinem Sohn: „Ich komme bald wieder, warte auf mich.¡° Aber einmal, als der Vater sich verabschiedete, wollte der Sohn ihn nicht gehen lassen. Deshalb versprach der Vater, ihn das nächste Mal mitzunehmen. Nach ein paar Monaten kam der Vater wieder nach Hause. Der Sohn war überglücklich, weil er diesmal mit seinem Vater mitreisen durfte. Aber die Mutter war voll Sorge, weil ihr Sohn mit auf diese Reise gehen sollte. Doch der Vater versuchte sie zu beschwichtigen: „Liebste, hab keine Angst, diese Reise ist nicht so lang. Ich möchte doch gerne versuchen, ihn mitzunehmen.¡° In dieser Nacht konnte der Sohn vor Freude nicht schlafen. Am nächsten Morgen sagte der Vater, da©¬ es ihm auf dem Schiff wahrscheinlich langweilig werden würde, weil es nichts zu sehen gäbe als Wasser und Himmel, und er solle sein Lieblingsspielzeug mitnehmen. Also packte der Sohn Spielzeug und seine Bilderbücher ein und zuletzt seinen Freund, ein Affenbaby. Dann begann mit einem lauten Signal die Reise. Während der Junge die Möwen und die Wellen beobachtete, fuhr das Schiff unbemerkt aufs Meer hinaus. Jetzt gab es keine Möwen mehr, sondern nur noch Himmel und Wasser, wie der Vater es gesagt hatte. Da der Vater und die Matrosen immer beschäftigt waren, spielte das Kind in der Kajüte mit dem Äffchen.

Eines Tages stibitzte der Affe dem Jungen seine Mütze und rannte damit aus der Kajüte. Der Junge wollte seine Mütze natürlich wiederhaben und verfolgte das Äffchen. Die Jagd ging durch das ganze Schiff und schlie©¬lich an Deck, wo der Affe einen Mast hochkletterte. Das Kind dachte: „Jetzt hab ich dich¡° und kletterte hinter ihm her. Aber immer, wenn er dachte, er kann ihn gleich fassen, kletterte der Affe noch ein Stückchen höher. Da der Junge immer nach oben blickte, war ihm nicht bewu©¬t, wie hoch er schon geklettert war. Schlie©¬lich sa©¬ der Affe oben auf der Mastspitze, und das Kind dachte: „ Jetzt kannst du mir nicht mehr entkommen¡° und wollte nach ihm greifen. In diesem Augenblick sprang der Affe hinunter auf das Deck, und der Junge sah zum ersten Mal nach unten. Entsetzt merkte er, wie hoch oben er war. Die Matrosen waren so klein wie Ameisen. Ihm wurde schwindelig vor Angst, und er verlor seine Kraft in Armen und Beinen, so da©¬ er auch nicht mehr in der Lage war, hinunterzuklettern. In diesem Moment entdeckte ihn ein Matrose und schrie: „Um Himmels willen, das ist ja der Sohn des Kapitäns!¡° Wer konnte ihn da herunterholen? Die Matrosen sammelten sich auf dem Deck und besprachen die Lage. Obwohl er immer schwächer wurde, klammerte der Junge sich mit letzter Kraft an den Mast, denn wenn er loslassen würde, würde er sterben. Ein Matrose rief den Kapitän: „Wir haben ein gro©¬es Problem!¡°

„Was ist los?¡°

„Kommen Sie schnell an Deck und sehen Sie selbst!¡°

Als der Kapitän kam, sah er seinen Sohn mit letzter Kraft an der Mastspitze hängen und hörte seine ängstlich zitternde Stimme rufen: „Papa!¡°

„Wie konnte das blo©¬ geschehen?!¡°

Er schlo©¬ kurz die Augen und überlegte. Dann zog er seine Pistole aus dem Gürtel. Alle waren gespannt und dachten: „Was soll das nützen, jetzt den Affen zu töten?¡° Aber der Vater zielte mit der Pistole auf seinen Sohn und rief: „Kannst du mich hören?¡°

„Ja, Vater.¡°

„Spring ins Meer! Sonst erschie©¬e ich dich. Ich zähle bis drei!¡°

Der Sohn kannte seinen Vater genau und wu©¬te, da©¬ er immer sein Wort hielt. Er entschied sich, lieber zu ertrinken als erschossen zu werden. Er hatte gro©¬e Angst, den Mast loszulassen, aber trotzdem bereitete er sich darauf vor.

„Eins!¡°

Er hielt sich mit den Händen noch fest und stemmte die Fü©¬e gegen den Mast.

„Zwei!¡°

Er lie©¬ die Hände los, drückte sich mit den Fü©¬en vom Mast ab und sprang. Die Matrosen hatten schon darauf gewartet und retteten ihn aus dem Wasser.

 

Meine Lieben, ich will Sie heute Abend nicht durcheinanderbringen. Ich möchte Ihnen gerne die Gelegenheit geben, tief über Ihren Glauben nachzudenken.

Viele Menschen haben zu Beginn eines neuen Jahres gute Vorsätze: Sie wollen fasten, nächtelang beten etc., um ein gutes Glaubensleben zu führen. Aber das ist sehr schwer.

Wir fragen einen Taxifahrer: „Glauben Sie an Jesus?¡°

„Fragen Sie mich bitte nicht so etwas! Ich habe sowieso kaum Zeit, um zu leben und zu arbeiten!¡°

Wir fragen einen Polizisten: „Glauben Sie an Jesus?¡°

„Ich bin so beschäftigt, da©¬ ich keine Zeit habe, in Ruhe die Gemeinde zu besuchen!¡°

Wir fragen einen Arzt: „ Glauben Sie an Jesus?¡°

„Ach, warum habe ich Medizin studiert?! An diesem schönen Frühlingstag machen andere Leute einen Ausflug, aber ich mu©¬ jeden Tag mit Kranken verbringen und mir ihre verzerrten Gesichter ansehen. Obwohl ich an Jesus glauben möchte - dazu habe ich gar keine Zeit!¡°

Wir fragen einen Soldaten: „Glauben Sie an Jesus?¡°

„In der Kaserne gibt es genug zu tun, ich habe gar keine Zeit!¡°

Wir fragen einen Geschäftsmann: „Glauben Sie an Jesus?¡°

„Erst mal mu©¬ ich Geld verdienen, damit meine Kinder eine gute Ausbildung bekommen und später heiraten können. Dann werde ich an Jesus glauben. Pastor, Sie wissen das nicht, aber ohne zu lügen kann man kein Geschäft führen! Diese Ware hier habe ich z. B. für 2 DM gekauft, aber ich mu©¬ sagen, sie hätte mich 4 DM gekostet. Wie kann ich mit diesen Lügen an Jesus glauben?! Wenn ich das Geschäft aufgebe, werde ich glauben.¡°

Viele Menschen denken, sie haben einen guten Grund, da©¬ sie nicht oder nicht zu diesem Zeitpunkt an Jesus glauben können.

Eines Tages habe ich in einer Kaserne eine Evangelisation veranstaltet. Dort habe ich zu den Soldaten gesagt: „Wenn Sie meinen, da©¬ es schwer ist, an Jesus zu glauben, heben Sie bitte Ihre Hand!¡° Daraufhin hoben fast alle ihre Hand.

„Neben mir sitzt der Bataillonsführer. Herr Major Park, stehen Sie doch bitte mal auf! Leute, ist dieser Mann Major und gleichzeitig Bataillonsführer? Heben Sie Ihre Hand, wenn es für Sie schwer ist, das zu glauben!¡° Keiner der Soldaten hob seine Hand.

„Einem Bataillonsführer zu glauben, da©¬ er gleichzeitig Major ist, ist also nicht schwer. Warum ist es dann so schwer, Jesus zu glauben? Ist Jesus weniger als ein Bataillonsführer?¡°

Weil wir nicht wissen, was der Begriff „Glauben¡° eigentlich bedeutet, ist es so schwer, an Jesus zu glauben.

