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Gute Nachricht Gemeinde in Zürich

Als ich in Korea gehört habe, dass ich in die Schweiz gesandt werde, war ich zwar einerseits glücklich, aber andererseits empfand ich etwas Furcht dabei. In Europa, in einer vollkommen unbekannten, neuen und fremden Umgebung, eine fremde Sprache, alles erschien mir nur schwierig.
In mein Herz, in dem Erwartungen und Furcht, zwei Herzen gleichzeitig mich beschäftigten, gab Gott mir das Wort in Psalm 23 hinein und beseitigte die Furcht und ließ nur Erwartungen und Hoffnungen einen Platz inne haben.
„Der HERR ist mein Hirte mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grüner Aue und führet mich zum frischen Wasser.“

Der Herr ist mein Hirte geworden. Als ich daran dachte, dass dieser Hirte mich zum frischen Wasser führen wird, wuchs in mir die Hoffnung auf die Schweiz.

Um in der Schweiz anzufangen, brauchten wir eine Wohnung. Dabei hat Gott uns viel Gnade gegeben. Um eine Wohnung zu finden, sind wir insgesamt drei Mal von Deutschland aus dahin gefahren. Beim ersten Mal haben wir uns nur über die Schweiz erkundigt. Nach den Evangelisationen in Deutschland sind wir einige Wochen später ein zweites Mal nach Zürich gefahren. Damals haben wir viele Wohnungen besichtigt. Darunter hat uns eine Wohnung in Seebach besonders gut gefallen. Sie war recht billig und sauber, aber es war sehr schwer ohne eine Aufenthaltsbewilligung eine Wohnung zu bekommen. Die Hauseigentümer haben unsere Unterlagen durchgesehen und nachgeprüft, ob wir eine Arbeit haben, etc. Aber weil wir keine Aufenthaltsbewilligung hatten, haben sie uns abgesagt. Wir haben dies zwar sehr bedauert, aber einige Tage später haben wir uns wieder auf die Suche gemacht.

Wieder einmal sind wir aufgrund der Aufenthaltbewilligung auf Hindernisse gestossen. Doch dann fanden wir eine Wohnung und die Immobilienfirma sagte uns zögernd zu, als wir ihnen sagten, dass wir ein deutsches Visum hätten, und uns bald das Schweizer Visum herausgegeben werden würde. Diese Wohnung war zwar etwas teuer, aber da sie uns zugesagt wurde, baten wir sie ein gutes Wort beim Hauseigentümer für uns einzulegen und fuhren zurück nach Deutschland. Da sie schlechte Erfahrungen bei einem ähnlichen Fall gemacht hatten, bei dem die Familie auch auf das Visum gewartet hatte, aber schließlich nicht bekommen hatte, waren sie anfangs skeptisch. Aber letztendlich sollten wir die Wohnung bekommen, unter der Bedingung, dass wir den Mietvertrag unterschrieben, und sie erst nach Erhalten der Aufenthaltsbewilligung den Mietvertrag unterschreiben würden. Aber falls wir keine Aufenthaltsbewilligung bekämen, müssten wir die Wohnung wieder verlassen.
Doch da hat Gott uns Gnade gegeben und uns die Wohnung in Seebach gegeben.

Während wir schon dabei waren den Mietvertrag zu unterzeichnen, hat Gott uns den Anruf von der Wohnung in Seebach erhalten lassen. Anfangs hatten sie zwar abgelehnt, aber durch Gottes Gnade haben wir die Wohnung erhalten, obwohl sie wussten, dass wir kein Visum besitzen. Dadurch konnten wir sehen, dass Gott uns die Wohnung gegeben hat.
Gott möchte durch diese Wohnung die Gemeinde in der Schweiz anfangen.
Ich bin gespannt, wie Gott uns in diesem Jahr seine Gnade geben wird.

Pastor Sangyong Park und seine Frau werden am 31.05 nach Zürich einziehen.

Adresse: Caspar-Wüst-Str.22, 8053 Zürich, Schweiz

Tel.: +41 43 300 9241

Handy: +41 79 525 0761

Betet bitte für die neue Gemeinde in Zürich!