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| Gottesdienst im Freien |
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Am 27. 5. 07, dem Pfingstsonntag, hatten wir in unserer Gemeinde einen ganz besonderen Tag. Wir haben Gottesdienst mit Taufe im Freien gefeiert, am Großparthweiher in Ludwigshafen. Dazu haben sich ca. 100 Geschwister aus ganz Deutschland versammelt. Wir alle haben uns sehr auf diesen Tag gefreut: Gottes Wort unter freiem Himmel zu hören wie zu Jesus’ Zeiten, die Geschwister wieder zu treffen und sich austauschen zu können, zusammen zu essen, getauft zu werden bzw. dabei zuzuschauen, zusammen zu spielen und Spaß zu haben. In der Woche davor war es sehr heiß, und als wir das Buffet planten, haben wir viel nachgedacht, wie wir das Essen vor schnellem Verderben schützen können. Wir wollten alle hitzeempfindlichen Speisen erst kurz vor dem Essen in der Gemeinde abholen und direkt nach dem Essen wieder dahinbringen. Aber wegen der großen Hitze blieb doch ein Restrisiko. Dann, am Samstagabend, gab es starken Regen mit Sturmböen und heftigen Gewittern, und es kühlte ab. Wir hatten uns Sorgen wegen des Essens gemacht, aber Gott weiß alles ganz genau; er hatte das kühlere Wetter schon vorbereitet. Am Sonntag haben wir dann um elf Uhr mit dem Gottesdienst begonnen. Vorher hatten die Studentenmissionare von Ludwigshafen einen südamerikanischen Tanz vorgeführt. Wir waren sehr dankbar, weil wir sehen konnten, wie Gott in ihnen gearbeitet hat. Als sie vor drei Monaten nach Deutschland kamen, konnte man sich kaum vorstellen, dass sie, die gewohnt waren nur für sich selbst zu leben, mit vereintem Herzen tanzen würden. Aber Gott hat sie schon so wunderbar geändert! Nach diesem Tanz haben wir die Predigt von Pastor Kwon gehört. Er hat über 4. Mose Kapitel 21 Vers 4 bis 9 gepredigt, als Gott den Israeliten feurige Schlangen geschickt hat, wodurch viele gestorben sind. Die Israeliten wollten, dass Mose zu Gott betet, damit er die feurigen Schlangen beseitigt. Aber Gott hat sie nicht beseitigt, sondern zu Mose gesagt, dass er eine eherne Schlange aufrichten soll. Und wenn jemand von den feurigen Schlangen gebissen wurde und sah hoch auf die eherne Schlange, blieb er am Leben. Pastor Kwon sagte uns, dass die eherne Schlange das Sinnbild für Jesus Christus ist. Die feurigen Schlangen sind die Sünden. Wir haben zwar gesündigt und sündigen noch, aber Jesus Christus hat am Kreuz schon alle Sünden bezahlt. Wenn die Israeliten auf die eherne Schlange geschaut haben, waren die feurigen Schlangen kein Problem mehr. So ist es mit unseren Sünden und auch mit unseren Problemen: Wenn wir auf Jesus Christus schauen, sind die Sünden kraftlos und unsere Probleme nicht mehr poblematisch. Diese Predigt hat uns wieder sehr viel Hoffnung gegeben. Nach der Predigt gab es Mittagessen: Ein Buffet mit großer Auswahl an deutschen, koreanischen, afrikanischen, arabischen und philippinischen Speisen und Kuchen. Aber als gerade einige mit dem Essen angefangen hatten, fing es an, stark zu regnen. Wir haben schnell alles mit Plastikplanen abgedeckt und uns unter Bäume und unter Regenschirme gestellt. Das Erstaunliche war, dass niemand gemurrt hat und unsere gute Laune nicht verschwand. Früher waren wir gewohnt, sehr bequem zu leben und waren sehr von den Situationen und Umständen abhängig. Aber Gott trainiert uns, so dass wir unabhängig von der Situation glücklich mit Gott leben können. Nach ungefähr einer halben Stunde hat es dann aufgehört zu regnen und wir konnten weiter essen. Nach dem Mittagessen ging es dann zur Taufe an eine flache Stelle des Großparthweihers. Es wurden 31 wiedergeborene Geschwister getauft. Darunter war auch ein Ehepaar, Dimitri und Lena, bei denen Gott erst kürzlich wunderbar gearbeitet hat. Lena ist in St. Petersburg wiedergeboren und lebt jetzt mit ihrem Mann Dimitri in Achern. Dimitri hat nur einmal an der Bibelstunde teilgenommen und konnte das Evangelium gleich annehmen und ist wiedergeboren. Sie sind jetzt sehr glücklich und wir alle sind sehr dankbar. Nach der Taufe haben wir zusammen einige Spiele gespielt. Dabei wurden alle in zwei Gruppen eingeteilt, Team David und Team Paulus. Für jedes gewonnene Spiel gab es einen Punkt und das Team mit den meisten Punkten hat am Ende gewonnen. Die Spiele, z.B. Seilspringen, „Mutter-und-Kind-Rennen“, Hindernislauf, Fußball, haben allen viel Spaß gemacht. Team Paulus hat am Schluss gewonnen und jeder durfte sich aus einer Gewinnkiste etwas nehmen. Aber auch Team David bekam Trostpreise. Es hat den ganzen Nachmittag nicht mehr geregnet und es schien sogar öfter die Sonne. Gott hat uns wirklich einen wunderbaren Tag gegeben, für den wir sehr dankbar sind, und wir freuen uns sehr auf das nächste Mal! |
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