 

Meine Lieben, für mich ist es sehr schön, da©¬ ich meiner Frau glauben kann. Ich glaube meiner Frau nicht aus einem bestimmten Grund, z. B. weil sie schön ist. Es ist für mich ebenfalls sehr schön, meinen Kindern zu glauben. Wenn ich meinen Kindern mi©¬trauen würde, wäre das sehr schlimm für mich. Jesus zu glauben ist ganz einfach und erleichtert mich. Jesus sagt: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.¡° (Matth. 11, 28) Aber obwohl viele Menschen an Jesus glauben, haben sie keine Ruhe im Herzen. Sie befinden sich also in folgender Situation: Jesus sagt: „Ich will euch erquicken¡°, aber sie finden keine Ruhe. Jesus sagt auch: „Seid fröhlich allezeit¡°, aber sie haben viele Sorgen. Wenn Sie auch so an Jesus glauben, sollten Sie wenigstens einmal über Ihren Glauben nachdenken. Ich stelle öfters diese Frage: „Wenn Sie nach dem Wort Gottes gut beten, den Zehnten geben, jeden Sonntag zum Gottesdienst gehen und im Glauben nicht sündigen, dann können Sie in den Himmel kommen, nicht wahr?¡°

„Ach, das wei©¬ doch jeder!¡°

Aber, meine Lieben, ist das wirklich möglich? Wer von Ihnen alle Gebote hält, heben Sie bitte die Hand! Wer von Ihnen noch nie versäumt hat, den Zehnten zu geben, heben Sie bitte die Hand! Wer niemals sonntags den Gottesdienst geschwänzt hat, heben Sie bitte die Hand! Wer niemals gelogen hat, heben Sie bitte die Hand! Wer niemals jemanden geha©¬t hat, heben Sie bitte die Hand. Wer niemals ehebrecherische Gedanken gehabt hat, heben Sie bitte die Hand. Meine Lieben, wir können niemals Gottes Niveau erreichen! Wir sind in genau derselben Situation wie das Kind in meiner Geschichte, das sich an der Mastspitze festklammert und versucht, nicht zu fallen. Aber das halten wir nicht lange durch. Gott hat uns einen neuen Weg geöffnet, den Weg des Evangeliums. Dieser Weg ist in der Bibel tief verborgen.

Meine Lieben, so wie Sie ein richtiges Glaubensleben haben möchten, so möchte Gott, so möchte der Heilige Geist, so möchte Jesus heute Abend zu Ihren Herzen reden. Gottes Weg, der anders ist als Ihre Gedanken, ist in der Bibel verborgen. Wenn wir dieses Geheimnis verstehen, das in der Bibel versteckt ist, ist es sehr leicht, von der Sünde befreit zu werden. Für mich selbst ist es zu schwer, meine Sünden loszuwerden, aber es ist ganz leicht, mich von Gott von den Sünden reinigen zu lassen. Aus meiner eigenen Kraft die Sünde zu besiegen, ist wirklich zu schwer. Aber durch Jesus ist das ganz leicht. Ich möchte Ihnen das gerne genau erklären und lese dazu folgenden Text aus 2. Kön. Kap. 7, Vers 1: „Elisa aber sprach: Hört des Herrn Wort! So spricht der Herr: Morgen um diese Zeit wird ein Ma©¬ feinstes Mehl ein Silberstück gelten und zwei Ma©¬ Gerste ein Silberstück im Tor von Samaria.¡° Zur Zeit des Alten Testaments haben die Aramäer eines Tages die Israeliten in der Stadt Samaria angegriffen. So wie die Chinesen ihr Land durch die Chinesische Mauer geschützt haben, so war auch die Stadt Samaria ganz von einer Mauer umgeben zum Schutz gegen Feinde. In diesem Krieg zwischen Aramäern und Israeliten sah es so aus, als ob die Aramäer siegen würden, deshalb wurde das Stadttor verschlossen. Damals gab es ja keine Raketen und Bomben wie heute. Wenn also das Tor verschlossen war, gab es keine Möglichkeit mehr, in die Stadt zu gelangen. Die Aramäer belagerten die Stadt und warteten darauf, da©¬ die Israeliten aufgeben würden. Da die Mauer nur die Stadt selbst umzog und nicht das Ackerland, konnten die Einwohner nicht die Felder bestellen, so da©¬ nach einem Jahr eine Hungersnot ausbrach. Nach 2-3 Jahren wurde die Hungersnot ganz schlimm. Wie schrecklich diese Hungersnot war, kann man in dieser Geschichte daran erkennen, da©¬ Mütter ihre eigenen Kinder aufa©¬en. Eine Frau machte ihrer Nachbarin den Vorschlag, heute deren Sohn zu kochen und zu essen und morgen ihren. Aber am anderen Tag versteckte sie ihr Kind, um es alleine zu essen. In solch schlimme Situation waren die Israeliten geraten. Aber eines Tages hat Gottes Knecht, der Prophet Elisa, zu den Israeliten gesagt: „Ein Ma©¬ feinstes Mehl wird ein Silberstück gelten und zwei Ma©¬ Gerste ein Silberstück¡°. D. h. morgen werden die Nahrungsmittel  in dieser Stadt sehr, sehr billig sein.

Wenn früher in Korea eine Hungersnot ausbrach, mu©¬ten sehr viele Menschen verhungern, weil es noch keine Transportmöglichkeiten gab. Damals gab es die Begriffe „Linsensuppenacker¡° und „Gerstensuppenacker¡°. Das kam daher, da©¬ manche Menschen für einen Teller Suppe einen ganzen Acker eintauschten. Die Älteren unter Ihnen, die diese Situation noch miterlebt haben, können verstehen, wie schlimm es damals in Samaria war.

In dieser Lage sagte Elisa, ein Ma©¬ feinstes Mehl würde morgen ein Silberstück kosten. Das konnte der Ritter des Königs nicht glauben und sagte: „Wenn der Herr Fenster am Himmel machte, wie könnte das geschehen?¡° Der Mann Gottes antwortete ihm: „Siehe, mit deinen Augen wirst du es sehen, doch du wirst nicht davon essen!¡° In dieser Zeit lebten die Aussätzigen au©¬erhalb der Stadt. Vor der Hungersnot brachten die Familienangehörigen ihnen jeden Tag Essen und Kleidung, aber jetzt hatten die Familien in der Stadt selber nichts zu essen. Deshalb mu©¬ten auch viele Aussätzige verhungern. Nur vier von ihnen waren übriggeblieben. Die vier redeten untereinander: „Mein Freund ist gestorben, meine Neffe ist gestorben. Wer ist als nächster dran? Du und ich, wir werden auch bald sterben. Sollen wir hier sitzen und auf den Tod warten?¡°

„Aber wenn wir in die Stadt gehen, kann uns auch niemand helfen, weil dort selbst alle hungern.¡°

„Stimmt. Wenn wir hier bleiben, werden wir aber auch verhungern. Also gehen wir zu den Aramäern und geben auf! Lassen sie uns leben, so leben wir. Töten sie uns, so sind wir tot. Wir haben keine andere Chance!¡°

Sie machten sich auf zum Lager der Aramäer, hinkend und schlurfend, mit ausgezehrten und durch ihre Krankheit teilweise schon abgestorbenen Gliedern. Manchmal fielen sie auch hin, weil sie schon lange nichts gegessen hatten. Die Geräusche, die diese vier elenden Gestalten dabei machten, wandelte Gott in akustische Spezialeffekte um: Die Aramäer hörten „Getümmel von Rossen, Wagen und gro©¬er Heeresmacht¡°. Sie dachten, die Israeliten hätten sich mit den anderen Königen gegen sie verbündet und ergriffen Hals über Kopf die Flucht. Sie hatten keine Zeit, die Pferde zu nehmen, sondern rannten einfach zu Fu©¬ los. Als nun die vier Aussätzigen ankamen, war das Lager verlassen. Sie fanden Essen, Kleidung, allerlei Schätze überall verstreut. Wie werden sie sich gefühlt haben, als sie diese Fülle von Essen gesehen haben, nachdem sie so lange gehungert hatten?!

Meine Lieben, durch diese Geschichte zeigt Gott uns, wie Er uns die lebendige geistliche Nahrung gibt und uns die Geheimnisse erkennen l䩬t - uns, die wir immer noch im Sterben liegen, obwohl wir viel über das Wort Gottes hören. Normalerweise mü©¬te man die Kraft aus der Nahrung bekommen. Die Menschen haben zwar das Wort gehört, aber sie bekommen keine Kraft. Ihr Glaube verwelkt, mischt sich mit der Welt und gerät unter die bösen Begierden. Diesen Zustand zeigt die Bibel durch diese Geschichte von den vier Aussätzigen. Sie zeigt auch, wie man aus dieser Situation befreit werden kann.

Ich bin am Nack-Dong-Flu©¬ aufgewachsen, mein Vater hatte ein gro©¬es Erdnu©¬feld. Deshalb haben wir immer im Herbst viele Erdnüsse gegessen, manchmal gebraten, manchmal roh, manchmal gekocht oder mit Reis, oft auch als Lunchpaket mit in die Schule genommen, deswegen hatte ich viele Freunde. Erdnüsse schmecken sehr gut. Wenn man sie aber direkt aus der Erde ausgräbt und i©¬t, schmecken sie nicht. Man mu©¬ erst ihre Schalen entfernen und nur die Kerne essen. Das ist dasselbe bei Pistazien, Walnüssen und Maronen. Warum sammeln Kinder im Herbst eigentlich Maronen? Sie sind doch stachelig, und wenn sie ihnen auf den Kopf fallen, tut es weh. Sie tun es, weil sie den Geschmack des Kernes kennen. Der Maronenkern schmeckt gut, aber die Schale ist stachelig. Was wird passieren, wenn man versehentlich die Schale i©¬t? Man könnte an dem Tag wahrscheinlich nichts mehr essen. Meine Lieben, die Maronen schmecken sehr gut, aber nur der Kern, nicht die Schale. Mit dem Wort Gottes ist es dasselbe. Im Wort Gottes gibt es den Kern und die Schale, die den Kern umgibt. Wenn man den Kern des Wortes nicht kennt und nur die Schale kaut, dann kann man nicht anders als murren: „Man sagt zwar, da©¬ das Wort Gottes gut schmeckt, aber mich macht es nur schläfrig.¡°

Meine Frau schläft beim Autofahren immer ein (es wäre vielleicht besser, wenn ich aus meinem Auto ein Bett machen würde!). Ich reise mit meiner Frau oft lange Strecken mit dem Auto, und nach 5 km ist sie schon eingedöst. Ich bin früher auch oft eingenickt. Aber das war nicht beim Autofahren, sondern beim Lesen der Bibel. Es gibt einen Witz: Je mehr die Bibel verkauft wird, desto weniger Schlaftabletten werden verkauft. Man ist hellwach, aber sobald man die Bibel in die Hand nimmt, wird man so schläfrig, da©¬ man nicht mehr wei©¬, ob man hebräisch oder griechisch liest. - Sie lachen, aber vielen von Ihnen geht es bestimmt genauso, nicht wahr? Warum schläft man beim Lesen der Bibel ein? Die Bibel ist doch der Liebesbrief Gottes an uns! Aber weil man den Geschmack des Kerns des Wortes nicht kennt und nur die Schale sieht, kann man nicht anders, als schläfrig zu werden. Das hei©¬t: Weil man die geistliche Bedeutung nicht kennt, langweilt man sich, schlägt die Bibel zu und denkt: „Selig sind, die nicht wissen und doch glauben.¡° Meine Lieben, lassen Sie uns nicht die Bibel zuschlagen und glauben, sondern lassen Sie uns die Bibel aufschlagen und glauben!

Ich bin Pastor Woo sehr dankbar dafür, da©¬ er mich, einen geringen Mann, in diese Evangelisation eingeladen hat. Stellen wir uns mal vor, ich wäre nach dieser Evangelisation nach Seoul gefahren, wo ich zu Hause bin. Hier schreibe ich einen Brief an Pastor Woo: „Lieber Pastor Woo, ich danke dir, da©¬ du mich in Pusan so herzlich aufgenommen hast. Wie geht es eurer Gemeinde und deiner Familie? Uns geht es gut. Jetzt weht in Seoul der sanfte, laue Herbstwind, und die Chrysanthemen sind voll erblüht; der Himmel ist weit und strahlend blau. Am 30. Oktober hat meine Frau Geburtstag, und dazu laden wir dich und deine Familie herzlich ein. Wir rechnen damit, da©¬ ihr bestimmt kommt!¡° Pastor Woo liest den Brief. Seine Frau neben ihm fragt: „Von wem ist der Brief?¡°

„Von Pastor Park aus Seoul.¡°

„Was hat er geschrieben?¡°

„In Seoul sind die Chrysanthemen voll erblüht.¡°

Hat das einen Sinn, wenn er so antwortet? Oder ein Gemeindemitglied fragt: „Was hat Pastor Park geschrieben?¡°

„In Seoul weht der Herbstwind.¡° Diese Antwort trifft ebenfalls nicht den Kern des Briefes. Obwohl der Brief diese Mitteilungen über Herbstwind, Chrysanthemen und blauen Himmel auch enthält, sind sie nicht der Kern meines Briefes. Was ist der Kern dieses Briefes? Es ist die Einladung! Auch wenn man den Brief auswendig lernen würde, aber nicht erkannt hätte, welches der Kern ist, hätte man den ganzen Brief nicht verstanden.

So ist es auch mit der Bibel: Wenn man sie auswendig kann und die Theologie,                                                               z. B. Fundamentaltheologie, Exegese usw. beherrscht, aber den Inhalt, den Gott uns sagt, nicht erkennt, ist das genau so, als wenn man die Bibel gar nicht kennt. In der Bibel gibt es nicht nur Geschichten, sondern auch die Liebeserklärung Gottes an uns! Stellen wir uns noch etwas vor: Ich besuche einen Bekannten nach einer langen Reise und bin hungrig. Er ist gerade bei der Kartoffelernte. Obwohl ich gerne Kartoffeln essen würde, kann ich aus Anstand nicht darum bitten. Ich sage: „Oh, Sie haben eine gute Kartoffelernte!¡°

„Meinen Sie auch, Pastor?¡°

„Sie sehen sehr wohlschmeckend aus!¡°

„Ja, da haben Sie Recht!¡°

„Als ich noch klein war, habe ich auch gerne Kartoffeln gegessen.¡°

„Oh wirklich? Ich auch! Unsere Kartoffeln sind wirklich gut, nicht wahr? Gehen Sie doch hinein und ruhen Sie sich von der langen Reise aus!¡°

Dieser Mann erkannte mein Herz nicht. Wenn ich auch nicht direkt um Kartoffeln bitte - wenn ich sage „Diese Kartoffeln sehen wohlschmeckend aus¡° und „Ich mag Kartoffeln¡°, mu©¬ er ein Gespür dafür haben, da©¬ ich gerne Kartoffeln essen würde.

Wenn ein schüchterner junger Mann zum ersten Mal verliebt ist, kann er zu dem Mädchen nicht einfach sagen „Ich liebe dich¡°. Aber das Mädchen kann das Herz des Jungen schon daran erkennen, wie er sich ihr nähert und herumdruckst.

Wenn Gott uns Seine Liebe zeigen möchte, redet Er durch Gleichnisse zu uns, damit wir ihn besser verstehen können. Denn wir verstehen normalerweise nicht den gro©¬en, weiten Willen Gottes. Aber selbst wenn wir die Bibel auswendig lernen würden, könnten wir nicht verstehen, was Gott uns sagen will. Es ist jedoch sehr wichtig, zu erkennen, worum es in den Geschichten der Bibel geht und warum Gott das geschrieben hat.

Meine Lieben, was sagt Gott uns durch die Geschichte, die wir heute Abend gelesen haben? Hier geht es darum, auf welchem Wege das Evangelium zu den Israeliten kam, die in Samaria eingeschlossen waren und ohne Hilfe von au©¬en verhungert wären. Nun lassen Sie uns einmal annehmen, da©¬ das nicht das Problem der Israeliten war, sondern unser Problem ist. Gibt es unter Ihnen jetzt jemanden, der sich in einer solchen Lage befindet, da©¬ er kurz vor den Sterben ist wie die Israeliten? Gibt es hier jemanden, der nicht vor Gott bestehen kann wegen seiner Sünde, obwohl er gesund, jung, klug, erfolgreich, gut ausgebildet und schön ist? Gibt es hier jemanden, der unter seinen Sünden leidet, weil er damit nicht alleine fertig werden kann, obwohl er flei©¬ig in die Gemeinde geht, Bibel liest und betet? Für diesen Menschen gibt es keine andere Möglichkeit: Er mu©¬ sterben. Mit Sünde kann man nicht in den Himmel kommen, auch wenn man die Gemeinde besucht, den Zehnten gibt, Gottesdienst feiert und Gutes tut. Gott hat diese Welt geschaffen, auch den schönen Garten Eden. Aber seit die Sünde in die Welt gekommen ist, ist sie verdorben und der Sünde verfallen. Gott wird nie erlauben, da©¬ die Sünde in den Himmel kommt.

Heute bin ich mit dem Flugzeug hierhergeflogen. Als ich vor dem Flughafen Seoul auf den Parkplatz fahren wollte, wurde ich von einem Polizisten kontrolliert. „Öffnen Sie bitte Ihren Koffer!¡° Ich öffnete den Koffer, und er sah meine Bibel. „Sie dürfen parken.¡° Als ich ins Flughafengebäude kam, wurde ich wieder kontrolliert. „Was ist in Ihrem Koffer drin?¡°

„Bücher.¡°

„Sie dürfen weitergehen.¡°

Beim Einsteigen ins Flugzeug gab es noch eine Kontrolle. Meine Lieben, wenn wir alle gut wären - warum müssen wir dann so oft kontrolliert werden? Vor kurzem gab es eine Terroraktion im Flughafen, und man wei©¬ nicht, ob sich das wiederholt. Deshalb gibt es die vielen Kontrollen. So wie es diese Kontrollen im Flughafen gibt, so gibt es auch eine Kontrolle im Himmel. Durch die Kontrollen am Flughafen kommt niemand, der eine Bombe bei sich hat. Durch die Kontrolle im Himmel kommt niemand, der Sünde in sich hat. Wenn ein Sünder durchgehen will, piepst die Alarmanlage. „Du darfst nicht rein.¡°

„Gott, ich habe den Zehnten gegeben.¡°

„Trotzdem: Nein!¡°

„Ich habe anderen viel geholfen!¡°

„Nein!¡°

„Ich habe sehr viel gebetet!¡°

„Ich habe nein gesagt!¡°

„Ich war Leiter einer sozialen Einrichtung.¡°

„Mein Nein ist endgültig!¡°

Bei dieser Kontrolle hilft gar nichts: Weder Bestechung noch gute Beziehungen noch Intelligenz noch vornehme Abstammung. Mit Sünden kann man niemals durchgehen!

Viele Menschen denken fälschlicherweise: „Weil ich so fest an Jesus glaube, wird Er mich trotz meiner paar Sünden in den Himmel lassen. Weil Gott ein ¡®lieber Gott¡¯ ist und ich so inbrünstig an Ihn glaube, wird Er mir nicht verbieten, in den Himmel zu gehen.¡° Verstehen Sie das bitte nicht falsch: Gott ist gerecht. Er verbietet allen Sündern ohne Unterschied, in den Himmel zu kommen. Deshalb hat Gott uns Seinen Sohn geschickt, damit wir von der Sünde befreit werden können.

Ich frage oft die Leute, die in die Gemeinde kommen, ob sie Sünde haben, denn ich habe früher auch viel unter meinen Sünden gelitten. Der Grund, warum ich oft Gefängnisse besuche und dort evangelisiere, ist, da©¬ ich denke, ich wäre ebenso wie diese Leute im Gefängnis gelandet, wenn es Jesus nicht gäbe. Ich predige vor diesen Gefangenen so: Ich bin nicht im Gefängnis gelandet. Aber das hei©¬t nicht, da©¬ ich besser bin als Sie. Und es hei©¬t auch nicht, da©¬ ich weniger Sünden begangen habe als Sie. Ich war ein böser und schlechter Mensch. Ich hatte sehr viele schlechte Gedanken in meinem Herzen. Nur durch Jesus ist es möglich, da©¬ ich heute Abend hier vor Ihnen stehen kann. Ich habe früher tief in der Sünde gelebt. Oft habe ich die Zähne zusammengebissen und mir vorgenommen, nicht mehr zu sündigen. Aber das hat nicht geklappt. Von au©¬en betrachtet war ich ein Mitglied der Jugendgruppe der Gemeinde, im Kirchenchor und Sonntagsschullehrer. Aber innerlich litt ich unter vielen Sünden, die andere nicht kannten. Ich fragte viele Pastoren: „Pastor, wie kann ich meine Sünden beseitigen?¡° „Tu Bu©¬e!¡° Ich habe Bu©¬e getan, aber das Problem meiner Sünde wurde nicht grundsätzlich gelöst.

 Im Johannesbrief Kap. 1, Vers 9 steht: „Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, da©¬ er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.¡° Ich habe diesen Vers so verstanden: Wenn ich die Sünden, die ich begangen habe, einzeln bekenne, werden sie beseitigt. Später habe ich erkannt, da©¬ das falsch ist. „Wenn wir aber unsre Sünden bekennen¡°, so steht es in der Bibel, nicht wahr? Meine Lieben, was ist eigentlich die Sünde? Stehlen, lügen, töten, ehebrechen - ist das die Sünde? Auf keinen Fall, das ist nicht die Sünde!

Meine Lieben, was ist eigentlich Aussatz? Abgefaulte Finger, ausgefallene Augenbrauen, verformte Nase - ist das der Aussatz? Nein, das sind nur die Symptome und das Resultat des Aussatzes, nicht der Aussatz selbst. Meine Lieben, was ist eigentlich Typhus? Hohes Fieber, Haarausfall und Durchfall - ist das Typhus? Das ist nicht der Typhus, das sind nur die Symptome, wenn das Typhusvirus sich im Körper ausbreitet.

Genauso unterscheidet sich die Sünde von den Sünden. Wenn man eine Erkältung hat, hat man Husten und Schnupfen. Aber Husten und Schnupfen sind nicht die Erkältung selbst, sondern Symptome der Erkältung. Sünde und Symptome der Sünde sind etwas vollkommen anderes. Lügen, stehlen, hassen, töten, ehebrechen sind die Symptome der Sünde. Wenn man Sünde hat, treten solche Symptome auf. Dann, meine Lieben, hat der keine Sünde, der nicht stiehlt oder Ehebruch begeht? Nein, dieser hat Sünde, aber die Symptome sind eben nicht offensichtlich. An vielen Stellen in der Bibel wird der Aussatz mit der Sünde verglichen. Man  sagt über den Aussatz: Drei Jahre lang merkt der Betroffene selbst nichts, drei Jahre lang merkt es nur der Betroffene, drei Jahre lang merken es auch andere. Wenn also bei einem Mann Symptome des Aussatzes zu sehen sind - ist er dann von diesem Tag an aussätzig? Nein, er war schon ein Aussätziger, aber erst jetzt ist die Krankheit sichtbar geworden. Bevor die Symptome sichtbar waren, war der Mann schon ein Aussätziger. Die Bibel sagt: Genauso sind Sie schon Sünder, obwohl Sie nicht stehlen, töten, ehebrechen oder andere hassen. Können Sie mir folgen? Einige unter Ihnen könnten sagen: Nenne mich nicht immer Sünder, Sünder!

Eines Nachts hat ein Mann mich angerufen: „Pastor, ich möchte mit Ihnen sprechen.¡° „Gern, kommen Sie bitte.¡° Ich nannte ihm meine Adresse, und er ist gekommen und hat drohend zu mir gesagt: „Pastor, ich bin gerade aus dem Gefängnis entlassen worden. Das war schon das neunte Mal! Bitte geben Sie mir Geld!¡° Ich habe ihn gefragt: „Wissen Sie, wer ich bin?¡°

„Sie sind ein Pastor, nicht wahr?¡°

„Was macht ein Pastor? Ist er jemand, der immer Geld gibt? Oder Essen?¡°

„Nein.¡°

„Ein Pastor ist jemand, der geistliche Nahrung gibt. Setzen Sie sich, bitte! Es ist wichtiger, Ihnen geistliche Nahrung zu geben als Geld. Weil ein Pastor jemand ist, der Nahrung des Lebens gibt, hören Sie nur zu!¡°

Dann habe ich angefangen, ihm das Evangelium zu verkünden.

„Pastor, ich wei©¬ darüber schon alles! Nennen Sie mich nicht immer Sünder, Sünder!¡°

„Ja, ich will Sie auch nicht Sünder nennen, aber Sie müssen von der Sünde befreit werden.¡°

Alle Menschen sind von der Sünde gefesselt. Schlechte Taten wie Stehlen, Lügen, Ehebrechen, Töten sind nicht das eigentliche Problem. Die Eigenschaft, die uns zu diesen Taten führt, ist das Problem. Wenn wir hören, da©¬ zwei Leute Schwierigkeiten miteinander haben oder jemand verleumdet wird, spüren wir eine heimliche Freude in uns. Wenn ein Cousin ein schönes Grundstück kauft, werden wir neidisch. Haben Sie nicht solche Gefühle? Wenn ja, haben Sie die Krankheit „Sünde¡°. Wenn man Aussatz hat, fallen die Haare der Augenbrauen aus, die Finger faulen ab. Wenn man Typhus hat, bekommt man Fieber, und die Haare fallen aus. So ist es auch mit der Sünde: Wenn man diese Krankheit hat, wird man hassen, stehlen, töten und ehebrechen. Ist das die richtige Behandlung, wenn man bei Typhus nur das Fieber senkt und bei Aussatz einen Verband um den Finger wickelt, damit er nicht abfällt? Die Krankheit mu©¬ beseitigt werden!

Meine Lieben, die Sünde und die Früchte der Sünde sind ganz verschieden! Wenn Sie lügen, stehlen oder töten, sind das Früchte der Sünde und nicht die Sünde selbst. In der Bibel sind die Sünden und die Früchte der Sünde deutlich unterschieden. „Wenn wir unsre Sünden bekennen¡° sagt nicht, da©¬ wir die Früchte der Sünde bekennen sollen, z. B. „Ich habe gestohlen¡°, sondern wir sollen die Sünde bekennen.

Ich stelle Ihnen jetzt eine Frage: Ein Spion kann doch ein Bürger unseres Volkes werden, wenn er sich stellt, nicht wahr? Wenn ein Spion sich stellt, bekommt er von der koreanischen Regierung alles, was er zum Leben braucht. Nehmen wir mal an, ich wäre ein Spion. Ich bin zur Polizei gegangen, um mich zu stellen. Was mu©¬ ich sagen, wenn ich mich stelle? „Herr Polizist, ich wollte Eisenbahnschienen sprengen, einen hohen Politiker töten, Militärgeheimnisse ausspionieren. Bitte verzeihen Sie mir.¡° Das ist nicht die richtige Methode, sich zu stellen, weil diese einzelnen Taten nur die Folge davon sind, da©¬ ich ein Spion bin. Um mich richtig zu stellen, mu©¬ ich bekennen: „Ich bin ein Spion.¡° Erst dann kann ich von der Tatsache, ein Spion zu sein, befreit werden. Alle Taten, die ich in meiner Eigenschaft als Spion begangen habe, werden automatisch vergeben. „Ich bin ein Spion und bin mit diesem Befehl hierhergekommen.¡° So stellt man sich als Spion. Genauso sollen wir uns als Sünder stellen: Nicht die Sünden, die Früchte der Sünde, sollen wir bekennen, sondern da©¬ mein Dasein von Grund auf mit Sünde verknetet ist. Das ist das richtige Bekennen.

Im Alten Testament gab es König David. Eines Tages hat er mit der Frau eines Untertanen Ehebruch begangen. Um diese Sünde zu verbergen, lie©¬ er diesen Untertanen töten. Weil er darunter sehr gelitten hat, hat er vor Gott bekannt. Wissen Sie, was er bekannt hat? „Lieber Vater, eines Tages machte ich auf dem Dach einen Spaziergang. Von dort aus habe ich eine schöne Frau gesehen. Weil sie so schön war, wurde ich verrückt. Ohne gro©¬ nachzudenken habe ich sie geholt und mit ihr geschlafen. Sie wurde schwanger. Schluchz, schluchz.¡° Hat David wirklich so bekannt? Lesen Sie Psalm 51, Vers 7. David hat nicht so bekannt! „Siehe, ich bin als Sünder geboren, und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen.¡° Er hat nicht bekannt, da©¬ er diese und jene Sünde begangen hat, sondern da©¬ er ein Mensch ist, der von Grund auf nicht anders kann als zu sündigen. Das bedeutet, da©¬ er ein Mensch ist, der mit der Sünde verknetet ist wie ein Teig.

Meine Lieben, es ist ein gro©¬er Unterschied, ob man die Früchte der Sünde bekennt oder den Grund der Sünde! Wenn mich jemand fragt: „Können Sie Auto fahren?¡° „Ja, aber ich kann nicht blinken, ich kann nicht gut starten, ich kann nicht gut die Spur wechseln, ich kann nicht Kurven fahren, auf der Autobahn kann ich auch nicht gut fahren.¡° Das sagt man doch nicht, sondern wer nicht Auto fahren kann, sagt: „Ich kann nicht Auto fahren.¡°, nicht wahr? Wenn man alles andere gut kann, nur nicht blinken, sagt man: „Ich kann nicht gut blinken.¡° Wenn man sagt: „Ich kann nicht gut bremsen¡°, bedeutet das, da©¬ man die anderen Dinge gut kann.

Mit der Sünde ist es genauso. Wenn Sie nur gelogen, aber keine andere Sünde begangen haben, können Sie sagen: „Ich habe gelogen.¡°, dann ist das so richtig. Und wenn Sie keine andere Sünde begangen, aber jemanden geha©¬t haben, können Sie sagen: „Ich habe geha©¬t.¡° Dann ist das ebenfalls richtig, verstehen Sie? Aber weil wir voller Sünde sind, von Grund auf ein Baum der Sünde sind, Abkömmlinge der Sünde und der Samen der Sünde sind, ist es uns unmöglich, nicht zu sündigen, auch wenn wir uns selbst rein halten wollen. Deshalb brauchen wir ein anderes Herz, das nicht sündigt. Meine Lieben, diejenigen, die wirklich glauben, haben schon gemerkt, da©¬ es unmöglich ist, nicht zu sündigen, auch wenn wir uns bemühen. Aber diejenigen, die nur oberflächlich glauben, meinen: „Wenn ich mich bemühe, kann ich es schaffen, nicht zu sündigen.¡° Wer versucht hat, nicht zu sündigen und Gott mit ganzem Herzen zu dienen, dann aber merkt, da©¬ er das nicht schaffen kann, gibt auf und sagt: „Ich kann nicht mehr.¡° Dieser Zustand ist in 1. Joh. 1, 9 beschrieben.

Weil wir als Sünder geboren sind, werden all unsere Sünden vergeben, sobald wir von unserem „Sünder-Sein¡° befreit sind. Wenn z. B. ein Spion aus Nord- Korea sich in Süd-Korea stellt, wird man dann zu ihm sagen: „Da©¬ du Spion warst, ist dir vergeben, aber der Geheimnisverrat kann nicht vergeben werden¡°? Oder wird man sagen: „Da©¬ du Spion warst, ist dir vergeben, aber das Attentat kann dir nicht vergeben werden¡°? Nein; wenn ihm vergeben wurde, da©¬ er Spion war, ist auch automatisch alles vergeben, was er in dieser Eigenschaft getan hat! Der Vers 1. Joh. 1, 9 bedeutet nicht, da©¬ wir bekennen sollen, was wir im Einzelnen begangen haben, also die Früchte der Sünde, sondern wir sollen uns Gott anvertrauen, indem wir sagen: „Mir ist alles unmöglich, weil ich von Grund auf ein Sünder bin. Herr, rette mich!¡° Dann wird der Herr dieses Problem lösen.

 Weil viele Menschen diesen Vers mi©¬verstehen, bekennen sie ständig ihre einzelnen Sünden. Einige Leute schreiben ihre Sünden auf ein Blatt Papier und werfen es ins Feuer, weil sie die richtige Methode der Sündenvergebung nicht kennen. Wo steht ein Vers in der Bibel, der besagt, da©¬ die Sünden vergeben werden, wenn man sie aufschreibt und verbrennt? Die Menschen, die wegen ihrer Sünden ängstlich sind, kann man leicht mit dem falschen Versprechen der Sündenvergebung locken. Heutzutage belügen viele religiöse Führer so ihre Gemeindemitglieder. Früher versprach die römisch-katholische Kirche den Sündern die Sündenvergebung durch den Kauf von Abla©¬briefen. Dabei nutzte sie den ehrlichen Wunsch, gerettet zu werden, aus. Das wissen wir ganz genau. Diese Beispiele zeigen, da©¬ die Gemeindemitglieder nicht genau Bescheid wissen über die Sündenvergebung, sondern sich einfach bemühen, Gott zu glauben.

Meine Lieben, ich wei©¬ nicht, wieviele Jahre Sie Ihre Gemeinde schon besuchen, aber wissen Sie genau, wie man von der Sünde befreit werden kann? Wissen Sie  auch, wie Ihre Sünde wei©¬ wie Schnee werden kann? Es ist nicht so, da©¬ Sie einfach an Jesus glauben und dann von der Sünde befreit sind! Die Sünde mu©¬ vollkommen getilgt werden. „Happy day, happy day, when Jesus washed all my sins away.¡°[1] 

Sie brauchen unbedingt diesen Tag, an dem Ihre Sünden weggewaschen wurden. Wenn Sie diesen Tag nicht haben, kann die Kraft des Heiligen Geistes nicht in Ihnen sein, weil zwischen Ihnen und Gott der dunkle Schatten der Sünde steht. Weil Sie den Heiligen Geist nicht haben, bemühen Sie sich selbst, ein gutes Glaubensleben zu führen. Ich litt sehr unter meinen Sünden. 1962 habe ich durch die Gnade Jesu Christi die Sündenvergebung bekommen. Meine Sünde ist vergeben. Seit diesem Tag ist Jesus immer bei mir. Wenn ich auch öfter wackelig und schwach war - Jesus war nie wackelig und schwach. Dadurch konnte ich von Tag zu Tag ein glücklicheres Glaubensleben führen. Jetzt lebt Jesus in mir. Selbst wenn ich eine Person bin, die nicht anders kann als zu sündigen, tut Jesus alles, weil ich mich ihm anvertraut habe.

Ich habe einen Sohn, der in die 6. Klasse geht. Er möchte gern alles tun, was der Vater tut. Im letzten Winter hatten wir viel Schnee, und wir mu©¬ten die Reifen wechseln. Ich sagte zu meinem Sohn: „Wechsele du die Reifen!¡° „Ja, sehr gerne!¡° Er hat die Reifen wirklich gut gewechselt, wenn ich auch hinterher die Schrauben noch etwas nachziehen mu©¬te. Nun hat mein Sohn gedacht: „Weil ich die Reifen gut wechseln kann, kann ich auch Auto fahren.¡°

„Papa, darf ich fahren?¡°

„Nein!¡°

„Papa, nur einmal!¡°

Ich vermute, für meinen Sohn sieht das Autofahren ganz einfach aus, weil es für den Papa so leicht ist. Er denkt, er könnte gut Auto fahren, aber ich kann ihn natürlich nicht ans Steuer lassen, weil er noch gar nicht Auto fahren kann.

Das ist ein Beispiel dafür, wie falsch wir uns einschätzen: Wir denken, wir schaffen es, nicht zu sündigen, wenn wir uns darum bemühen. Meine Lieben, der einzige Weg, die Sünde zu besiegen, ist, von der Sünde besiegt zu werden. Nur dann kann die Sünde besiegt werden. Gott hilft nur jemand, der bekennt, da©¬ er die Sünde nicht besiegen kann, weil er nicht anders kann als zu sündigen. Aber Gott kann niemals jemand helfen, der sich bemüht, die Sünde zu besiegen. Deshalb müssen wir zuerst von der Sünde besiegt werden. Das ist genau so: Wer sein Leben behalten will, wird es verlieren, und wer sein Leben aufgibt, wird es gewinnen. Und wer gibt, ist noch seliger als der, der nimmt.

Die Zeit ist zwar schon weit vorangeschritten, aber ich möchte Ihnen doch noch ein Beispiel geben: Es gab einen Häuptling in Afrika. Der sah eines Tages die Kinder mit einem Gepardenbaby spielen.

„Kinder, was ist das?¡°

„Ein Gepardenbaby. Unser Vater hat es im Dschungel gefangen.¡°

„Nein! Nicht mit dem Geparden spielen!¡°

„Aber dieser Gepard ist anders!¡°

„Wie anders?¡°

„Seit er gefangen wurde, hat er nur Suppe gegessen, kein Stück Fleisch, deshalb ist er ganz zahm!¡°

„Nein, wenn er auch jetzt zahm ist - wenn er ausgewachsen ist: Gepard ist Gepard! Deshalb müssen wir ihn töten.¡°

„Nein, Häuptling, dieses Gepardenbaby ist wirklich ganz zahm, sieh mal!¡°

Weil die Kinder ihn so sehr baten, lie©¬ er ihnen ihren Willen. Der Gepard wuchs wirklich ganz zahm auf, weil er ganz ohne Fleisch ernährt wurde. Die Kinder spielten mit ihm und konnten sogar auf ihm reiten. Sie hatten auch keine Angst im Dschungel, weil sie mit dem Geparden zusammen waren. „Es ist doch wirklich schön, mit dem Geparden zu spielen, der Häuptling war viel zu ängstlich! Solange wir ihm kein Fleisch geben, wird er so zahm bleiben.¡°

Nun war der Gepard ausgewachsen. Eines Tages sind drei Kinder wie immer mit ihm in den Dschungel gegangen. Aber diesmal passierte ein Unfall: Ein Kind rutschte einen Abhang hinunter und schrie. Die beiden anderen Kinder liefen zu ihm, mu©¬ten aber einen Umweg machen. Der Gepard aber kletterte den Abhang hinunter und erreichte das Kind eher als die beiden Kinder. Er sah das verletzte Knie und fing an, die blutende Wunde zu lecken. Einmal, zweimal, schlie©¬lich hat er das Blut gesaugt. Seine Augen fingen an zu glänzen. Mit seinen scharfen Krallen hat er das Kind zerrissen und gefressen, ebenso auch die beiden anderen Kinder, die später dazukamen. Gepard ist Gepard: Äu©¬erlich zahm, kann er doch seine wilde Natur nicht leugnen. Wenn diese wilde Natur auch lange verborgen bleibt - irgendwann kommt sie zum Ausbruch.      Obwohl Sie nett und unschuldig aussehen, haben auch Sie wie alle Menschen die Sünde in sich, die unsere Natur ist! Gott sagt, diese unsere Natur mu©¬ mit der Wurzel ausgerissen werden; nicht nur das, was offensichtlich ist wie Stehlen und Lügen. Jesus ist gekommen, um uns nicht nur die Sünden, die wir begehen, zu vergeben, sondern um uns zu befreien von dieser Natur. Jesus lie©¬ sich kreuzigen und vergo©¬ sein Blut, um uns von der Sünde zu befreien. Sie sagen zwar, Sie glauben an Gott, aber wenn Sie noch nicht von der Sünde befreit sind, sind Sie immer noch Knechte der Sünde. Sie müssen immer weiter gegen die Sünde kämpfen und unter ihr leiden.

 

In dem Text 2. Kö. 7, 1 sagte der Knecht Gottes, da©¬ morgen um diese Zeit ein Ma©¬ feinstes Mehl ein Silberstück und zwei Ma©¬ Gerste ein Silberstück kosten würde im Tor von Samaria, und Gott würde morgen den Weg der Rettung zeigen. Aber der Ritter des Königs, der dies hörte, sagte: „Ach, Quatsch! So ein Unsinn! Selbst wenn der Herr Fenster am Himmel machen würde, wie könnte so was passieren? Jetzt sind wir alle am Verhungern, wie könnte in einem Tag genügend Essen vor uns stehen?¡° Der Knecht Gottes sagte darauf: „Du wirst es zwar sehen, aber nichts davon essen!¡°

Meine Lieben, heute Abend möchte ich über dieses Thema mehr erzählen. Bitte, schenken Sie mir Ihre Aufmerksamkeit! Wenn Sie Veränderung in Ihrem Glauben haben möchten, die Sündenvergebung haben möchten, wiedergeboren werden möchten, müssen Sie ein bestimmtes Herz haben: Wenn wir das Wort Gottes hören - wie hören wir es? „Morgen um diese Zeit wird es im Tor Samarias genügend Essen geben.¡° Für den Ritter ging das über seinen Verstand. Das ist eine unsinnige Ankündigung, die über unsere Vorstellungskraft und unseren Verstand hinausgeht. Aber weil Gott grö©¬er, weiser, mächtiger ist als wir, können wir ihn nicht ganz verstehen. Als Jesus in dieser Welt predigte, hat Er nicht nur Dinge gesagt, die in unseren Ohren gut klingen (ich schäme mich als Pastor, weil die Leute meine Predigten gerne hören!). Viele von denen, die Jesus¡¯ Predigt hörten, konnten nicht bis zum Ende zuhören, weil sie die Worte nicht vertragen konnten. Sie schrien: „Tötet Ihn!¡° Eines Tages predigte Jesus in Kapernaum. Alle, die Ihn hörten, wurden zornig und wollten Jesus einen Berg hinabstürzen. Auch als Gottes Knecht Stephanus predigte, konnten die Menschen die Worte nicht ertragen. Sie schrien, hielten sich die Ohren zu, gingen auf ihn los und steinigten ihn. Als Paulus predigte, war es ganz ähnlich.

 

Das echte Wort Gottes ist fast immer anders als unsere Gedanken. Wenn wir das Wort Gottes hören, möchten wir annehmen, was mit unseren Gedanken übereinstimmt, aber was anders ist als unsere Meinung, das lehnen wir ab. Wenn wir beim Hören einer Predigt anfangen zu sieben: „Ja, das ist richtig, diese Predigt ist wirklich schön!¡° und „Ach, so ein Unsinn!¡°, dann können Gottes Werke in uns niemals geschehen. Die Weisheit Gottes geht weit über unsere Weisheit hinaus. Gottes Kraft geht weit über unsere Kraft hinaus. Denn was von Gott kommt, kommt nicht von der Welt. Was von Gott kommt, ist ganz anders als das, was von der Welt kommt. Wir sagen: „Auch wenn Gott im Himmel ein Fenster machen würde - wie könnte es geschehen?¡°, weil unser Verstand nicht ausreicht, um es zu begreifen. Ich predige jetzt. Wenn meine Predigt mit Ihren Gedanken übereinstimmt, werden Sie sagen: „Ja, richtig! Pastor Park hat Recht. Das ist aber eine segensreiche Predigt!¡° Aber wenn meine Predigt nicht mit Ihrem Herzen übereinstimmt, sagen Sie: „Obwohl das auch das Wort Gottes ist...¡° „Stimmt, aber...¡° Denken Sie nicht auch so? Wenn Sie das Wort nicht annehmen, das nicht mit Ihren Gedanken übereinstimmt, kann Gott nicht in Ihnen arbeiten.

Also: Es gibt hier vier Aussätzige am Tor Samarias. Der Ritter glaubt nicht an das Wort Gottes. Wen kann Gott benutzen für Seine Werke, nämlich da©¬ am anderen Tag genügend Essen in der Stadt sein wird? Gott hat die vier Aussätzigen gewählt, weil sie hoffnungslose Menschen waren.

 Jesus ist unsere Hoffnung. Ist Er Hoffnung für uns alle? Ja, Jesus ist Hoffnung für uns alle, aber genau gesagt: Jesus ist die Hoffnung für Hoffnungslose. Für diejenigen, die noch andere Hoffnung haben, kann Jesus nicht die Hoffnung sein. Für diejenigen, die glücklich sind, kann es nicht Glück bedeuten, an Jesus zu glauben. Für die Hoffnungslosen wird Jesus ihre Hoffnung, für die Weinenden wird Er der Trost, für die Leidenden wird Er der mächtige Herr, der sie befreit. Warum hat Gott für die Rettung der Samariter vier Aussätzige benutzt? Diese vier Aussätzigen sind aus weltlicher Sicht wirklich hoffnungslos.

Heute Abend wird die Rettung nicht zu denen unter Ihnen kommen, die denken: „Mein Glaubensleben ist in Ordnung.¡°, sondern zu denen, die nicht stolz sind auf ihren Glauben, die denken: „Ich bin nicht von meiner Sünde befreit, ich bin nicht wiedergeboren, ich bin wirklich unmöglich, ich habe verdient, verdammt zu werden.¡°

Sie erinnern sich an die Geschichte, die ich vorhin erzählt habe? Wenn dieser Junge selbst von dem Mast hätte herunterklettern können, hätte der Vater ihm nicht diesen Weg der Rettung zeigen müssen. Als der Junge keinen Ausweg mehr sah und keine eigene Kraft mehr hatte, wurde sein Vater die Rettung für ihn. Der Vater rettete ihn aber nach seiner Methode und nicht nach der seines Sohnes: „Wirf deine Methode weg und spring!¡° Das ist die Methode des Vaters. Die Methode des Jungen war „Festhalten¡°, die Methode des Vaters war „Loslassen¡°, sie waren also das genaue Gegenteil. Die Methode des Jungen und die des Vaters konnten nicht gleichzeitig angewendet werden. Bitte werfen Sie Ihre Methode weg und nehmen Sie Jesu Methode an! Dann können Sie heute Abend vom Heiligen Geist geführt werden.

Einmal leitete ich eine Evangelisation in einer Kirche in einem Dorf für Aussätzige. In dieser Kirche hatte der berühmte Pastor Son, Yang-Won gearbeitet. Dessen Sohn wurde im Koreakrieg von einem kommunistischen Soldaten getötet. Pastor Son rettete diesen Soldaten später vor dem Tod und adoptierte ihn. Er lebte wie ein Heiliger, gründete das Lepradorf und behandelte dort viele Aussätzige, indem er z. B. den Kranken mit dem Mund den Eiter aus den Wunden saugte.

Zu dieser Evangelisation waren auch so viele Menschen gekommen wie heute, und ich habe ebenfalls über die Sündenvergebung gepredigt. Sie hatten Aussatz in ihrem Körper, aber noch bedauerlicher war, da©¬ sie die Krankheit der Sünde in ihrem Herzen hatten. Nach der Predigt habe ich eingeladen: „Wer von der Sünde befreit werden will, soll bitte nach vorne kommen.¡° Einige hundert Leute sind gekommen. An diesem Abend haben viele die Sündenvergebung empfangen und weinten vor Freude. Als ich das sah, wurde mir ganz warm ums Herz.

Jesus ist gekommen, um uns von der Sünde zu befreien. Jesus will aus uns nicht nur Kirchgänger machen. Er will uns nicht nur zu Konfirmierten machen. Jesus ist nicht gekommen, um uns nur zu Diakonen oder Ältesten zu machen. Jesus ist gekommen, um unsre Sünde zu beseitigen. Nur wer von der Sünde befreit ist, ist in Jesus Christus.

Die vier Aussätzigen sahen keinen Ausweg und überlegten: „Wenn wir weiter hier bleiben, werden wir verhungern. Von der Stadt haben wir kein Essen zu erwarten.¡°

„Die Leute in der Stadt sind selber am Verhungern. Wir haben keine Hoffnung. Wie können sie uns zu essen geben, wenn sie schon ihre eigenen Kinder essen?¡°

„Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal etwas zu essen hatte.¡°

„Es ist sehr lange her.¡°

„Bevor ich an Lepra erkrankte, war ich ein Farmer. Das war eine gute Zeit, wir hatten reichlich Kartoffeln, Reis usw. zu essen...¡°

„Ach, hör auf, erzähle nichts mehr übers Essen, ich bekomme sonst noch mehr Hunger!¡°

So haben sie über ihr Schicksal geklagt und auf den Tod gewartet. Aber einer von ihnen sagte: „Wir können nicht nur hier sitzen und auf den Tod warten, la©¬t uns einen Weg suchen zum Überleben, egal welchen!¡°

„Wie denn?¡°

„Gibt es doch einen Ausweg? Ich denke nein.¡°

„Wir sterben sowieso, ob wir in die Stadt gehen oder hier bleiben. Sollen wir zu den Aramäern gehen und uns ergeben?¡°

„Was?? Blo©¬ nicht das! Wie können wir uns dem Feind ergeben!¡°

Es ist eine schreckliche Vorstellung, sich dem Feind zu ergeben. Aber es gibt keinen anderen Weg. Um sich dem Feind zu ergeben, mu©¬ man sein ganzes Denken umstellen. Sich zu ergeben bedeutet, seine Meinung zu ändern, seine Methode zu wechseln. Die vier Aussätzigen haben sich für eine neue Methode entschieden (obwohl sie gefährlich aussah), weil sie mit der alten Methode keinen Erfolg hatten. Nun, Gott sucht solche Menschen! Wenn Sie Gott suchen, müssen Sie die neue Methode anwenden, weil Ihre eigene Methode versagt. Die vier Aussätzigen stehen jetzt vor einem ganz neuen Weg, an den sie bisher überhaupt nicht gedacht hatten: „Wenn wir weiter hierbleiben, sterben wir sowieso. Deshalb la©¬t uns dorthin gehen, obwohl es gefährlich ist. Denn dort könnte es eine Chance geben.¡°

Gott segnet diesen Weg überraschenderweise. Meine Lieben, bleiben Sie nicht unterm Apfelbaum sitzen, bis Ihnen ein Apfel in den Mund fällt! Stattdessen sagen Sie: „Gott, ich bin wirklich ein Sünder, der nur verdammt werden kann. Bitte öffne mir Deinen Weg!¡° Heute Abend erzähle ich, welches Verhalten dazu führt, die Sündenvergebung zu empfangen: Ich mu©¬ meine Methode und meinen Weg wegwerfen und mein Herz dem neuen Weg, den Gott geöffnet hat, zuwenden und einen Schritt darauf tun.

Viele Leute, die zu Jesus kamen, haben ihre Gedanken geändert. Zachäus war so, die Ehebrecherin und die samaritische Frau. Aber diejenigen, die ihre Gedanken nicht geändert haben, als sie zu Jesus kamen, haben Ihn kritisiert und verfolgt.

Meine Lieben, bitte bemühen Sie sich nicht, gut zu sein in der Gemeinde! Zuerst müssen Sie Ihre Gedanken ändern. Wenn Sie weiter die Gemeinde besuchen, ohne da©¬ Sie Ihren Willen brechen und Ihre Gedanken ändern, dann werden Sie nur zu Kirchgängern. Naaman ist zu Elisa gegangen, um vom Aussatz geheilt zu werden. Elisa sagte: „Wasche dich siebenmal im Jordan.¡° Naaman wurde daraufhin zornig und sagte: „Ich bin doch Feldhauptmann. Ich dachte, Elisa würde zu mir kommen, seine Hände auflegen und den Namen Gottes anrufen und meinen Aussatz heilen. Was soll das - siebenmal im Jordan waschen?¡° Er wollte wütend zurückgehen.

Wenn man seine Gedanken nicht aufgibt, ist es so wie bei Naaman. Unter den Leuten, die zu Jesus kamen, gab es viele, die traurig zurückgingen. Einige haben von Jesus die Sündenvergebung empfangen, aber einige sind Jesus nur kurz gefolgt und dann traurig zurückgegangen, wieder andere sind murrend zurückgegangen, manche haben Jesus auch verfolgt, weil sie alle ihre eigenen Gedanken nicht weggeworfen haben.

Die vier Aussätzigen haben ihre eigenen Gedanken, ihre eigene Methode aufgegeben und einen Schritt auf dem neuen Weg gemacht. Weil sie krank, hungrig und erschöpft waren, stolperte einer von ihnen über einen Stein oder eine Baumwurzel und fiel hin.

„Ach, wenn ich mich doch satt essen könnte - und wenn es nur im Traum wäre! Aber ich kann nicht mehr!¡°

„Nein, wir sind Freunde und bleiben zusammen. Steh auf!¡°

„Wenn ihr mich mitnehmt, werdet ihr noch müder!¡°

„Nein, wir bleiben zusammen, ob wir leben oder sterben.¡°

„Aber ich kann doch nicht mehr weiter!¡°

„Nein, wir gehen zusammen, auch wenn wir alle sterben! Wenn wir das Essen wenigstens einmal sehen könnten...!¡°

Stolpernd machten sie Schritt für Schritt zum Lager der Aramäer. Aber sie waren nicht allein. Gott hat in ihren Schritten gearbeitet. Er verwandelte alle Geräusche, die durch das Hinfallen, Stolpern, Schlurfen entstanden sind, in gro©¬en Lärm, ähnlich wie beim Radio die akustischen Effekte. Dieser Lärm hörte sich für die Aramäer so an, als ob viele Soldaten mit Pferden, Wagen und Waffen auf sie zukämen.

Meine Lieben, ich glaube fest, wenn Sie heute Abend Ihre Gedanken für Gott wegwerfen und einen Schritt auf Ihn zu tun, kann dieses Wunder Ihr persönliches Wunder werden! Bitte, werfen Sie Ihre Meinung weg! Bitte, werfen Sie Ihre Gedanken weg! Vor Jesus mu©¬ sich jeder verleugnen. Bitte, werfen Sie alles weg, was Ihrer Meinung nach gut an Ihnen ist! Sagen Sie bitte nicht: „Ich bin Pastor.¡° „Ich bin getauft.¡° „Ich bin von Geburt an ein Christ.¡°, sondern „Ich habe es verdient zu sterben, bitte rette mich!¡° Tun Sie bitte nicht, als ob Sie kein Sünder sind, obwohl Sie Sünde in Ihrem Herzen haben. Es ist nicht so, da©¬ Sie kein Sünder sind, wenn Sie nicht sündigen. Wenn die Gelegenheit kommt, wird die Sünde aufgedeckt. Vor meiner Predigt hat ein Pastor sein Zeugnis gegeben: Während er Theologie studierte, schien er ein guter Christ zu sein. Aber kaum war er zum Wehrdienst eingezogen, brach die Sünde aus ihm hervor. Die Sünde mu©¬ sichtbar werden, wenn die Bedingungen dafür erfüllt sind. Ich hoffe, da©¬ Sie heute Abend einen neuen Schritt tun. Es warten auf Sie das Leben, ausreichende Nahrung, geistliche Kleidung, auch wenn Ihre Schritte müde und schwach sind. Diejenigen, die all diese Dinge schon geschmeckt haben, können nicht mehr schweigen. Sie werden verwandelt und können nicht mehr anders als zu evangelisieren bei denen, von denen sie verfolgt, blamiert und verachtet wurden.

Meine Lieben, als ich mit meiner Arbeit als Pastor begonnen habe, war es sehr schwer. Ich habe in Dae-gu eine Gemeinde gegründet. Damals war ich arm und hungrig und hatte viele Schwierigkeiten. Wissen Sie, wie ich all diese Schwierigkeiten überwunden habe? Damals wu©¬te ich über andere Dinge nichts, deshalb habe ich jeden, der in die Gemeinde kam, gefragt: „Ist Ihre Sünde vergeben? Steht keine Mauer zwischen Gott und Ihnen? Gott sagt: „Siehe, des Herrn Arm ist nicht kurz, da©¬ er nicht helfen könnte, und seine Ohren sind nicht hart geworden, so da©¬ er nicht hören könnte, sondern eure Verschuldungen scheiden euch von eurem Gott,...¡° Ist diese Mauer, die zwischen Gott und Ihnen steht, schon abgerissen?¡° Natürlich wollten die Leute so etwas nicht hören. Einige haben negativ reagiert: „Warum will er das so genau wissen?¡° Aber einige haben meine Frage ernsthaft angenommen: „Ich habe viele Sünden, mir ist noch nicht vergeben.¡° Diesen habe ich das Evangelium verkündet und den Weg zur Sündenvergebung erklärt: Wie David die Sünde vergeben wurde, als er mit Urias Frau Ehebruch beging, wie Daniel den Israeliten die Sündenvergebung erklärte usw. Ich habe den Weg zur Sündenvergebung anhand der Bibel ausführlich erklärt. Ich habe von 1. Mose bis zur Offenbarung alles genau durchforscht nach der Sündenvergebung. Die Heilung von Aussatz ist auch eine Geschichte über die Sündenvergebung. Gott erzählt, wie Naaman von Aussatz geheilt wurde, um den Weg zur Sündenvergebung zu zeigen. Einige haben demütig die Sündenvergebung angenommen, als sie von dem Weg hörten, der in vielen Bibelstellen beschrieben ist. Obwohl ich hungrig war und viele Schwierigkeiten hatte, konnte ich mit Freude all diese Probleme überwinden, wenn ich sah, da©¬ einer nach dem andern von der Sünde gerettet wurde.

Wenn Sie als Blinddarmpatient in meine Klinik kämen, würde ich nicht nur Ihren Bauch mit Jod einreiben und Ihnen Schmerztabletten geben, der Blinddarm mu©¬ operiert werden. Ebenso kann ich nicht vor Ihren Sünden nur die Augen zumachen. Ich denke, da©¬ Sie in Ihrem Leben nicht viele Chancen haben wie heute. Ich möchte nicht, da©¬ Sie heute Abend einfach so nach Hause gehen. Sind Sie ein konfirmierter Christ? Sind Sie Diakon? Sind Sie Ältester? Sind Sie Mitglied des Kirchenchors? Sind Sie Kindergottesdienstlehrer? Wenn Ihre Sünde nicht vergeben ist und Sie nicht von der Sünde befreit sind, haben Sie trotzdem keine Beziehung zu Gott!

An jenem Tage werden viele  vor Gott stehen und sagen: „Herr, Herr, wir haben in Deinem Namen geweissagt und böse Geister ausgetrieben.¡° Dann wird Gott sagen: „Ich habe dich noch nie gekannt.¡° Alles, was Sie Gutes getan haben, hat keinen Bestand. Aber wenn Ihre Sünde vergeben ist und Jesus in Ihnen ist, wird alles verändert. Ein Mitglied meiner Gemeinde war lange spielsüchtig, er ist fast verrückt geworden dadurch. Er konnte nicht aufhören, obwohl er es versuchte. Aber sobald er von der Sünde gerettet war, wurde er automatisch von der Spielsucht befreit. Wie kommt das? Da Jesus kein Spielsüchtiger ist, kann Jesus¡¯ Herz nicht mit dem Herzen des Spielsüchtigen zusammenbleiben. Als Jesus kam, wurde das Herz, das immer spielen mu©¬te, hinausgesto©¬en. Kann Jesus hinausgesto©¬en werden durch das Spielerherz? Nein, mitnichten! Eine Schwiegertochter ha©¬te ihre Schwiegermutter. Darunter hat sie sehr gelitten. Aber nachdem sie wiedergeboren war, ist das hassende Herz geflohen. Wie kommt das? Weil es keinen Ha©¬ in Jesus Herz gibt, mu©¬te das hassende Herz fliehen.

Wenn Sie einmal von der Sünde befreit sind und Jesus in Ihnen ist, werden solche Dinge Sie verlassen. Sie werden verändert werden. Wenn Jesus in Ihnen ist, werden Sie automatisch so verändert werden, da©¬ Sie sich nicht mehr aus eigener Kraft bemühen, nicht zu sündigen. Darum möchte ich, da©¬ Sie von der Sünde befreit werden. Wenn Sie wirklich von der Sünde befreit sind, kommt Jesus in Ihr Herz. Sie brauchen nicht mehr weinend zu beten und zu schreien: „Heiliger Geist, komm zu mir!¡° Wegen der Sünde kann der Heilige Geist nicht zu Ihnen kommen, obwohl Er möchte. Wenn die Sünde beseitigt ist, werden Sie noch heute Abend vom Heiligen Geist erfüllt werden!

Meine Lieben, ich wünsche mir, da©¬ Sie alle durch diese Evangelisation gerettet werden, ohne Ausnahme!



[1] Pastor Park singt hier eine Zeile des bekannten Gospelsongs. Übersetzt: Glücklicher Tag, glücklicher Tag, als Jesus alle meine Sünden weggewaschen hat.